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Artikel vom 01.11.2014

Was sind die besten Kopfhörer? 6 Tipps zum Kauf

Was sind die besten Kopfhörer? Sind teure Kopfhörer ihr Geld wert? Foto: istockphoto.com:ChristopherBernard
Was sind die besten Kopfhörer? Sind teure Kopfhörer ihr Geld wert? Foto: istockphoto.com:ChristopherBernard

Der Klang allein ist bei der Entscheidung für einen bestimmten Kopfhörer heutzutage längst nicht mehr ausschlaggebend, auch das Design und der Markenname müssen stimmen. Denn mit der Marke wird auch ein Image verbunden, das zur eigenen Persönlichkeit passen muss. Während der klassische Musikliebhaber vor allem auf einen ausgewogenen und natürlichen Klang Wert legt, bevorzugen Jugendliche oft Marken und Modelle, die von bestimmten Stars designed wurden.

Kopfhörer gibt es für fünf Euro und auch für 300 Euro und mehr. Die Frage ist daher berechtigt, ob sich der Kauf eines teuren Modells wirklich lohnt. Gibt es grundsätzlich einen Qualitätsunterschied zwischen preiswerten und teuren Kopfhörern?

Tipp 1: Über Testergebnisse informieren

Wer sich einen neuen Kopfhörer kaufen möchte, kann sich zunächst an Testergebnissen orientieren. Was sind die besten Kofhörer? Stiftung Warentest, Computerzeitungen und auch unabhängige Internetseiten wie beispielsweise Kopfhörer.com veröffentlichen regelmäßig aktuelle Testergebnisse für Kopfhörer unterschiedlicher Bauweisen.

Tipp 2: Gut muss nicht teuer sein

Schaut man sich die Ergebnisse an, wird schnell deutlich, dass zwischen dem Preis und der Qualität kein direkter Zusammenhang bestehen muss. Immer wieder schneiden auch günstige Modelle sehr gut ab. Manchmal werden sogar recht teure Produkte eher schlecht bewertet. Einen Zusammenhang zwischen Preis und Qualität gibt es höchstens innerhalb einer Marke selbst.

So bieten beispielsweise die teureren Modelle von Sennheiser, Sony, AKG oder Klipsch ein deutlich ausgewogeneres Klangbild als die preiswertesten Modelle desselben Herstellers. Gute Kopfhörer gibt es schon für unter 100 Euro, einige der Testsieger sind sogar deutlich günstiger.

Tipp 3: Testen Sie die Kopfhörer vor dem Kauf

Bevor Sie sich für ein teures Modell entscheiden, sollten Sie den Kopfhörer mit Ihrem eigenen MP3-Player und Ihrer Lieblingsmusik testen. Denn nur so erfährt man, was die besten Kopfhörer sind. Nur so können Sie den Unterschied der angebotenen Modelle feststellen. Leider ist dies aus hygienischen Gründen bei Modellen, die im Ohr getragen werden, nicht möglich.

Tipp 4: Kopfhörer an die Leistung des Abspielgerätes anpassen

Bedenken sollte man außerdem, dass die teuren High End Kopfhörer nur dann Sinn machen, wenn man sie mit einem entsprechend leistungsfähigen Abspielgerät verwendet. Für einen einfachen MP3-Player mit einer Bitrate von 128 kBit/s sind die preiswerten Kopfhörer in der Regel ausreichend. Erst ab 320 kBits/s können sich gewisse Unterschiede im Klang bemerkbar machen.

Tipp 5: Maßanfertigung und Zusatzfunktionen machen Kopfhörer ebenfalls teurer

Zusatzausstattungen können Kopfhörer ebenfalls teurer machen. So lassen sich Modelle mit integriertem Mikrofon auch als Headset zum Telefonieren verwenden. Einen Aufpreis zahlt man in der Regel bei In-Ear Kopfhörern auch für eine gute Passform. In-Ear Kopfhörer werden direkt im Gehörgang getragen.

Damit sie optimal sitzen und nicht herausrutschen können, sollte der Aufsatz aus Silikon oder Kunststoff in der Größe genau passen. Den besten Tragekomfort bieten Modelle mit Maßgefertigten Passstücken, die dementsprechend ihren Preis haben.

Tipp 6: Bügelkopfhörer nicht nur als Modeaccessoire

Bügelkopfhörer werden von Jugendlichen und Erwachsenen längst auch als modisches Accessoire getragen. Es gibt sie in zahlreichen Farben und Formen mit ständig wechselnden Kollektionen, die sogar auf die Farben der aktuellen Trendmode abgestimmt werden.

Ob sie ihr Geld wert sind, ist eine müßige Frage, denn hier verhält es sich ebenso, wie mit teurer Designermode. Den Aufpreis zahlen Kunden für das außergewöhnliche Design und dies ist bekanntlich Geschmackssache. Die Qualität dieser Kopfhörer ist in der Regel gut, die Hip-Hop Modelle sind auf den Sound dieses Musikgenres abgestimmt und entsprechend basslastig.

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