Renovieren
Artikel vom 26.05.2020

Markisen, Jalousien, Rollos und Co.: Die 5 wichtigsten Sonnenschutzsysteme im Vergleich

Fenstermarkisen als textile Sonnenschutzbehänge beschatten Innenräume und halten sie kühl.
Fenstermarkisen als textile Sonnenschutzbehänge beschatten Innenräume und halten sie kühl, ohne sie komplett zu verdunkeln. Foto: djd/Lewens-Markisen/Dariusz Jarzabek - stock.adobe.com
Fallarmmarkisen bieten durch den variablen Neigungswinkel Flexibilität bei der Regulierung des Lichteinfalls.
Fallarmmarkisen bieten durch den variablen Neigungswinkel Flexibilität bei der Regulierung des Lichteinfalls. Foto: djd/Lewens-Markisen

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) macht für Neubauten und Modernisierungen Vorgaben für den Energiestandard im Winter, aber auch für den Wärmeschutz im Sommer. Ziel ist es, energieintensive aktive Kühlung durch Klimageräte weitgehend zu vermeiden, indem das Gebäude durch entsprechende Maßnahmen vor Überhitzung geschützt wird. Ein guter Sonnenschutz ist für private Hausbesitzer aber nicht nur eine Frage der Energiekosten, sondern auch der Wohnbehaglichkeit. Hitze wird in erster Linie von den Sonnenstrahlen durch die Fenster ins Haus eingetragen. Durch außen angebrachte Fenstermarkisen, Jalousien und Rollos oder Rollläden lässt sie sich wirkungsvoll aussperren. Alle Systeme besitzen Vor- und Nachteile.

1. Senkrechte Fenstermarkisen

Senkrechte Fenstermarkisen laufen ähnlich wie Jalousien und Rollos parallel zur Fensterfläche. Sie bieten die größte Designvielfalt. Ihr textiler Behang lässt sich farblich frei gestalten. Im Unterschied zu Jalousien sind nicht nur Uni-Farben, sondern auch dekorative Muster oder Blockstreifen möglich. Hier gibt es eine Übersicht über Stoffarten, -farben und -dessins von Lewens Markisen. Textile Markisen verdunkeln den Raum nicht komplett. Durch die Wahl der Stofffarbe lässt sich die Lichtstimmung im Raum beeinflussen.

2. Fallarmmarkisen oder Markisoletten

Diese Markisenarten schließen nicht senkrecht vor dem Fenster. Der Behang kann in einem variablen Neigungswinkel ganz oder teilweise nach außen gestellt werden. Sie bieten die gleiche Gestaltungsvielfalt wie Senkrechtmarkisen, der Lichteinfall in den Raum lässt sich aber noch individueller regeln.

Senkrechte Textilmarkisen lassen sich farblich perfekt ans Haus anpassen.
Senkrechte Textilmarkisen lassen sich farblich perfekt ans Haus anpassen. Foto: djd/Lewens-Markisen

3. Terrassen- und Balkonmarkisen

Vorhandene oder geplante Markisen für Terrasse oder Balkon lassen sich ebenfalls in Sonnenschutzkonzepte einbeziehen. Sie können dahinter liegende Fenster und Terrassentüren wirkungsvoll beschatten und ergänzen so die Sonnenschutzsysteme an anderen Fensterflächen.

Großflächige Terrassenmarkisen können die dahinter liegenden Räume vor Überhitzung schützen.
Großflächige Terrassenmarkisen können die dahinter liegenden Räume vor Überhitzung schützen. Foto: djd/Lewens-Markisen
Die Farbe der textilen Markisenbehänge beeinflusst die Lichtstimmung im Raum.
Die Farbe der textilen Markisenbehänge beeinflusst die Lichtstimmung im Raum. Foto: djd/Lewens-Markisen

4. Jalousien

Lamellenjalousien, meist aus Kunststoff oder Aluminium, bieten ebenfalls die Möglichkeit, Räume zu beschatten, ohne sie komplett abzudunkeln. Für die Regulierung des Lichteinfalls lässt sich der Neigungswinkel der Lamellen verstellen. Jalousien sind in aller Regel unifarben und bieten damit weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Die Reinigung der Lamellen ist vergleichsweise aufwendig.

5. Rollos oder Rollläden

Mit Verdunklungsrollos oder klassischen Rollläden lässt sich der Lichteinfall nur wenig dosieren, da sie aus lichtundurchlässigem Material bestehen. Ihr Vorteil gegenüber den anderen Systemen ist, dass sie dem Fenster im Winter einen zusätzlichen Wärmeschutz geben und den Einbruchschutz verbessern können.

 

Mit diesen Farben und Stoffen zeigen Sie Stil!

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