Haushalt
Artikel vom 02.07.2018

Umzugs-Checkliste: 5 Dinge, an die Mieter denken sollten

Bei einem Umzug hilft eine Checkliste für kleine Reparaturen.
Vor dem Auszug heißt es noch Ordnung machen in der alten Wohnung. Bohrlöcher und kleinere Schäden lassen sich ganz einfach in Eigenregie beseitigen. Foto: djd/Knauf Bauprodukte

Ein neues Zuhause ist gefunden, die alte Wohnung ist gekündigt? Dann beginnt die heiße Phase der Umzugsvorbereitung. Unsere Umzug Checkliste hilft Ihnen dabei, dass Sie nichts Wichtiges vergessen.

1. Eine gute Planung ist die halbe Miete

Planen Sie den Umzug mit eigener Muskelkraft oder beauftragen Sie ein professionelles Umzugsunternehmen? In jedem Fall sollten Sie sich frühzeitig um die Planung kümmern - indem Sie Angebote einholen, einen Termin bei den Umzugsprofis reservieren oder einen Miettransporter buchen. Beginnen Sie damit am besten zwei bis drei Monate vor dem großen Tag. Und auch der Urlaub für die Umzugswoche will rechtzeitig beantragt werden.

Bei einem Umzug hilft eine Checkliste an Kleinigkeiten wie Spachtelmasse zu denken.
Spachtelmassen sind wahre Alleskönner, um kleine Löcher in Decke und Wänden verschwinden zu lassen. Danach kann einfach neu tapeziert oder gestrichen werden. Foto: djd/Knauf Bauprodukte
Bei einem Umzug hilft eine Checkliste an Renovierungsarbeiten zu denken.
Zu Renovierungsarbeiten bei einem Auszug gehört auch das gründliche Reinigen der Fugen in Bad und Küche. Foto: djd/Knauf Bauprodukte

2. Wer braucht die neue Anschrift?

Verschicken Sie etwa vier Wochen vor Umzug E-Mails oder Briefe mit Ihrer neuen Adresse. Diese Information benötigen mehr Empfänger, als Sie vielleicht denken:

  • Arbeitgeber
  • Banken und Versicherungen
  • Kindergarten oder Schule - steht hier auch ein Wechsel an?
  • Abos von Zeitungen, Zeitschriften, Fitnessstudio und mehr - kündigen oder auf die neue Anschrift umschreiben?
  • Energieversorger (Strom, Heizung, Wasser) und Telefonanbieter
  • Nicht vergessen: den Dauerauftrag für die bisherige Miete kündigen, einen Auftrag für die neue Wohnung anlegen

3. Welche Pflichten haben Mieter beim Auszug?

Mit dieser Frage beschäftigen sich die Gerichte immer wieder, manche gängige Formulierung in Muster-Mietverträgen wurde inzwischen als ungültig erklärt. So sind Sie als Mieter nicht zu zeitlich festgelegten Renovierungen ("Streichen alle drei Jahre") verpflichtet.

Auch die Frage, ob Sie zum Auszug alle Wände weiß streichen müssen, ist umstritten. Wenn Sie etwa gerade erst ein halbes Jahr in der Wohnung leben und wegen eines neuen Jobs umziehen, wird der Vermieter kaum eine Komplettrenovierung verlangen können.

In jedem Fall aber sind Gebrauchsspuren zu beseitigen, Wände, Böden, Fliesen & Co. sollten gesäubert und in schadensfreiem Zustand sein. Wichtig: Füllen Sie gemeinsam mit dem Vermieter beim Auszug ein Übergabeprotokoll aus, in dem der Zustand der Wohnung dokumentiert wird.

Danke einer Umzug-Checkliste kann ein Paar ganz entspannt eine Kaffeepause machen.
Erst die Arbeit, dann ein stärkender Kaffee. Mit praktischen Renovierungsprodukten, die sich einfach anwenden lassen, können Mieter kleine Schäden in der bisherigen Wohnung im Handumdrehen beseitigen. Foto: djd/Knauf Bauprodukte/© tm studios/Messe NUE

4. Kleine Schäden einfach selbst ausbessern

Bohrlöcher in den Wänden oder der Raumdecke, verfärbte Fliesenfugen oder kleine Kratzer im Holzboden: Das sind typische Gebrauchsspuren, die Sie vor dem Umzug beseitigen sollten. Bohrlöcher und Risse können Sie mit Spachtelmassen auffüllen und anschließend neu streichen, für kleine Kratzer in der Tapete gibt es Raufaser-Reparaturprodukte.

Für Fugen von Wand- und Bodenfliesen eignen sich Spezialreiniger, und Holzreparaturmittel rücken Schäden im Bodenbelag zu Leibe. 46 praktische Produkte umfasst etwa das Renoviersortiment "Fix + Finish" von Knauf, das in Bau- und Heimwerkermärkten erhältlich ist. Praktisch: Mit dem interaktiven Produktfinder finden Sie in wenigen Klicks zum passenden Reparaturmittel.

5. Weg mit Dingen, die Sie nicht mehr brauchen

Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, eine Entrümpelungsaktion zu starten - nicht erst eine Woche vor dem Stichtag, sondern am besten ein bis zwei Monate vorher. Verschenken Sie doch ältere Möbelstücke, beispielsweise an caritative Organisationen. Nutzen Sie Online-Aktionen, oder vielleicht gibt es in der Nähe auch einen Flohmarkt, wo sie nicht mehr benötigte Einrichtungsgegenstände, CDs, Bücher und mehr verkaufen können - so werden Sie Ballast los und nehmen zugleich noch einige Euros als Zuschuss für Ihre Umzugskasse ein.

Was definitiv mitkommt ins neue Zuhause, können Sie nach und nach ab etwa zehn Tagen vor Umzug bereits verpacken. So vermeiden Sie kurzfristige Hektik - und der Umzug läuft deutlich stressfreier ab.

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