Renovieren
Artikel vom 01.11.2014

In 7 Schritten zum Wunschbad: Checkliste für die Badsanierung

Bei Badmodernisierungen durch den SHK-Profi bekommt der Kunde die Gesamtleistung zum Festpreis und muss, anders als bei vielen Internetangeboten, keine versteckten Nebenkosten fürchten. Foto: djd/ZVSHK/VDS
Bei Badmodernisierungen durch den SHK-Profi bekommt der Kunde die Gesamtleistung zum Festpreis und muss, anders als bei vielen Internetangeboten, keine versteckten Nebenkosten fürchten. Foto: djd/ZVSHK/VDS

Oft ist es nur die Angst vor langwierigen Umbauarbeiten oder unkalkulierbaren Kosten, die Haus- und Wohnungsbesitzer davon abhält, eine Renovierung ihres alten Badezimmers anzugehen. Wer die Badmodernisierung mit dem Badprofi in Angriff nimmt, der muss sich nicht mit solchen Bedenken tragen. Professionelle Beratung und die Vergleichsmöglichkeiten in Badausstellungen des Fachhandwerks und des Sanitärfachhandels schützen vor Fehlentscheidungen und unnötigen Kosten.

Der Badprofi liefert termingerecht und erläutert dem Kunden alle Funktionen eines neuen Badezimmers. Foto: djd/ZVSHK/VDS
Der Badprofi liefert termingerecht und erläutert dem Kunden alle Funktionen eines neuen Badezimmers. Foto: djd/ZVSHK/VDS

1. Einrichtungsstil, Konzept und Komfortwünsche festlegen

Vor der Planung einer Badsanierung sollte man sich über seine persönlichen Wünsche und Vorstellungen klar werden. Welcher Wohnstil ist gewünscht - soll das Bad zum Beispiel eher natürlich warm, urban-kühl, farbig verspielt oder mit maritimem Urlaubsflair ausgestattet sein? Wie viel Komfort ist gewünscht - ein oder zwei Waschtische, Whirlwanne, bodenebene Dusche, Bidet oder Dusch-WC, berührungslose Funktionen? Ist das Bad für eine Familie mit Kindern geplant oder spielt Barrierefreiheit jetzt oder in Zukunft eine Rolle?

2. Budget für die Badsanierung festlegen

Ein wichtiger Tipp für die Badsanierung: Bei der Planung des Kostenrahmens sollte man berücksichtigen, dass die Investition in eine Badmodernisierung in der Regel für einen langen Zeitraum - oft 20 Jahre und mehr - Bestand haben und ansprechend bleiben soll. Das Budget daher den Bedürfnissen anpassen und nicht umgekehrt.

3. Erstgespräch mit dem Fachhandwerker führen

In einem ersten Gespräch - am besten vor Ort im Bad - werden die eigenen Ideen und Vorstellungen weitergegeben. In aller Regel hat der Badprofi weitere Ideen, kann Anregungen zur Umsetzung geben und erläutern, was im gesetzten Budgetrahmen und unter den örtlichen Gegebenheiten möglich ist. Er kann auch vorausschauend planen und zum Beispiel die Wasser- oder Elektroinstallation so auslegen, dass bestimmte Komfortfunktionen, die heute noch nicht ins Budget passen, später mit geringem Aufwand nachgerüstet werden können. Den normalerweise kostenlosen Ersttermin kann der Handwerker gleich nutzen, um das Bad zu vermessen und sich ein Bild über vorhandene Installationen und Anschlüsse zu machen.

Bei der Badmodernisierung setzen SHK-Fachfirmen nur Produkte ein, die alle Normen und Regelwerke einhalten. Foto: djd/ZVSHK/VDS
Bei der Badmodernisierung setzen SHK-Fachfirmen nur Produkte ein, die alle Normen und Regelwerke einhalten. Foto: djd/ZVSHK/VDS

4. Eine Badausstellung besuchen

Beim Besuch einer Badausstellung im Fachbetrieb oder im -Großhandel kann der Kunde seine Pläne und Vorstellungen konkretisieren und bereits sichtbare Badelemente wie Waschtisch, WC, Armaturen oder Duschabtrennungen auswählen. Der Besuch in der Badausstellung gibt mehr Sicherheit als beispielsweise die Auswahl am PC-Bildschirm. Außerdem bekommen Sie hier die Sicherheit, dass alle Produkte den geltenden Normen und Regelwerken entsprechen, ein hohes Qualitätsniveau besitzen und dass die Hersteller eine sichere Gewährleistung bieten.

5. Planungsskizzen und wirtschaftliches Gesamtangebot freigeben

Auf Basis des Erstgesprächs und des Besuchs der Badausstellung erstellt der Handwerker Planungsskizzen und ein Gesamtangebot. Das Angebot umfasst alle geplanten Sanitärprodukte, Montagematerialien sowie die Arbeitsleistung. Es sichert die Einhaltung der Termine sowie eine saubere Arbeit und Übergabe zu. Der Kunde bekommt die gesamte Leistung zu einem garantierten Festpreis.

Damit alles reibungslos funktioniert, müssen nicht nur die Produkte, sondern auch die Handwerkerleistungen stimmen. Foto: djd/ZVSHK/VDS
Damit alles reibungslos funktioniert, müssen nicht nur die Produkte, sondern auch die Handwerkerleistungen stimmen. Foto: djd/ZVSHK/VDS

6. Feste Termine vereinbaren

Wenn das Gesamtangebot passt und der Kunde es freigibt, müssen nur noch die Termine für die Modernisierung abgestimmt und fest vereinbart werden. Wer sowieso einen Urlaub plant, kann einfach für zwei Wochen verreisen und sich darauf freuen, dass ihn bei der Rückkehr sein neues Traumbad fix und fertig erwartet.

7. Badübergabe durchführen

Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten übergibt der Fachhandwerker das fertige Bad an den Kunden. Dabei erläutert er nochmals die durchgeführten Arbeiten und gibt gegebenenfalls Einweisungen zur Bedienung und Pflege bestimmter Funktionen wie beispielsweise Massageduschen, Whirlwannen, Dusch-WCs, berührungslosen Betätigungsplatten oder Armaturen. Dazu übergibt er Serviceunterlagen und Bedienungsanleitungen. Im Anschluss kann der Kunde seinen neuen Badkomfort genießen.

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