Wohnen
Artikel vom 01.11.2014

Stauraum schaffen: 4 Tipps für praktische Lösungen

Gewusst wie: Selbst im Betthaupt lässt sich noch zusätzlicher Stauraum schaffen. Foto: djd/TopaTeam/Forcher
Gewusst wie: Selbst im Betthaupt lässt sich noch zusätzlicher Stauraum schaffen. Foto: djd/TopaTeam/Forcher

Chronischer Platzmangel in Schränken und Regalen, vollgestopfte Schubladen und ständiges Suchen nach dem Lieblings-T-Shirt: All das muss nicht sein, wenn bei der Wohnungseinrichtung neben der Optik auch praktische Details berücksichtigt werden. Stauraum zu schaffen, ist eigentlich gar nicht kompliziert. Platz gibt es eigentlich nie genug - es sei denn, die Bewohner nutzen pfiffige Lösungen, die jede Nische bestmöglich ausnutzen.

Tipp 1: Ausmisten von Zeit zu Zeit

Dies hat sicherlich verschiedene Ursachen. Etwas Ordnungssinn gehört schon dazu, um den Durchblick zu behalten. Auch ein regelmäßiges Ausmisten zum Beispiel von Kleidungsstücken, die man lange nicht mehr getragen hat, empfiehlt sich von Zeit zu Zeit. So schafft man wieder neuen Platz im Kleiderschrank. Daneben hat aber auch die moderne Architektur wesentlichen Anteil daran, dass der Stauraum oft nicht reicht: Große, offene Wohnräume mit wenig Zwischenwänden machen das Stellen von Regalen und Schränken nicht gerade einfacher. Und auch beliebte Dach- oder Maisonette-Wohnungen mit ihren vielen Schrägen führen dazu, dass zahlreiche Nischen nicht als Stauraum genutzt werden können. Mit Möbeln in gängigen Maßen kommt man hier oft einfach nicht weiter.

Durchdachte Lösungen für Schränke und Aufbewahrungssysteme machen es einfach, Ordnung zu halten und den vorhandenen Stauraum optimal zu nutzen. Foto: djd/TopaTeam/Raumplus
Durchdachte Lösungen für Schränke und Aufbewahrungssysteme machen es einfach, Ordnung zu halten und den vorhandenen Stauraum optimal zu nutzen. Foto: djd/TopaTeam/Raumplus

Tipp 2: Möbel individuell anpassen

Nicht unbedingt. Erfahrene Tischler und Schreiner können auch Serienmöbel so anpassen, dass sie sich optimal in den vorhandenen Raum einfügen. Dies führt zu intelligenten Lösungen, die durchaus bezahlbar bleiben und für die Bewohner einen hohen Mehrwert bieten. So wird beispielsweise der Kleiderschrank nach Maß in die Schräge eingefügt. Zusätzlichen Stauraum schaffen zudem Aufbewahrungssysteme im Schrank - so etwa praktische Schubladenauszüge.

Tipp 3: Versteckten Stauraum finden

Eine clevere Detaillösung ist es beispielsweise, das Betthaupt mit verborgenen Fächern und Schubladen auszustatten, die einiges an zusätzlichem Stauraum schaffen. Großflächig zu öffnende Schiebe- und Falttüren für den Kleiderschrank wiederum sind praktischer als Flügeltüren, da diese schon beim Öffnen viel Platz beanspruchen. Hilfreich sind auch begehbare Kleiderschränke. Diese benötigen weniger Grundfläche als viele denken und lassen sich gerade auch bei Räumen im Obergeschoss gut in Schrägen und Nischen einfügen.

Tipp 4: Stauraum in der Küche schaffen

Auch hier lohnt es sich, vom Fachmann aus dem Tischlerhandwerk vor Ort individuelle Lösungen entwickeln zu lassen. Oft ist Stauraum vorhanden, der nicht intelligent genutzt wird. So helfen zum Beispiel Küchenschränke mit Apothekenauszügen dabei, den Überblick über die vorhandenen Vorräte zu behalten. Und bei Unterschränken sind breite, weit ausziehbare Schubladen eine praktische Lösung, um den Stauraum ergonomisch ausnutzen zu können. Und häufig gibt es am Ende einer Zeile oder zwischen zwei Schrankelementen die Möglichkeit, kleine Regale einzubauen.

 

 

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