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Artikel vom 01.11.2014

Online-Sicherheit: Tipps vor Attacken

Die Kriminalität im Internet hat in den vergangen Jahren stetig zugenommen. Foto: D.A.S. Rechtsschutzversicherung
Die Kriminalität im Internet hat in den vergangen Jahren stetig zugenommen. Foto: D.A.S. Rechtsschutzversicherung

Mit Computer und Smartphone sind immer mehr Menschen rund um die Uhr online. Sie kommunizieren über Social-Media-Plattformen wie Facebook und Snapchat miteinander, twittern und besuchen vielfältige vermeintliche „Gratis“-Seiten. Gerade bei dieser Online-Kommunikation macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wer gegebenenfalls mitliest oder wer Daten herausfiltert.

Auch die derzeit aktuellen Apps für die Smartphones haben ganz unterschiedliche Fähigkeiten. So gibt es Apps für die Küche, die mit Rezepten aushelfen, Apps, mit denen man sich für den Fall eines Notfalls versichern kann, aber auch Apps, die bewusst programmiert sind, um Gewohnheiten auszuspionieren und letztlich an das Geld der User zu kommen. Dies ist nirgendwo so leicht, wie im Internet.

Tipp 1: Klarheit schaffen, welche eigenen Daten man ins Netz geben möchte

Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Daten werden erfasst und an unterschiedlichste Kanäle weitergegeben, die zum Beispiel die Werbebranche nutzen kann, um gezielte Angebote nach den ausspionierten Kaufgewohnheiten zu unterbreiten. Apps können dank GPS sogar den Standort des Smartphones bestimmen und damit Bewegungsprofile erstellen. Immer mehr Nutzer fragen sich daher: Welche Daten werden über mich gespeichert – oder gar weitergegeben? Können Unberechtigte auf meine persönlichen Daten zugreifen?

Tipp 2: Sicherheit vor Datendiebstahl

Internet-Auktionen, Online-Banking, Auto-Kauf, Versicherungen, die man schnell und unbürokratisch online abschließen kann, oder Reiserecherchen gehören heute für so viele Menschen zum Alltag. Die Risiken, die mit ihrer Benutzung verbunden sind, geraten dabei schnell in Vergessenheit.

Doch viele fragen sich auch, welcher Virenschutz ihre Daten wirklich schützt und wie man sich vor Hackern wappnen kann. Kann ich überhaupt feststellen, wer mir welche Daten klaut? Und was ist mit den großen Social-Media-Plattformen? Welcher kann man vertrauen? Wo sind meine persönlichen Daten beim Vertragsabschluss im Internet überhaupt sicher? Kann man seine Daten im World Wide Web wieder löschen?

Tipp 3: Mit gesundem Menschenverstand böse Folgen vermeiden

Wer sich im Netz bewegt, hinterlässt Spuren. Das wissen auch die Personalchefs, die sich gern mal im Web vorinformieren. Wilde Party-Fotos sollte man also besser nicht ins Internet stellen. Doch was ist zu tun, wenn das bereits geschehen ist? Und hat man Urlaub, reißen die Fragen nicht ab: Wie schützt man sich vor der „Kostenfalle Internet“ im Urlaub?

Tipp 4: Nicht naiv Verträge online abschließen

Das Internet bietet viele Services, die den Usern das Leben leichter machen. So sind selbst Versicherungen seit langem online abzuschließen, es sind individuelle Beiträge berechenbar und bis hin zum interaktiven Beratungsvideo unzählige Beratungsmöglichkeiten gegeben. Verträge können eingesehen und selbst verwaltet werden.

Aber es gibt so manche Schattenseite. Das gilt besonders für Angaben von persönlichen Daten – wie beispielsweise Auskünfte zu Gesundheitsfragen, wie sie Versicherer benötigen, oder das direkte Bezahlen im weltweiten Netz: Kreditkarte, Lastschriftverfahren, Online-Bezahlsysteme oder Nachnahme – was ist besser? Wie sieht es aus mit Garantien und dem Widerrufsrecht? Hilft mir meine Rechtsschutzversicherung auch bei Problemen im Internet und was soll ich tun, wenn ich einen Vertrag abgeschlossen habe, den ich eigentlich gar nicht haben wollte?

Fazit: Viele machen sich Sorgen

Viele Internetnutzer machen sich Sorgen: Was weiß das Internet über mich? Wie kann ich kontrollieren, welche Daten-Spuren ich hinterlasse? Wie kann ich Daten wieder löschen? Was passiert mit meinen Daten, wenn ich beispielsweise online einen Versicherungs- oder Kaufvertrag abschließe? Springt meine Rechtsschutzversicherung auch dann ein, wenn ich im Internet eingekauft und die AGBs nicht beachtet habe? Welche Gefahren gehen von Cookies aus?

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