Wohnen
Artikel vom 06.07.2020

Ungetrübtes Duschvergnügen: 5 Tipps zur bodengleichen Dusche

Eine Duschrinne mit Gefälle transportiert das Wasser zum Ablauf.
Eine Duschrinne mit integriertem Gefälle transportiert das Wasser sicher zum Ablauf. Foto: djd/Viega

Eine bodengleiche Dusche ist geräumig ohne Stolperkanten, fügt sich harmonisch in die Raumgestaltung ein und bietet Duschvergnügen für Jung und Alt. Damit ist sie ein "Must-have" in jedem modernen Badezimmer. Dennoch sind im Vorfeld einige Punkte zu beachten.

1. Punkt- oder Linienentwässerung für die bodengleiche Dusche

Zunächst einmal sollte geklärt werden, welche Ablauflösung am sinnvollsten ist. Zur Auswahl steht zum einen der Punktablauf, der kombiniert mit einem quadratischen oder runden Rost, meist in der Mitte der Duschfläche, verbaut wird. Zum anderen die sogenannte Linienentwässerung, die frei platziert werden kann und die das Wasser über eine Duschrinne aufnimmt. Wichtige Punkte für die Entscheidung sind:

Die Position des Punktablaufs kann bei der Badplanung frei gewählt werden.
Die Position des Punktablaufs kann bei der Badplanung frei gewählt werden. Zwischen Rohfußboden und Ablaufkörper liegt das Schallschutzelement. Foto: djd/Viega
  • Das Budget: Denn eine Duschrinne kann durchaus mehr kosten als ein Punktablauf.
  • Die Art und Form der Dusche: Wer beispielsweise eine beidseitig begehbare Walk-in-Dusche plant, sollte eher zu einer Duschrinne greifen.
  • Das Format der Fliesen und die gewünschte Optik: Ein Punktablauf bietet sich an, wenn mit kleinformatigen Fliesen, zum Beispiel Mosaik, gearbeitet wird. Großformatige Fliesen hingegen kommen optisch am besten mit einer Duschrinne zur Geltung. Diese wird dann an der Wand platziert und es entfallen die oft störenden Gefälleschnitte.

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Ein Fliesenleger-Kit beinhaltet eine Dichtmanschette, die nur eingeclipst wird.
Ein Fliesenleger-Kit beinhaltet eine Dichtmanschette, die nur eingeclipst wird. Foto: djd/Viega

2. Mit Sicherheit dicht

Die Montage einer bodengleichen Dusche ist eine Hand-in-Hand-Arbeit von Installateur und Fliesenleger. Deutlich vereinfacht wird diese Zusammenarbeit mit einem sogenannten Fliesenleger-Kit, das Duschrinnen etwa von Viega beigelegt ist. Mit der darin enthaltenen knickfreien Dichtmanschette, die von oben in den Flansch des Ablaufs eingeclipst wird, kann der Fliesenleger in diesem Bereich ganz einfach eine dauerhaft sichere Abdichtung erstellen.

3. Schallschutz nicht vergessen

Durch die neue Schallschutznorm DIN 4109:2016 hat dieser Aspekt an Bedeutung gewonnen. Sollte also der Fall vorliegen, dass Ablaufgeräusche auf den geforderten Dezibelwert reduziert werden müssen, kann der SHK-Fachhandwerker den Bodenablauf durch ein spezielles Schallschutzelement vom Rohfußboden entkoppeln.

Nach der Montage des Ablaufs bleibt immer die Frage, wie hoch das Fliesenniveau tatsächlich ist.
Nach der Montage des Ablaufs bleibt immer die Frage, wie hoch das Fliesenniveau tatsächlich ist. Durch ein Ausgleichsstück kann die Edelstahlduschrinne später exakt an die Fliesenhöhe und Flucht angepasst werden. Foto: djd/Viega

4. Auf Reinigungsfreundlichkeit achten

Bei der Gestaltung einer bodengleichen Dusche sollte auch an die spätere Reinigungsfreundlichkeit gedacht werden. Denn je nach Design der Duschrinne ist diese mehr oder weniger leicht zu reinigen. Die Duschrinne Advantix Cleviva von Viega beispielsweise kombiniert die Vorteile einer Linienentwässerung mit den Vorteilen eines Punktablaufs. Über ein formschönes Edelstahlprofil mit integriertem Gefälle wird das Wasser zur Mitte geleitet und anschließend sicher über den darunter liegenden Punktablauf abgeführt. Das Edelstahlprofil muss dann nur mit einem Tuch abgewischt werden. Auch der darunter liegende Punktablauf sowie der Siebeinsatz sind für die Reinigung leicht zugänglich. Mehr Informationen unter www.viega.de/visign.

Weil die Duschrinne das Wasser an der Oberfläche ableitet, ist sie leicht zu reinigen.
Weil die Duschrinne das Wasser an der Oberfläche ableitet, ist sie leicht zu reinigen. Der darunter liegende Punktablauf ist nahezu wartungsfrei und der Siebeinsatz ist leicht zugänglich. Foto: djd/Viega

5. Flexibilität

Aussehen ist zwar nicht alles, aber in Bezug auf eine bodengleiche Dusche trägt es doch zu einer dauerhaft glücklichen Beziehung bei. Damit später alles passt, kommt es auf Details an. So sollte die Duschrinne zum Beispiel variabel kürzbar und damit an die Situation vor Ort anpassbar sein. Darüber hinaus sollte sie eventuelle Höhenunterschiede zum späteren Fliesenniveau ausgleichen können. Und für das Feintuning sollte auch im Nachhinein die Möglichkeit bestehen, die Duschrinne am Fliesenraster auszurichten.

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