Wohnen
Artikel vom 11.01.2019

6 Tipps für eine retro-skandinavische Einrichtung

Es gibt so viele tolle Wohnstile, von denen die Einrichtung im Haus oder in der Wohnung profitieren kann - warum sollten Sie sich auf einen einzigen festlegen? Wer verschiedene Einflüsse in seinem Zuhause durchschimmern lässt, erhält oft ein interessantes Gesamtbild.
Jedoch sollten die Stilrichtungen miteinander harmonieren und nicht zu wild durcheinandergehen. Eine gute Kombination für eine moderne und helle Einrichtung ist die Mischung aus Retro- und skandinavischem Design. Sechs Tipps, wie Sie damit den Wohlfühlfaktor nach Hause holen.

1. Tipp: Retro-Elemente beachten

Eine Einrichtung im Retro-Look lebt von runden Formen sowie grafischen und geometrischen Mustern. Den klassischen Nierentisch sieht man in der Retro-Einrichtung genauso wie beispielsweise runde Sessel aus Leder. Das Design erinnert an alte Zeiten, vor allem an die 50er- und 60er-Jahre, und wird doch heutzutage modern interpretiert.

Schränke, Kommoden und Sofas fallen durch ihre leicht schrägen Füße auf. Das Retro-Design verbindet gekonnt die Form und die Funktion eines Möbelstücks. Und genau das trifft ebenso auf den skandinavischen Stil zu.

Skandinavische Leichtigkeit erzielt man durch eine Einrichtung in hellen Farben.
Skandinavische Leichtigkeit erzielt man durch eine Einrichtung in hellen Farben. Foto: djd/www.xooon.de/Phoenix

2. Tipp: Skandinavische Coolness einbringen

Aus den nördlichen Gefilden kommen die Möbel mit einer klaren Formensprache sowie schlichten und harmonischen Linien. Sanfte Pastellfarben herrschen in dieser Einrichtung vor. Das Lieblingsmaterial der Skandinavier ist Holz.

3. Tipp: Die richtige Mischung treffen

Um nun eine stimmige retro-skandinavische Einrichtung zu erschaffen, können Sie das Skandinavisch-Zurückhaltende mit punktuell platzierten Retro-Einzelstücken kombinieren. Dafür sind natürlich die Sitzmöbel prädestiniert, aber auch Kommoden. Sie sorgen nicht nur für einen außergewöhnlichen Blickfang, sondern bieten auch jede Menge Stauraum.

4. Tipp: Materialien richtig einsetzen

Holz und Leder sind für Ihre gewünschte Einrichtung eine gute Kombination. Stühle mit Holzgestell vertragen einen hochwertigen Lederbezug, am Tresen mit Holzplatte darf ruhig auch ein Barhocker aus Leder stehen.

Die schräg gestellten Füße des Sofas sind typisch für das Retro-Design.
Die schräg gestellten Füße des Sofas sind typisch für das Retro-Design. Foto: djd/www.xooon.de/Odense
Helle Wände, ein Tisch mit Holzplatte und Sessel im Retro-Design ergeben eine stimmige Einrichtung.
Helle Wände, ein Tisch mit Holzplatte und Sessel im Retro-Design ergeben eine stimmige Einrichtung. Foto: djd/www.xooon.de/Kinna Aiden

5. Tipp: Dezente Farbflächen

Die Wandfarben sollten mit Bedacht gewählt werden. Ein zartes Blau oder Naturfarben wie erdiges Hellbraun oder auch eine helle, vielleicht fast weiße Ziegelwand machen sich gut zu einer Einrichtung im retro-skandinavischem Stil. Dazu passt dann eine einzige Wand, die in einem auffälligen Muster gestrichen oder tapeziert wird. Das könnte auch ein Pfeiler mitten im Raum sein.

6. Tipp: Harmonische Beleuchtung

Die schönste Einrichtung kommt nicht richtig zur Geltung, wenn die Beleuchtung nicht passt. Wählen Sie daher Lampen und Leuchten aus, die eine gemütliche und freundliche Atmosphäre unterstreichen. Das Wohnzimmer beispielsweise wird durch harmonisches, gleichmäßiges Licht kuschelig. Bei der Lampengestaltung sollten Sie auf schlichtes und gleichzeitig rundes Design setzen, um das retro-skandinavische Gefühl einzufangen.

Setzen Sie Ihre Lichtquellen auf unterschiedlichen Ebenen ein, zum Beispiel durch die klassische Kombination aus Stehlampe, Deckenleuchte und Tischlampe. Eine dreibeinige Stehlampe neben dem abgerundeten Sofa ist ebenfalls ein guter Eyecatcher.

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