Wohnen
Artikel vom 01.11.2014

Wasserbett oder Matratze: 7 Tipps für Schlafkomfort

Gut erholt aufwachen: Die richtige Unterlage - Wasserbett oder Matratze - schafft die Basis für einen gesunden Schlaf. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH
Gut erholt aufwachen: Die richtige Unterlage - Wasserbett oder Matratze - schafft die Basis für einen gesunden Schlaf. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH

Viele kennen das Gefühl, am Morgen bereits erschöpft aufzuwachen. Wenn die Nachtruhe nicht die erhoffte Entspannung und Erholung bietet, kann dies viele Gründe haben: Stress, Überlastung oder auch ein Mangel an Schlafkomfort. Wohl kaum jemand wird sich einen Schuh kaufen, ohne ihn vorher probiert zu haben.

Bei Matratzen ist dies oft anders: Nicht selten fällt die Wahl auf das erstbeste Modell - ohne gründliche Auswahl und ohne kompetente Beratung. Doch dies kann sich rächen, wenn die Matratzen nicht auf den eigenen Körperbau, auf Gewicht und Schlafgewohnheiten angepasst sind.

Tipp 1: Rückenschmerzen? Dann besser beraten lassen

Noch wichtiger ist eine gründliche Auswahl von Wasserbett oder Matratze, wenn man bereits unter körperlichen Beeinträchtigungen leidet. Vor allem, wer von Rückenschmerzen geplagt wird, sollte gut überlegen, worauf man sich bettet. Zwar kann ein Wasserbett oder eine Matratze keine Leiden beseitigen - aber doch akute Symptome und Schmerzen lindern oder im ungünstigen Fall leider bei einer falschen Matratzenwahl auch verstärken.

Tipp 2: Genug Zeit für den Matratzenkauf haben

Umso wichtiger ist eine gründliche Beratung im Fachgeschäft. Mindestens eine Stunde sollte man sich dafür Zeit nehmen. Eine gute Beratung erkennt man bereits daran, ob der Verkäufer einem nur in kurzer Zeit eine Matratze verkaufen möchte - oder ob wirklich gezielte Fragen gestellt werden, um die Entscheidung für Wasserbett oder Matratze individuell zu treffen. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • Körpergröße und Körpergewicht
  • Körperbau
  • Vorschäden wie beispielsweise Rückenschmerzen
  • Schlafgewohnheiten und der eigene Schlaftyp

Tipp 3: Den eigenen Schlaftyp kennen

Seitenschläfer

Die Seitenlage ist am weitesten verbreitet, stellt aber auch mit die höchsten Ansprüche an Wasserbett oder Matratze, da sich die Unterlage hoch flexibel den verschiedenen Körperzonen anpassen muss. Punktelastizität ist gefragt, damit Nacken, Schulter, Wirbelsäule und Becken in der Seitenlage jeweils so unterstützt werden, wie es notwendig ist.

Rückenschläfer

Hier kommt es ebenfalls auf eine gute Unterstützung der Wirbelsäule an, auch wenn diese Schlaftypen insgesamt die Flexibilität von Wasserbett oder Matratze nicht ganz so fordern wie Seitenschläfer.

Bauchschläfer

Diese Schlaftypen sind insgesamt in der Minderheit, aber auch sie brauchen eine individuell passende Matratze. Die Punktelastizität ist nicht ganz so wichtig wie bei Seitenschläfern. Benötigt wird jedoch eine gute Unterstützung im Lendenwirbelbereich, damit die Bauchschläfer nicht in ein Hohlkreuz geraten.

Wasserbetten passen sich punktgenau dem eigenen Körperbau sowie Größe, Gewicht und der Liegeposition an. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH
Wasserbetten passen sich punktgenau dem eigenen Körperbau sowie Größe, Gewicht und der Liegeposition an. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH

Tipp 4: Wasserbett oder Matratze

Zu einer guten Beratung gehören also bereits viele Fragen, die zu besprechen sind, bevor man überhaupt das erste Modell zur Probe liegt. Denn nur wenn Wasserbett oder Matratze zum eigenen Körper und zum individuellen Schlafverhalten passen, wird man gut durchschlafen und erholt wieder aufwachen. Vor allem bei vorhandenen Rückenleiden lohnt es sich, ein Wasserbett in Betracht zu ziehen. Aber auch jemand, der seinen Schlaf verbessern und eventuellen Rückenproblemen vorbeugen möchte, kann von der Entscheidung für ein Wasserbett profitieren.

Tipp 5: Ein Wasserbett Probe liegen

Denn eine Matratze kann die unterschiedlichen Körperpartien kaum so individuell und punktgenau unterstützen wie ein Wasserbett. Darauf schläft man besonders angenehm, ohne Druckpunkte, und findet eine gesunde, erholsame Nachtruhe. Die Verwendung von Wasser bietet weitere Vorteile, gerade auch unter hygienischen Aspekten. Nicht nur für Allergiker ist dies von Vorteil, zumal Wasserbetten einfach zu pflegen und zu reinigen sind.

Tipp 6: Gründliche Körpervermessung für guten Schlaf

Ein Wasserbett passt sich schon durch seine Grundeigenschaften sehr gut und individuell an den Benutzer, an dessen Gewicht, Größe, Körperbau und Liegeposition an. Diese Eigenschaften kann man nochmals verstärken, indem man das Wasserbett so individuell wie möglich auf den jeweiligen Benutzer abstimmt. Die Basis dafür bildet eine gründliche und fachkundige Körpervermessung.

Maßarbeit: Nach einer Körpervermessung lässt sich die Füllmenge des Wasserbetts individuell passend festlegen. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH
Maßarbeit: Nach einer Körpervermessung lässt sich die Füllmenge des Wasserbetts individuell passend festlegen. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH

Tipp 7: Wasserbett auf den eigenen Körper abstimmen

Bevor man sich für ein Wasserbett entscheidet, sollte die Körpervermessung eigentlich selbstverständlich sein. Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • der eigene Körperbau, mit den damit verbundenen Anforderungen an das Wasserbett.
  • die Schlafposition, die man typischerweise einnimmt.
  • die Beruhigung des Wasserbettes, die wesentlichen Einfluss auf Druckkraft, Stützkraft und physiologisches Lot hat.
  • die exakt bemessene Füllmenge des Wasserbettes, die entscheidenden Einfluss auf den Liegekomfort und den gesunden Schlaf hat.

Fazit

Ein guter Schlaf ist unerlässlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Entsprechend gründlich sollte man die eigene Schafstätte auswählen. Ob Matratze oder Wasserbett: Auf eine individuelle, gute Beratung kommt es ebenso an wie auf eine gründliche Körpervermessung. Wasserbetten bieten viele Vorteile für einen gesunden Schlafkomfort und sind sehr anpassungsfähig. Der Rücken und der gesamte Körper werden es danken, wenn man wieder gut durchschlafen kann.

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