2. Das Saatgut ausbringen
Für einen schönen und widerstandsfähigen Rasen benutzen Sie am besten einen hochwertigen Rasensamen. Wer Kinder hat, sollte zum Beispiel zu einem strapazierfähigen Spiel- und Freizeitrasen greifen. Rasen sät man gleichmäßig per Hand, besser aber mit einem Streuwagen aus.
Ein Rasendünger versorgt die jungen Gräser für die ersten sechs Wochen ausreichend mit Nährstoffen. Arbeiten Sie die Rasensamen und den Dünger mit einem Rechen in die oberen zehn Millimeter des Bodens ein. Der Boden muss beständig feucht gehalten werden.
3. Rasenpflege bedeutet vor allem richtig wässern
Nach etwa 14 Tagen erscheinen die ersten Keimlinge. Jetzt heißt es wässern. Bei trockenem Wetter beregnet man vier- bis fünfmal am Tag für kurze Zeit. Denn ist das Saatgut einmal vertrocknet, können Sie es nicht mehr wiederbeleben. Für jungen Rasen gilt: kurz, dafür oft wässern.
Bei einem gut gewachsenen Grün ändert sich die Rasenpflege. Hier gießt man weniger, dafür aber länger. Nur so gelangt das Wasser auch an tiefsitzende Wurzeln.
4. Düngen
"Hungrigen" Rasen erkennt man an einer fahlen, nachlassenden Grünfärbung und am kümmerlichen Zuwachs der Gräser. Er ist nährstoffarm, damit schwachwüchsig und anfällig gegenüber Krankheiten. Jetzt ist ein ausgewogenes Angebot von allen Nährstoffen wichtig.
5. Mähen
Sind die Grashalme zirka acht bis zehn Zentimeter gewachsen, sollten sie auf etwa fünf Zentimeter Länge geschnitten werden. Nach dem Erstschnitt mähen fleißige Gärtner einmal wöchentlich auf Wunschlänge.
6. Unkraut entfernen
Unkraut ist ein Dorn im Auge des Rasenliebhabers. Viele Unkräuter verschwinden durch regelmäßiges Rasenmähen, da sie nicht schnittverträglich sind. Hartnäckigere Unkräuter bekämpft der Gärtner zum Beispiel mit Unkrautvernichter plus Rasendünger.