Garten
Artikel vom 21.02.2018

Gartenteich: 5 Tipps für die Pflege des Feuchtbiotops

Der Gartenteich wird im Frühjahr mit einer Pflegekur versorgt.
Im Frühjahr legen Teichbesitzer mit einer Pflegekur den Grundstein für eine erfolgreiche Saison des Biotops. Foto: djd/Söchting Biotechnik

Ein Gartenteich ist dem Wechsel der Jahreszeiten ausgesetzt, mit dem sich die Lebensbedingungen in diesem Biotop jeweils ändern. Daher sind im Frühling einige wichtige Pflegearbeiten nötig, damit das nasse Idyll im Sommer zu einem Prachtstück wird, in dem sich Tiere und Pflanzen wohlfühlen. Hier sind 5 Tipps zur Pflege des Gartenteichs.

1. Tipp: Gründliche Reinigung des Gartenteichs

Wenn die Frosttage Vergangenheit sind, sollten Sie mit einem Kescher Laubreste, abgestorbene Pflanzenteile und anderes Treibgut aus dem Teichwasser entfernen. Auch an der Uferbepflanzung sollten Sie verwelkte Blätter abzupfen und zu dicht wachsendes Grün zurückschneiden. Wer zu groß geratene Gewächse in Teichkörbe eingepflanzt hat, kann diese auch mühelos teilen und in andere Behälter umsetzen.

2. Tipp: Test der Wasserqualität im Gartenteich

Ein wichtiger Bestandteil der Frühjahrskur für den Gartenteich ist die Überprüfung der Wasserwerte. Es gibt im Fachhandel einfach zu handhabende Wassertests, mit denen Sie den pH-Wert des Nasses selbst überprüfen können. Dieser Wert ist ein Gradmesser für den Säurezustand des Teichwassers und beeinflusst alle wichtigen biologischen Abläufe.

Fachleute empfehlen einen pH-Idealwert von 8,3. Ein Teilwasserwechsel von rund 25 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens kann zur Senkung der über die kalte Jahreszeit angereicherten Schadstoffe im Wasser führen kann.

3. Tipp: Überprüfung der Technik im Gartenteich

Für eine gute Wasserqualität ist auch die technische Ausstattung des Gartenteiches entscheidend. Pumpe, Filter und Co. sind normalerweise in der kalten Jahreszeit abgeschaltet und lagern im Keller oder Gartenhaus. Wenn Sie die Technik nicht schon im Herbst gründlich gereinigt und von Ablagerungen befreit haben, sollten Sie dies vor Beginn der neuen Gartensaison erledigen.

Auch die reibungslose Funktion der Geräte sollten Sie eingehend überprüfen. Das sprudelnde Nass der Pumpe sorgt nicht nur für eine gute Wasserzirkulation, sondern reichert das feuchte Element auch mit Sauerstoff an.

Die Gartenteich-Pflege ist für Fische und Pflanzen wichtig.
Eine gute Wasserqualität mit ausreichendem Sauerstoffgehalt ist wichtig, damit sich die Unterwasserbewohner wohlfühlen und Algen nicht explosionsartig sprießen. Foto: djd/Söchting Biotechnik

4. Tipp: Zufuhr von Sauerstoff sichern

Ist der Sauerstoffgehalt im Gartenteich zu gering, geraten nicht nur die tierischen Unterwasserbewohner in Atemnot, das ganze Biosystem droht zu kippen. Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, nimmt der Sauerstoff im Teichwasser ab, zugleich haben aber Fische und Co. einen erhöhten Bedarf an Atemluft. Zudem sorgt die vermehrte Sonneneinstrahlung dafür, dass sich auch die Algen explosionsartig vermehren und das Teichwasser empfindlich trüben.

Um den Sauerstoffwert in Ihrem Gartenteich gleichbleibend hoch zu halten und um ein Milieu zu schaffen, in dem die gefürchteten grünen "Plagegeister" kaum existieren können, können Sie moderne Geräte wie beispielsweise die sogenannten Oxydatoren von Söchting nutzen.

Diese sehen aus wie kleine Eimer und sind mit einer speziellen Wasserstoffperoxidlösung befüllt, die von einem Katalysator ausgetrieben und an der Spezialkeramik des Behälters in Wasser und aktivierten Sauerstoff aufgespalten wird. Dieser verteilt sich viel schneller als die gelöste Variante bis in die tiefsten Bodenschichten und entlegensten Winkel. Unter www.oxydator.de/ gibt es mehr Informationen zu den Geräten, die flexibel einsetzbar sind, da sie ohne Kabel und Stromzufuhr arbeiten.

5. Tipp: Fütterung der Tiere

Hat sich das Teichwasser wieder auf zwölf Grad Celsius erwärmt, können Sie mit der Fütterung der Fische beginnen. Die anfänglich noch geschwächten Tiere können mit vitaminreicher Kost gestärkt werden. Allerdings sollte die Nahrung zunächst in kleinen Mengen gereicht werden, damit sich der Stoffwechsel der Fische langsam wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnen kann.

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