Garten
Artikel vom 01.11.2014

Terrassenplanung leicht gemacht: 5 Tipps für Gartenbesitzer

Im Garten und auf der Terrasse konzentriert sich in der warmen Jahreszeit das Familienleben. Foto: djd/www.megawood.com
Im Garten und auf der Terrasse konzentriert sich in der warmen Jahreszeit das Familienleben. Foto: djd/www.megawood.com

Nichts wie raus an die frische Luft: In der warmen und sonnigen Jahreszeit spielt sich das Familienleben wieder draußen ab. Die Terrasse und der Garten werden für die meisten zum "Zweitwohnzimmer", das man wohnlich einrichten möchte. Gemütliche Sitzmöbel gehören ebenso dazu wie Schattenspender für sonnige Tage sowie der passende Bodenbelag auf der Terrasse.

1. Tipp: 3 Kriterien für einen guten Terrassenboden

Das Material selbst, die Qualität und nicht zuletzt Umwelt-Aspekte. Eine Terrasse soll optisch wie haptisch gleichermaßen gefallen. Gefragt sind daher widerstandsfähige Materialien, die robust sind sowie Wind und Wetter standhalten. Wenn die Terrasse intensiv genutzt wird, zahlt es sich aus, auf eine gute Oberflächenhärte zu achten. Eine hohe Widerstandsfähigkeit des Bodenbelags gegen Kratzer und Druckstellen stellt sicher, dass der Boden über lange Zeit sein hochwertiges Erscheinungsbild behält. Wichtig ist ebenso vielen Familien das "Barfuß-Gefühl". Erst recht wenn Kinder zur Familie gehören, sollte man auf die feinen, aber wichtigen Unterschiede achten: Ein Holzboden, der leicht splittert und somit zu unangenehmen Verletzungen am Fuß führen kann, ist kaum zu empfehlen.

Auf der Terrasse im eigenen Garten lässt sich der Sommer in vollen Zügen genießen. Foto: djd/www.megawood.com
Auf der Terrasse im eigenen Garten lässt sich der Sommer in vollen Zügen genießen. Foto: djd/www.megawood.com

2. Tipp: Alternativen zu klassischen Holzdielen wählen

Gerade im Terrassenbereich bewähren sich innovative Materialien. So lässt sich heutzutage das Naturprodukt Holz - selbstverständlich zu 100 Prozent aus nachhaltiger Forstwirtschaft - mit Polymer-Technologien veredeln. Das Resultat ist ein langlebiger, ökologischer, garantiert splitterfreier Naturwerkstoff, der extrem widerstandsfähig und gesundheitlich unbedenklich ist. Und da das Material sogar recycelbar ist, stimmt die Ökobilanz dieses attraktiven Belags über seine gesamte Lebensdauer.

3. Tipp: Farben bei der Gartengestaltung einsetzen

Gefragt sind bei der Terrassenplanung natürliche Farben und Materialien, je näher an der Natur, desto besser. Ob freundlich-warme Braun- oder zeitlos-moderne Grautöne - alle angesagten Farbtöne sind von der Natur inspiriert. Moderne Barfußdielen aus Holz-Polymer-Werkstoffen sind in vielen Trendfarben erhältlich, für eine Terrassengestaltung ganz nach eigenen Wünschen. Die Dielen behalten ihre Farbe dauerhaft - ein Nachstreichen oder Ölen ist absolut überflüssig.

4. Tipp: Die Terrasse virtuell vorplanen

Bevor man mit der Terrassengestaltung beginnt, sollte man die Modernisierung gut planen. Zunächst ist zu überlegen, wie viel Platz die Terrasse benötigt und wie sie sich harmonisch an das Haus und an den Grundriss des Gartens anpassen lässt. Bei einem kleinen Garten sollte man die Terrasse nicht überdimensionieren und den Grünanteil durch Rasen und Blumenbeete nicht zu gering einplanen. Am besten ist es daher, Gartenbesitzer starten mit einem Grundriss des Gartens. Hilfreich dazu sind kostenlose Tools wie ein Online-Terrassenplaner, mit dem man Schritt für Schritt zur eigenen Planung gelangt.

Ein Online-Planer für die Terrasse erleichtert es individuelle Entwürfe anzufertigen. Foto: djd/www.megawood.com
Ein Online-Planer für die Terrasse erleichtert es individuelle Entwürfe anzufertigen. Foto: djd/www.megawood.com

5 Tipp: Maß nehmen und Konzept entwickeln

Im ersten Schritt wird die Größe des Grundstücks festgelegt. Dazu trägt man feste Flächen wie Beete oder zum Beispiel einen Pool an. So sieht man auf einen Blick, wie viel Fläche zur freien Gestaltung noch bleibt. Als nächstes kann man aus verschiedenen Grundformen für die Terrasse auswählen und diese Formen jeweils nach eigenen Wünschen anpassen - oder auch verschiedene Grundrisse miteinander vergleichen. Der Planer liefert eine Entwurfszeichnung und eine detaillierte Materialübersicht für das Planungsgespräch bei dem Holzfachhandel Ihrer Wahl, den Sie über die verknüpfte Händlersuche ermitteln können. Ist die Planung abgeschlossen, kann man noch überlegen, wie man Möbel und Sitzgelegenheiten platzieren möchte. Mit dieser ersten Planung kann der Fachmann anschließend die Barfußdielen in der Wunschfarbe verlegen - und der nächste Sommer kann kommen.

drucken