Garten
Artikel vom 01.11.2014

Bewässerungssystem: 5 Tipps, um Wasser im Garten sparsam einzusetzen

Unsichtbar ins Erdreich vergraben, sorgt ein poröser Perlschlauch für die optimale und sparsame Gartenbewässerung. Foto: djd/EcoTubolar AG
Unsichtbar ins Erdreich vergraben, sorgt ein poröser Perlschlauch für die optimale und sparsame Gartenbewässerung. Foto: djd/EcoTubolar AG

Bewässern muss sein: An sonnigen und trockenen Tagen führt für Hobbygärtner kein Weg an einer sinnvollen Gartenbewässerung vorbei. Möglichkeiten dazu gibt es viele, vom mühevollen Befüllen und Tragen mehrerer Gießkannen über den Gartenschlauch bis hin zum sparsamen und komfortablen Bewässerungssystem. Doch welcher Weg ist für das Wachstum von Pflanzen und Rasen am besten - und wie kann der Hobbygärtner beim Wasserverbrauch sparen?

1. Tipp: Wasser wird im Garten bewußt nutzen

Trinkwasser ist ein wertvolles Gut, das in großen Teilen dieser Welt, anders als hierzulande, nicht ausreichend zur Verfügung steht. Daher sollte man allein aus Gründen des Umweltschutzes auch hier, wo es genug und qualitativ hochwertiges Wasser gibt, möglichst sparsam damit umgehen. Doch gerade in bundesdeutschen Gärten wird allzu oft das kostbare Nass gedankenlos verschwendet. Viele Hobbygärtner gießen zu viel, zu oft oder zum falschen Zeitpunkt. Ökologische Bewässerungssysteme, einmal verlegt, reduzieren nicht nur spürbar den Verbrauch, sondern bringen zugleich mehr Komfort in den Alltag.

2. Tipp: Effizient mit einem Bewässerungssystem

Erfahrungen zeigen, dass beim Hantieren mit Gießkanne oder Gartenschlauch oft nur ein Bruchteil des Trinkwassers tatsächlich die Wurzeln der Pflanzen erreicht. Wesentlich effizienter sind moderne Bewässerungssysteme: Hier wird ein poröser Perlschlauch entweder direkt im Erdreich unter den Wurzeln vergraben oder im Beet verlegt - einmal angelegt, hält das System für viele Jahre und Jahrzehnte und macht so das Gießen "per Hand" überflüssig.

3. Tipp: Geringer Wasserverbrauch für ein starkes Pflanzenwachstum

Über unzählige feine Poren gibt der so genannte Perlschlauch bei niedrigem Druck jeweils nur geringe Mengen Wasser ab, die von den Pflanzen gut aufgenommen werden können. Jeder Tropfen wird somit optimal genutzt. Das Resultat ist eine Ersparnis von bis zu 70 Prozent Wasser gegenüber herkömmlichen Bewässerungs- und Beregnungsverfahren. Zugleich können die Pflanzen besonders gut und stark wachsen, da sie das notwendige Wasser unmittelbar am Wurzelwerk erreicht.

4. Tipp: Bewässerung und Düngung zugleich

An durchschnittlich warmen Sommertagen reicht es aus, rund 20 Minuten das System zu aktivieren. Der Perlschlauch bewässert jedoch nicht nur automatisch richtig, sondern ermöglicht auch ein Lüften sowie ein sparsames Düngen, indem man dem Wasser einfach Flüssigdünger beimischt. Wer ökologisch denkt, nutzt zum Bewässern nicht das Trinkwasser aus dem Hahn, sondern Regenwasser, das zuvor aufgefangen und gesammelt wurde. Hier sollte jeweils ein spezieller Wasserfilter dazwischen geschaltet werden.

5. Tipp: Umweltfreundlich bewässern dank Recycling-Material

Mit verschiedenen Komponenten aus dem umfassenden Sortiment lässt sich für jeden Garten ein individuelles Bewässerungssystem planen. Auch das Perlschlauchmaterial ist umweltfreundlich, da es aus Recyclingstoffen, unter anderem aus granulierten Altreifen, besteht.

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