Renovieren
Artikel vom 01.11.2014

Feuchte Fenster verhindern: Fensterheizung hift gegen Kondenswasser

Kondenswasser an der Scheibe kann durch eine Fensterheizung verhindert werden. Foto: djd/T-Stripe GmbH
Kondenswasser an der Scheibe kann durch eine Fensterheizung verhindert werden. Foto: djd/T-Stripe GmbH

Gerade in der kalten Jahreszeit kämpfen viele Bewohner mit feuchten Fenstern. Denn dort, wo sich Kondenswasser festsetzt, droht die Entstehung von gefährlichem Schimmel. Dieser kann der Substanz von Rahmen und angrenzenden Bauteilen schaden. Beschlagene Scheiben und Kondenswasser treten vor allem an den Flächen auf, die sich nicht in der Nähe eines Heizkörpers befinden. Meist sind hauptsächlich die kalten Randbereiche der Fensterscheibe von der Feuchtigkeit betroffen. Regelmäßiges Lüften, mehr Heizen und Abwischen ist auf Dauer keine praktische Lösung. Abhilfe gegen Kondenswasser und damit auch gegen den Schimmel können zum Beispiel kleine, elektrische Fensterheizungen bieten, die den Rand der Scheibe erwärmen und so ein Anlaufen verhindern.

Kondenswasser hat an der Fensterscheibe nichts zu suchen. Foto: djd/T-Stripe GmbH
Kondenswasser hat an der Fensterscheibe nichts zu suchen. Foto: djd/T-Stripe GmbH

Unterschiede ausgleichen

Die kleinen Heizgeräte können den vorhandenen Temperaturabfall am Fensterrand auffangen, indem sie die Glasfläche direkt erwärmen. Die Heizelemente werden einfach im Randbereich der Fensterscheibe aufgeklebt und können auch nachträglich bei jedem Fenster montiert werden. Wichtig ist es, dazu ein dünnes und flexibles Modell zu wählen. Diese nehmen wenig Platz ein und sind fast unsichtbar. Nach dem Aufkleben erhitzt das Heizelement Wohn-, Dach-, Wintergartenfenster und sorgt dafür, dass die Temperatur oberhalb des kritischen Taupunktes bleibt.

Fensterheizungen richtig montieren

Mit wenigen Schritten ist das Heizelement angebracht:

  • Kunststofffenster und Metallfenster haben oft eine abnehmbare Glasleiste, die Heizung kann hier direkt dahinter fest integriert werden.
  • Bei Holzfenstern und Fenstermodellen ohne abnehmbare Glasleiste das Heizelement einfach direkt oder mit der Alu Designleiste verkleidet auf die Scheibe kleben.
  • Vor der Montage das Fenster gut reinigen: nur so haftet das Element fest und damit langfristig.
  • Steckdose frei machen: Fensterheizungen benötigen regulären Haushaltsstrom mit 230 Volt.
  • Auf Wunsch ein Thermostat einbauen, der ständiges Ein- und Ausstecken der Heizung unnötig macht.

Der Stromverbrauch der Fensterheizung ist vergleichsweise gering: Bei einem Fenster mit einem Umfang von vier Metern beträgt er etwa soviel wie eine 40-Watt-Birne. Das entspricht circa zehn Watt pro Stunde pro Meter Heizelement.

Lebensdauer beachten

Damit die Fenster durch die Fensterheizung auch langfristig vor Feuchtigkeit und Kondenswasser geschützt sind, sollte beim Kauf auf Qualität und Lebensdauer des Produktes geachtet werden. Gute Modelle sind gegen UV-Strahlung geschützt, halten Fensterputzmittel stand und haben eine Lebensdauer von mindestens fünfzehn Jahren. Nur so bleiben die Fenster dauerhaft nässefrei.

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