Garten
Artikel vom 22.02.2017

Überdachung selber bauen: So geht's in 5 Schritten

Der Garten als Zweitwohnzimmer für die ganze Familie wird immer beliebter. Schade nur, dass hierzulande die Witterung oftmals einen Strich durch die Pläne etwa für eine Grillparty macht. Dabei lässt sich einfach für Abhilfe sorgen: Eine Überdachung bietet den passenden Witterungsschutz auf der Terrasse und verlängert auf diese Weise die Gartensaison. Auch als Carport sind die Konstruktionen sehr gut geeignet. Hier erfahren Sie, wie Sie Schritt für Schritt eine Überdachung selber bauen können.

1. Tipp: Das richtige Material finden

Die Basis für das Freiluftwohnzimmer bildet eine solide Unterkonstruktion, etwa aus Holz oder Metall. Für das eigentliche Dach sind transparente Kunststoffplatten gut geeignet, schließlich soll der Blick auf den Himmel nicht versperrt werden. Kunststoff ist zudem besonders pflegeleicht, einfach zu verarbeiten und bringt nur wenig Gewicht auf die Waage.

Terrasse mit moderner, transparenter Überdachung
Eine solide Unterkonstruktion bildet die Basis für die transparenten Dachplatten aus langlebigem Kunststoff. Foto: djd/Gutta Werke

2. Tipp: Überdachung selber bauen: Fertigsets erleichtern die Montage

Besonders einfach ist es, eine Überdachung selber zu bauen, wenn Heimwerker zu Komplettsets greifen. Der Terrassendach-Bausatz von Gutta beispielsweise ist in vielen Baumärkten erhältlich und umfasst alles, was zur Tragkonstruktion, als Dachbelag sowie zur Befestigung benötigt wird. Die Modelle sind in verschiedenen Größen bis zu vier Metern Dachtiefe erhältlich. Somit sind sie auch für größere Terrassen oder als geräumigerer Carport geeignet. Zusätzliche Möglichkeiten bietet das Erweiterungsmodul von 120 Zentimetern Länge. Damit können die Dächer theoretisch unendlich erweitert werden - beispielsweise als Carport über die gesamte Gebäudelänge hinweg, als Unterstellplatz oder Hofüberdachung.

3. Tipp: Auf Witterungsbeständigkeit der Überdachung achten

Als vielseitig verwendbare Überdachung gibt es von Gutta beispielsweise Terrassendach-Bausätze in vielen Größen mit Zehn-Jahres-Garantie. Die verwendeten Hohlkammerplatten sind UV-beständig, hagelsicher und halten Schneelasten von bis zu 150 Kilogramm pro Quadratmeter stand. Auch bei der Farbwahl kann der Verbraucher aus vielen Varianten auswählen.

4. Tipp: Solide Unterkonstruktion bauen

Die Basis für das Freiluftwohnzimmer bildet eine solide Unterkonstruktion aus pulverbeschichteten Aluminiumprofilen, die im Bausatz bereits enthalten sind. Für das eigentliche Dach werden transparente Kunststoffplatten verwendet, schließlich soll der Blick auf den Himmel nicht versperrt werden. Die Hohlkammerplatten sind zudem besonders pflegeleicht, einfach zu verarbeiten und bringen nur wenig Gewicht auf die Waage - ein Vorteil beispielsweise gegenüber Glas. Die Platten behalten dauerhaft ihre Transparenz und trotzen Wind und Wetter. Selbst Hagelkörner können dem schlagfesten Material nichts anhaben. Weitere Tipps dazu gibt es auf der Website des Herstellers.

Auto steht unter einer Überdachung.
Auch als schützendes Carport lässt sich eine Überdachung sehr gut nutzen. Foto: djd/Gutta Werke

5. Tipp: Erweiterungen nach Bedarf planen

Eine Bedachung über die gesamte Länge des Eigenheims hinweg wird benötigt, ein längerer Unterstellplatz oder auch eine Hofüberdachung sind gewünscht? Auch diese Dachaufbauten können Heimwerker mit Fertigbausätzen etwa von Gutta ganz einfach realisieren. Eine praktische Lösung dafür bieten die neuen Erweiterungsmodule von 120 Zentimetern Länge, die in vielen Baumärkten zu bekommen sind. Damit können die Dächer theoretisch unendlich und nach individuellem Bedarf erweitert werden.

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