Haushalt
Artikel vom 01.11.2014

Kochen mit Induktion: 3 Tipps, damit das Steak gelingt

Induktionskochfeld
Foto: Rainer Stumm/www.pixelio.de

In modernen Küchen, wie auch in der Gastronomie möchte man keinesfalls auf die Induktion verzichten, da die Vorteile und die Schnelligkeit nicht von der Hand zu weisen sind. Um allerdings die Vorteile und ebenso die Nachteile dieser Technik besser verstehen zu können, lohnt es sich, wenn man sich über die Funktionsweise informiert. Die Auswahl an Materialien ist sehr gezielt getroffen, um alle gewünschten Eigenschaften in diesem alltäglichen Gerät zu vereinen. 

1. Tipp: Funktionsweise bei Induktion richtig nutzen

Grundsätzlich kann von Energie gesprochen werden, die auf den Topfboden übertragen und erst dort in Wärme umgewandelt wird, die sich nicht nur im Topfboden, sondern auch in den Wänden bemerkbar macht. Die Energie stammt von einer elektromagnetischen Spule, die sich direkt unterhalb des Kochfeldes befindet, welches für gewöhnlich aus Glaskeramik besteht. Diese Spule erzeugt, wenn sie von Strom durchflossen wird, einen Induktion-Wirbelstrom. Um die volle Wirkungsweise nutzen zu können, sollten die Töpfe und Pfannen für Induktion vorgesehen sein und aus ferromagnetischem Material bestehen. Die ferromagnetischen Topfböden bündeln die Strahlenenergie der Spule in sich, wandeln es in Heizenergie um und erwärmen sofort mit nur einer geringen Verzögerung die Lebensmittel. Wird ein Topf ohne diesen speziellen Boden verwendet, verteilt sich ein Teil der Strahlen im Raum. Befindet sich kein Symbol auf dem Pfannen- oder Topfboden können diese mit einem einfachen Test erkannt werden. Bei ferromagnetischen Materialien bleibt ein Magnet hängen.

2. Tipp: Vorteile und Nachteile kennen

Solange der Topf die Kochstelle komplett bedeckt, gelangt nur ein sehr geringer Teil der Energie an die Umwelt. Beim Gasherd bleibt ein größerer Teil der Energie unbenutzt, beim Elektroherd wird grundsätzlich mehr Energie für die Erwärmung benötigt und der Holzherd hinterlässt Asche und Feinstaub. Das Kochfeld  kann durch die geringere Wärme schnell und einfach gereinigt werden. Erst bei längeren Kochzeiten besteht eine Verbrennungsgefahr an der Kochstelle. Durch die geringe Verzögerung können Speisen gezielt und zeitlich abgestimmt zubereitet werden. Die Kochfelder eines Elektroherdes können auch auf andere Weise verwendet werden, was bei Induktion nicht mehr möglich ist. Da Aluminium und Edelstahltöpfe nur noch bedingt verwendet werden können, ist eine größere Anschaffung von Nöten. Durch den Lüfter kann es zu geringfügigen Nebengeräuschen kommen, diese werden allerdings von Kochgeräuschen übertönt. Die hohen Frequenzen können teilweise von Tieren als unangenehm empfunden werden, da sie diese wahrnehmen. 

3. Tipp: Das perfekte Steak zubereiten

Mit einem Elektroherd kann das perfekte Steak nur unmöglich zubereitet werden. Ist die Hitze erst einmal da, dauert es, bis das Kochfeld und somit die Pfanne die Temperatur herunterfahren.  Bei Induktion kann die Temperatur spontan nach oben und unten gefahren werden. Genau dies ist bei einem Steak wichtig, damit es innen saftig und außen knusprig wird. In einer Pfanne wird etwas Öl erhitzt. Sobald die Oberfläche verschwimmt, kann das Steak in die Pfanne gelegt werden. Von beiden Seiten muss es scharf angebraten werden, damit sich die Poren schließen und keine Flüssigkeit abgegeben wird. Auf einer geringen Stufe wird das Steak bis zum gewünschten Gargrad fertig gebraten. Ob Rare, Medium oder durch hängt hierbei vom persönlichen Geschmack ab. Als Beilage eignen sich die unterschiedlichen Speisen. Ob Salat, Spätzle, Pommes oder Kroketten, entscheidend ist der Garvorgang des Steaks, damit vom einem gelungenen Gericht gesprochen werden kann.

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