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Artikel vom 01.11.2014

LTE-Antennen: Highspeed-Internet an jedem Standort

LTE-Antennen im Einsatz: Ein Stick, der mit einer Außeneinheit gekoppelt ist, sorgt überall für reibungslosen Internetzugang. Foto: djd/www.funkwerk-breitband.de
LTE-Antennen im Einsatz: Ein Stick, der mit einer Außeneinheit gekoppelt ist, sorgt überall für reibungslosen Internetzugang. Foto: djd/www.funkwerk-breitband.de

Was das schnelle Breitband-Internet angeht, sind viele ländliche Regionen Deutschlands von den neuesten Entwicklungen abgeschnitten. Selbst klassische DSL-Anschlüsse mit heutzutage eher durchschnittlichen Übertragungsraten sind auf dem Land vielfach Mangelware - ganz anders als in Großstädten und Ballungsräumen. Immer mehr private Internet-Nutzer und Gewerbebetriebe, die auf den stockenden Breitband-Netzausbau nicht warten können oder wollen, entscheiden sich dazu, über eines der Mobilfunknetze online zu gehen.

Tipp 1: UMTS- und LTE-Antennen für starke Signale

Besonders bequem und schnell wird der Zugang, wenn man sich nicht alleine auf den UMTS-Stick am Notebook oder dem PC verlässt, sondern diesen mit leistungsstarken Antennenverstärkern koppelt. In Verbindung mit den eigens entwickelten Systemen lassen sich Übertragungsgeschwindigkeiten erzielen, die zu DSL mindestens gleichwertig sind. Ohne Antennenverstärker werden diese Werte vielfach nicht erreicht, denn im Gebäude kann die versprochene Übertragungsgeschwindigkeit schnell in die Knie gehen. Gründe dafür sind beispielsweise eine besonders wirksame Wärmedämmung inklusive moderner, gut isolierter Fenster oder auch die Stahlbeton-Bauweise.

Tipp 2: Schnell montiert - schnelles Internet

Für Abhilfe und hohe Übertragungsraten auch im Gebäude sorgen spezielle Verstärker-Technologien. Damit soll selbst dort ein starkes Empfangssignal erzielt werden, wo mobiler Breitbandzugang sonst nur schwach zur Verfügung steht. Die Antenne, die an der Außenwand befestigt wird, holt das Außensignal verlustfrei ins Haus, verstärkt dieses und übernimmt so die stationäre Versorgung innerhalb des Gebäudes.

Dazu wird an die Antenne ein UMTS-Stick gekoppelt, von dort gelangt das Signal weiter an das Endgerät, zum Beispiel einen Laptop oder einen UMTS-WLAN-Router. Zum System gehören die UMTS-GSM-Außeneinheit, eine Kabelverbindung sowie eine Halterung (Cradle) für den Surf-Stick. Die Außeneinheit kann am Haus oder Antennenmast montiert oder einfach auf das Fensterbrett gestellt werden.

Tipp 3: Auf LTE-Mobilfunk umsteigen

Der neue Mobilfunkstandard - LTE steht für "Long Term Evolution" - soll vor allem in ländlichen Regionen Privathaushalte und Unternehmen mit schnellem Internet versorgen. Die neue LTE-Antenne bringt das Signal möglichst verlustfrei ins Haus und versorgt mehrere Computer. Die Leistung der LTE-Antenne reicht für modernes Online-Kino und -Fernsehen aus und auch große Firmen-Server sind nicht länger unterversorgt. Generell gilt zu sagen, dass die LTE-Verfügbarkeit in ganz Deutschland zunimmt.

Stichworte: UMTS und LTE

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bezeichnet den Mobilfunkstandard der dritten Generation, auch als "3G" bekannt. Seit 2004 wird dieser Übertragungsweg in Deutschland kommerziell genutzt und ist heute fast flächendeckend verfügbar.

LTE (Long Term Evolution) ist bereits die Nachfolgegeneration, die noch schnellere Datenraten verspricht und in den kommenden Monaten sukzessive eingeführt wird.

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