Renovieren
Artikel vom 10.02.2015

Tipps zur Dachsanierung: Metalldächer als günstige Alternative

Dicht soll es sein, Stürmen trotzen und dabei noch ansprechend aussehen: Funktion und Optik gehen bei einem Hausdach Hand in Hand. Auch widrigen Bedingungen muss eine Dacheindeckung über viele Jahrzehnte standhalten. Denn für das Dach entscheiden sich die meisten beim Neubau ihres Eigenheims - und dann erst wieder frühestens 20 oder 30 Jahre danach, wenn eine Dachsanierung ansteht. Wenn das alte Dach sichtbar in die Jahre gekommen ist, muss indes guter Rat nicht teuer sein: Metalldächer sind eine gute Alternative, um eine Dachsanierung schnell und kostengünstig durchzuführen.

Dachsanierung mit Stahldachpfannen

Metall ist bekanntlich ein solides und langlebiges Baumaterial. Gerade als Eindeckung des Oberstübchens bietet es zahlreiche Vorteile, denn Metalldächer sind besonders robust und langlebig. Die Wetterfestigkeit ist überdurchschnittlich hoch - auch so mancher Sturm oder Hagel lässt sich mit einem Metalldach unbeschadet überstehen.Das Material ist deutlich leichter als andere Dacheindeckungen wie etwa Faserzementplatten, Dachpfannen oder Dachsteine. Das erleichtert die Dachsanierung deutlich - gerade wenn beispielsweise zusätzlich eine Wärmedämmung erfolgen soll. Metalldächer weisen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf.

Faserzementplatten bei einer Dachsanierung ersetzen

Für eine Dachsanierung bieten Metalldächer viele Vorteile. Gerade dort, wo noch alte Faserzementplatten im Einsatz sind, lässt sich mit einem Metalldach nicht nur die Optik des Eigenheims verschönern, sondern auch die Wohngesundheit verbessern. Schließlich fühlen sich viele Hausbesitzer mit den alten, vielfach asbesthaltigen Platten sichtbar unwohl. Wichtig ist dabei eine fachgerechte Entsorgung. Die anschließende Neueindeckung mit Stahldachpfannen ist schnell und kostengünstig erledigt.

Aus einer Scheune wird zusätzlicher Wohnraum

Diese Erfahrung machte beispielsweise eine Familie, die eine alte Fachwerkscheune nördlich von Berlin besitzt. Die alten Biberschwanzziegel befanden sich bereits seit über 120 Jahren auf dem Dach und mussten dringend erneuert werden. Durch einen Zufall erfuhren die Eigentümer von den Vorteilen eines Metalldachs, besichtigten eine bereits sanierte Scheune in der Nähe und entschieden sich ebenfalls zu diesem Schritt. Im Resultat konnte gemütlicher Wohnraum erhalten und energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Feuerverzinkung sorgt für Langlebigkeit

Doch wie steht es bei einem Metalldach mit dem Thema Rostbildung sowie der Geräuschentwicklung bei starkem Regen? Ein Dachexperte stellt klar: "Bei Stahldachpfannen sollten Bauherren und Sanierer in jedem Fall auf eine regelkonforme Verzinkung (275 g/m²) Wert legen, damit die neue Eindeckung einen dauerhaften und zuverlässigen Korrosionsschutz aufweist." Auch störende Geräusche seien bei einer professionellen Planung und guten Ausführung nicht zu befürchten: Mit einer speziellen Formgebung der Stahldachpfannen, einer soliden Befestigung und einer Wärmedämmung werden Regengeräusche nicht als störend wahrgenommen. Optisch stehen die Dachpfannen aus Metall dabei konventionellen Eindeckungen in nichts nach. Sie sind in klassischem Ziegelrot oder Dunkelgrau, aber auch in vielen anderen Farbtönen von Resedagrün über Elfenbein bis Enzianblau erhältlich. Für Hausdächer empfiehlt der Experte eine 60 µm-Beschichtung.

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