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Artikel vom 01.11.2014

5 Tipps zum richtigen Torantrieb für die Garage

Torantriebe gibt es heute für so gut wie jeden Tortyp. Foto: djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik
Torantriebe gibt es heute für so gut wie jeden Tortyp. Foto: djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik

Torantriebe für das Garagentor mit Funkfernsteuerung sind heute fast ebenso selbstverständlich wie die Fernbedienung für das Fernsehgerät. Doch welcher Antrieb ist der richtige für die eigene Garage? Und worauf kommt es an, damit der Antrieb dauerhaft und sicher funktioniert?

1. Es gibt den elektrischen Torantrieb für jede Art von Garagentor

Ob Schwingtore, Kipp- und Flügeltore, Rundum- oder Seitensektionaltore: Es gibt heute für jedes Tor und jedes Einsatzgebiet den richtigen Antrieb. Die Produktpalette erstreckt sich von Einstiegsmodellen, die mit den Grundfunktionen ausgestattet sind, über hochwertigere Modelle mit zusätzlichem Nutzen für den Betreiber bis hin zu Antrieben mit einer Vielzahl von Anschluss- und Funktionsmöglichkeiten. Als Sonderanwendungen gibt es noch Antriebe für Sammelgaragen, die unter anderem den Verkehrsfluss über eine rot/ grüne Ampel regeln können.

Garagen- und Hoftorantriebe werden über eine Funkfernsteuerung bedient, die sicher gegen Abhören oder Hacker geschützt ist. Foto: djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik
Garagen- und Hoftorantriebe werden über eine Funkfernsteuerung bedient, die sicher gegen Abhören oder Hacker geschützt ist. Foto: djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik

2. Ein Garagentor mit Torantrieb und Funkbedienung ist gegen Einbruch geschützt

Durch den Einsatz eines Sicherheits-Verschluss-Systems (SVS) wird das Tor automatisch durch den selbsthemmenden Elektromotor "verriegelt" und kann von Hand nicht mehr geöffnet werden. So ist keine Zusatzverriegelung mehr erforderlich. In besonderen Fällen kann dieses System mit einem zugelassenen, speziellen Verriegelungssystem ergänzt werden.

3. Die Funksignale zwischen Sender und Antrieb sind sicher

Das so genannte Somloq Rollingcode-System bietet eine sehr hohe Sicherheit gegen "Code-Scanning" und "Code-Grabbing". Der Sender wechselt das Protokoll nach jeder Betätigung, so dass der Sendecode nicht kopiert und danach zur Öffnung eingesetzt werden kann. Das verwendete Protokoll besitzt eine Länge von 66 Bit, woraus sich in der Summe 74 Trillionen verschiedene Kombinationen ergeben. Da jeder Sender ein Unikat ist, lässt sich mit diesem System eine Art Schließanlage aufbauen. Denn die Berechtigungen können von jedem Sender individuell vergeben werden.

Ein Sicherheits-Verschluss-System von Sommer schützt eine Garage mit Torantrieb gegen Einbruch, auch wenn sie nicht extra abgeschlossen wurde. Foto: djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik
Ein Sicherheits-Verschluss-System von Sommer schützt eine Garage mit Torantrieb gegen Einbruch, auch wenn sie nicht extra abgeschlossen wurde. Foto: djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik

4. Das Garagentor stoppt sofort, wenn Menschen in seinem Bewegungsbereich sind

Das Garagentor stoppt sofort und fährt in seine Ausgangsposition zurück. Die Technik dahinter ist ein patentiertes System, das sogenannte Dynamische Power System oder kurz DPS. Das System vergleicht die benötigten Kräfte für die Betätigung des Tores bei jedem Torzyklus mit denen des vorangegangenen Zyklus, und wenn es Abweichungen feststellt, wird der Antrieb sofort gestoppt und die Torbewegung unterbrochen. Da die Sicherheit ein wichtiger Aspekt für Torantriebe ist, wurde die Funktion des Systems durch eine unabhängige Stelle geprüft und zertifiziert. Das bekannte TÜV GS-Zeichen bestätigt die Zertifizierung.

5. Die elektrischen Torantriebe sind wartungsfrei

Ein mitfahrender Motorlaufwagen und eine eingleisig gespannte Kette machen die Torantriebe wartungsfrei. Die Systeme besitzen dadurch eine hohe Lebensdauer und laufen beim Öffnen und Schließen des Tores besonders leise. Fetten oder Ölen kann man sich sparen - Ölflecken am Garagenboden oder auf dem Pkw somit auch.

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