Haushalt
Artikel vom 04.07.2018

7 Tipps fürs Fenster putzen, ohne Streifen zu hinterlassen

Fenster putzen ohne Streifen ist ganz einfach.
Mit der richtigen Technik und den richtigen Utensilien gelingt das Fenster putzen ohne Streifen ganz einfach. Foto: djd/Freudenberg & Co. KG, Unternehmensarchiv

Blütenstaub, Fettflecken, Fliegendreck oder anderer Schmutz - vor allem bei Sonnenschein sieht man deutlich: Die Fenster haben mal wieder eine Reinigung nötig. Doch wie gelingt das Fenster putzen ohne Streifen und Schlieren und welche Utensilien benötigt man dafür? Unsere sieben Tipps verraten, wie es richtig geht.

1. Tipp:  Nicht bei Sonnenschein putzen

Bei starkem Sonnenschein zu putzen, ist keine gute Idee: Der Grund? Da sich das Glas stark aufheizt, verdunstet das Wasser beim Putzen schneller als man es polieren kann. Unschöne Streifen und Schlieren sind so vorprogrammiert.

2. Tipp: Fensterputztuch verwenden

Nicht jeder Lappen oder Schwamm eignet sich zum Fenster putzen. Härtere Topfschwämme etwa können die Scheibe oder den Kunststoffrahmen zerkratzen, andere Tücher fuseln oder verteilen nur den Schmutz. Gut geeignet hingegen ist ein weiches Mikrofaser-Fenstertuch wie von Vileda. Durch die Faserkonstruktion wird der Schmutz gelöst und im Tuch behalten. Nach dem Putzen können Mikrofasertücher ganz einfach ausgespült werden.

Fenster putzen ohne Streifen zu hinterlassen geht mit einem elektrischen Fenstersauger.
Noch einfacher gelingt das Fenster putzen ohne Streifen mit einem elektrischen Fenstersauger. Foto: djd/Freudenberg & Co. KG, Unternehmensarchiv

3. Tipp: Reinigungsmittel sparsam einsetzen

Für das Fenster putzen ohne Streifen gilt generell: Weniger ist mehr. Auf fünf Liter lauwarmes Wasser genügen ein paar Tropfen Handspülmittel. Wer möchte, kann noch etwas Spiritus, Zitronensaft oder Essig hinzugeben. Wird zu viel Putzmittel verwendet, verschmieren die Flächen. Vorsicht: Nur Glasreiniger aufsprühen, verteilt meist nur den Dreck und hinterlässt Schlieren.

4. Tipp: Die richtige Putztechnik

Auch die richtige Technik ist beim Fensterputzen wichtig. Zuerst entfernen Sie groben Schmutz und Spinnweben mit einem Besen oder Handfeger. Anschließend wird der Fensterrahmen gereinigt und die Glasfläche mit einem feuchten Mikrofasertuch in kreisförmigen Bewegungen von oben nach unten und von innen nach außen vom Schmutz befreit.

Mit einem trockenen Mikrofaser-Fenstertuch das Fenster trocknen und die Restfeuchte aus Ecken, von Dichtungen und vom unteren Fensterrand entfernen. Alternativ können Sie ein Fensterwischer-Handgerät mit integriertem Abzieher mit Gummilippe verwenden. Bei Bedarf noch einmal mit dem Mikrofaser-Fenstertuch nachpolieren. Noch einfacher gelingt das Fenster putzen ohne Streifen mit einem elektrischen Fenstersauger. Dabei wird das überschüssige Putzwasser beim Abziehen eingesaugt und kann so nicht mehr auf Fensterrahmen und Boden tropfen.

Ein weiches Mikrofaser-Fenstertuch löst den Schmutz und behält ihn im Tuch.
Ein weiches Mikrofaser-Fenstertuch löst den Schmutz und behält ihn im Tuch. Foto: djdFreudenberg & Co. KG, Unternehmensarchiv

5. Tipp: Fensterbänke nicht vergessen

Die Fensterbänke sollten Sie ebenfalls mit Seifenlauge säubern und anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen. Vorsicht: Haben Sie eine Fensterbank aus Marmor, dürfen Sie diese nicht mit einem säurehaltigen Mittel wie Glasreiniger putzen. Verwenden Sie lieber einen Neutralreiniger.

6. Tipp: Keine Zeitung zum Fensterputzen verwenden

Auch wenn sich das Mythos im Internet hartnäckig hält: Verwenden Sie keine Zeitung zum Fensterputzen - verschmierte Druckerschwärze oder sogar feine Kratzer auf den Scheiben können die Folge sein.

7. Tipp: Das Fensterputzen sportlich sehen

Das Fensterputzen gehört bekanntlich nicht zu den beliebtesten Hausarbeiten. Doch sehen Sie es einfach mal als Work-out an: Die Lieblingsmusik einlegen und los geht es. Eine Stunde Fensterputzen verbraucht immerhin rund 200 Kilokalorien.

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