Haushalt
Artikel vom 01.11.2014

Kalk entfernen: 3 Lösungstipps für das Kalkproblem

Kalk ist im Trinkwasser erlaubt und tritt regional in unterschiedlich starker Konzentration auf. Foto: djd/watercat
Kalk ist im Trinkwasser erlaubt und tritt regional in unterschiedlich starker Konzentration auf. Foto: djd/watercat

Nur die wenigsten Bundesbürger leben in einer Region, in der "weiches" - also besonders kalkarmes Wasser - aus den Hähnen fließt. Zumeist wird in Deutschland eine mittlere bis hohe Wasserhärte verzeichnet. Kalk als unsichtbarer Bestandteil des Trinkwassers kann aber auf Dauer zu sichtbaren Folgen führen: Zugesetzte Rohre sowie Schäden an Waschmaschinen, Spülautomaten und anderen Haushaltsgeräten. Auf Dauer kostengünstiger ist es, im eigenen Haushalt die Qualität des Trinkwassers zu optimieren.

1. Tipp: Sanfte Katalysator-Technik nutzen

Moderne, umweltfreundliche Verfahren behandeln das Wasser besonders sanft und ganz ohne den Einsatz von Hilfsstoffen wie Chemikalien, Phosphaten, Regeneriersalzen, Strom oder Magneten. Durch die Wirkweise eines speziellen Katalysators entstehen mikroskopisch kleine Kalkverbindungen, die nicht mehr in den Rohrleitungen haften bleiben, sondern mit dem Wasser ausgeschwemmt werden. Auch bereits vorhandene Kalk-Ablagerungen in den heimischen Wasserleitungen können auf diese Weise abgebaut werden. Kalk entfernen ganz einfach. Eventuell auftretende Rückstände an Armaturen oder Waschbecken lassen sich einfach abwischen - schon ist das Kalkproblem buchstäblich gelöst.

2. Tipp: Nachträgliche Installation problemlos möglich

Die Wasserbehandlung mit Katalysatortechnik hilft nicht nur dabei, Leitungsschäden zu vermeiden, auch die Lebensdauer von Haushaltsgeräten und Waschautomaten erhöht sich durch die Antikalk-Behandlung. Die positiven Eigenschaften und der Geschmack des Trinkwassers hingegen bleiben unverändert. Kalk entfernen wirkt sich also auch auf den Geschmack aus. Auch alle wichtigen Inhaltsstoffe wie Mineralien und Spurenelemente sind nach der Behandlung im Nass weiterhin erhalten. Ein weiterer Effekt: Abhängig von der örtlichen Wasserqualität und dem Härtegrad lässt sich der Verbrauch von Wasch- und Reinigungsmitteln nach Installation der Anlage spürbar reduzieren - dies schont die Umwelt und die Geldbörse gleichermaßen. Die Anlage wird platzsparend an zentraler Stelle des Wasseranschlusses montiert, auch eine nachträgliche Installation ist in jedem Haushalt möglich.

3. Tipp: Trinkwasser schützen

Frisches und sauberes Wasser ist im alltäglichen Leben unverzichtbar. Die Trinkwasserverordnung sorgt dafür, dass die Flüssigkeit eines der hierzulande wohl am strengsten überwachten Lebensmittel ist. Kalk jedoch ist im Trinkwasser erlaubt und tritt regional in unterschiedlich starker Konzentration auf. Wer genaues wissen möchte, kann beim jeweiligen Wasserwerk den örtlichen Härtegrad erfragen.

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