Renovieren
Artikel vom 10.02.2020

Parkett pflegen: 6 Tipps für schöne Böden

Parkett steht für ein natürliches und behagliches Wohnen.
Parkett steht für ein natürliches und behagliches Wohnen. Der Bodenbelag ist im Grunde pflegeleicht - wenn man denn einige grundlegende Dinge beachtet. Foto: djd/Parkettprofi, PALLMANN

Parkett ist ein zeitloser Klassiker für die Bodengestaltung - naturnah, edel und dabei auch noch urgemütlich. Viele gute Gründe sprechen für die ungebrochene Beliebtheit von Echtholz als Bodenbelag. Viel Aufwand benötigt das Naturmaterial im Grunde nicht, um lange sein attraktives Erscheinungsbild zu behalten. Und doch sollten Sie einige grundlegende Hinweise beachten, wenn Sie Parkett pflegen.

1. Auf eine regelmäßige Reinigung des Bodens achten

Parkett wird täglich buchstäblich mit Füßen getreten. Da ist es keine Überraschung, dass sich Staub, Schmutz oder Tierhaare ansammeln. Wichtig ist deshalb, leichte Verschmutzungen regelmäßig zu entfernen. Da Parkettböden robust und widerstandsfähig sind, reichen dafür ein Besen oder Staubsauger aus.

2. Was tun bei größeren Verschmutzungen des Parketts?

Wenn Dreck, der von draußen mitgebracht wurde, erst einmal angetrocknet ist, reicht ein Besen mitunter nicht mehr. Hier können Sie ohne Bedenken zum Wischmopp greifen. Doch Achtung: Klitschnass sollte das Parkett nach dem Wisch nicht sein. Zu viel Feuchtigkeit kann das Holz aufquellen lassen. Daher sollte man das Tuch vor dem Wischen stets gründlich auswringen und den Boden nur leicht feucht behandeln. Sorgen Sie für einen guten Luftaustausch im Raum, damit das Parkett schnell wieder trocknet.

Eine Aufbereitung durch den Fachmann kann auch älterem Parkett zu neuem Glanz verhelfen.
Eine Aufbereitung durch den Fachmann kann auch älterem Parkett zu neuem Glanz verhelfen. Foto: djd/Parkettprofi, PALLMANN

3. Was ist bei der Gewährleistung von neuem Parkett zu beachten?

Sie haben sich für einen neuen Parkettboden entschieden? Damit werden Sie sicherlich lange Freude haben. Achten Sie darauf, dass der Parkettleger Ihnen bei der Neuverlegung - oder auch Renovierung - eines Parkettbodens die schriftliche Reinigungs- und Pflegeanweisung aushändigt. Hält sich der Verbraucher nicht an die Vorgaben der Reinigungs- und Pflegeanweisung, verliert er den Anspruch auf Gewährleistung.

4. Welche Reinigungsmittel sind für mein Parkett geeignet?

Allzu aggressive Haushaltsreiniger haben im Wischwasser für einen Parkettboden nichts zu suchen - alleine schon, damit Sie die Ansprüche auf Gewährleistung behalten. Geben Sie daher dem Wischwasser stets nur Reinigungs- und Pflegemittel bei, die exakt auf die Oberflächenveredelung Ihres Bodens abgestimmt sind. Professionelle Reinigungs- und Pflegemittel für versiegelte oder für geölte Holzböden erhalten Verbraucher unter anderem beim Parkettprofi.

5. Was muss ich zur Oberflächenbehandlung wissen?

Eine hochwertige Oberflächenbehandlung schützt die positiven Eigenschaften und das Erscheinungsbild von Parkett über viele Jahre. Gängig sind versiegelte oder geölte Böden. Wie Ihr Parkett behandelt wurde, ist entscheidend für die Wahl der passenden Reinigungsmittel. Fragen Sie unbedingt Ihren Handwerker danach, auf welche Weise er den Bodenbelag gepflegt und konserviert hat.

6. Wie kann man altes Parkett pflegen und aufbessern?

Im Gegensatz zu Teppich oder Laminat kann Parkett vom Fachmann mehrmals renoviert und mit einem neuen Oberflächenfinish versehen werden. Dank ihrer hohen Nutzschicht lassen sich Parkettböden gleich mehrfach aufbereiten. Rainer Mansius, erfahrener Anwendungstechniker bei Pallmann, erklärt: "Wer sich an die Reinigungs- und Pflegeanweisungen der Parkettprofis hält, kann die Lebenserwartung seines Holzfußbodens sogar um das bis zu Fünffache verlängern."

Alles für die Parkettpflege

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