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Checkliste: 6 Hinweise, ob das Haus neue Fenster benötigt

Neue Fenster können sich in mehreren Hinsichten lohnen.
Neue Fenster können sich in mehreren Hinsichten lohnen. Foto: djd/REHAU

(djd). Fenster prägen nicht nur die Fassade des Hauses, sie leisten auch einen großen Beitrag zu Sicherheit und Wohnkomfort. Gerade bei älteren Häusern gilt es daher, regelmäßig zu prüfen, ob die Fenster den aktuellen Anforderungen entsprechen. Anhand von sechs Überlegungen können Hausbesitzer erkennen, ob ihre Modelle noch gut in Schuss oder ob neue Fenster angebracht sind.

1. Haben meine Fenster einen hohen Wärmeschutz?

Besonders in der kalten Jahreszeit sind dicht schließende Fenster wichtig. Die Wärme soll im Haus bleiben, die Kälte draußen. Im Sommer ist es genau umgekehrt. Zudem helfen dichte Fenster, die Energiekosten zu senken, etwa durch die Verringerung des Heizwärmebedarfs im Winter. Der Wärmeverlust eines Fensters ist abhängig vom sogenannten U-Wert. Je niedriger dieser ist, desto besser. Neue Fenster, beispielsweise der Rehau-Reihe Geneo Rau-Fipro X, erreichen in Verbindung mit einer Dreifach-Isolierverglasung U-Werte von bis zu 0,60 W/m2K und ermöglichen so eine große Energieeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Fenstern.

Bei modernen Fenstersystemen werden potenzielle Einbrecher frühzeitig abgeschreckt - unter anderem durch optische Signale.
Bei modernen Fenstersystemen werden potenzielle Einbrecher frühzeitig abgeschreckt - unter anderem durch optische Signale. Foto: djd/REHAU

2. Schrecken meine Fenster Einbrecher ab?

Standardfenster ohne besondere Schutzmaßnahmen lassen sich innerhalb weniger Sekunden aufhebeln. Neue Fenster bieten von der einfachen und preiswerten Basis- oder Grundsicherheit bis zur normierten Einbruchhemmung eine große Bandbreite zur Verbesserung des Einbruchschutzes. In der DIN V ENV 1627 [13] werden einbruchhemmende Fenster je nach Widerstandsfähigkeit in verschiedene Widerstandsklassen (WK) eingestuft. Je höher die Klasse, desto besser. Sinnvoll sind auch Maßnahmen des präventiven Einbruchschutzes, zum Beispiel smarte Erkennungssensoren. Diese schrecken potenzielle Einbrecher schon ab, bevor ein Schaden entsteht.

3. Wie gut ist die Schalldämmung bei neuen Fenstern?

Dringt viel Lärm von außen ins Haus, schützen alte Fenster kaum davor. Modelle mit guten Schallschutzwerten dagegen sperren Lärm von außen bis zu einem gewissen Grad aus. Neue Fenster können den Schall bereits um etwa 47 Dezibel vermindern. Das entspricht etwa der Lautstärke eines Rasenmähers in wenigen Metern Entfernung.

Auch bei neuen Fenstern sollte man auf nachhaltige Baumaterialien setzen - damit auch die nächste Generation einen Mehrwert davon hat.
Auch bei neuen Fenstern sollte man auf nachhaltige Baumaterialien setzen - damit auch die nächste Generation einen Mehrwert davon hat. Foto: djd/REHAU

4. Wie nachhaltig sind Kunststofffenster?

Moderne Systeme mit einem hohen Rezyklat-Anteil sparen im Vergleich zu komplett neu hergestellten Elementen bis zu 88 Prozent CO2-Emissionen ein und produzieren auch weniger Abfall. Rezyklate sind aufbereitete und wiederverwendbare Altmaterialien, die ohne Qualitätseinbußen in neue Fensterprofile einfließen können. Unter www.rehau.de/ecopuls kann man sich informieren, wie das genau funktioniert. Verbraucher erkennen Hersteller mit nachhaltigen Produktionsprozessen unter anderem daran, dass diese beispielsweise mit EcoPuls oder mit dem unabhängigen Produktlabel VinylPlus zertifiziert sind.

Sieht aus wie Holz, ist aber Kunststoff - dadurch ist diese Oberfläche leicht zu pflegen und reinigen.
Sieht aus wie Holz, ist aber Kunststoff - dadurch ist diese Oberfläche leicht zu pflegen und reinigen. Foto: djd/REHAU

5. Ist der Wartungsaufwand vertretbar?

Alte Holzfenster werden durch Belastungsfaktoren wie Regen, Schnee und Hagel oft undicht und unansehnlich. Durch eine sehr hohe Witterungs- und Alterungsbeständigkeit dagegen zeichnet sich der Werkstoff PVC aus. Dieser Kunststoff muss beispielsweise nicht gestrichen werden und splittert auch nicht.

Neue Fenster können einen großen Teil zur Wärmeeinsparung beitragen.
Neue Fenster können einen großen Teil zur Wärmeeinsparung beitragen. Foto: djd/REHAU

6. Alte und neue Fenster pflegen

Bewegliche Beschlagteile sollten regelmäßig geölt und Dichtungen gefettet werden, um ein Fenster lange funktionstüchtig zu halten. Ein High-Definition-Finishing (HDF) sorgt zudem für eine besonders glatte Oberfläche, die länger sauber bleibt und einfach mit Wasser und Spülmittel zu reinigen ist.

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