Garten
Artikel vom 08.02.2019

7 Tipps für die Beschattung der Terrasse

Markisen bekommen mit einem zusätzlichen absenkbaren Volant einen extra Sicht- und Blendschutz.
Markisen bekommen mit einem zusätzlichen absenkbaren Volant einen extra Sicht- und Blendschutz. Foto: djd/Klaiber Sonnen- und Wetterschutztechnik
Liegt die Terrasse weiter vom Haus entfernt, kann eine freistehende Markise das Richtige sein.
Liegt die Terrasse weiter vom Haus entfernt, kann eine freistehende Markise das Richtige sein. Foto: djd/Klaiber Sonnen- und Wetterschutztechnik

Im Liegestuhl entspannen, grillen oder mit Familie und Freunden feiern: Während der warmen Jahreszeit wird die Terrasse oft zum zweiten Wohnzimmer. Damit aber zu viel UV-Strahlung und Hitze oder auch ein kurzer Regenschauer den Freiluftspaß nicht verderben, sollten Sie in eine gute Markise investieren. Unsere Tipps helfen dabei, die passende Beschattung für die Terrasse zu finden.

1. Beschattung direkt am Haus

Kann die Beschattung der Terrasse geschützt unter einem Balkon oder Dachüberstand montiert werden, eignet sich eine stabile Gelenkarm-Markise mit frei liegendem Tuch. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt sich eine Kassettenmarkise wie etwa die Camabox von Klaiber. Hier verschwinden Tuch und Gelenkarme im eingefahrenen Zustand in einem schützenden Kasten.

Diese Modelle punkten daher mit einer langen Lebensdauer. Je nach Architektur stehen verschiedene Kastenformen in abgerundetem oder kubischem Design zur Auswahl. Bei offenen Gelenkarm-Markisen und Kassettenmarkisen wird das Tuch mittels der stabilen mechanischen Arme ein- und ausgefahren und auf Spannung gebracht.

2. Freistehende Beschattung

Liegt die Terrasse weiter vom Haus entfernt, kann eine freistehende Markise oder ein Pavillon mit neigbaren Aluminiumlamellen oder robuster Faltmarkise das Richtige sein. Im Gegensatz zu vielen Sonnenschirmen kommen diese ohne störende Mittelstützen aus.

So geht keine Bodenfläche verloren und es bleibt genügend Platz, um den Tisch und Sitzgelegenheiten mittig unter die Beschattung zu stellen. Für freistehende Markisen gibt es verschiedene Befestigungsvarianten, etwa Betonsockel oder Bodenhülsen zum Einbetonieren.

Pergola-Markisen bieten viel Schatten für besonders große Terrassen und sind sehr windstabil.
Pergola-Markisen bieten viel Schatten für besonders große Terrassen und sind sehr windstabil, da ihr Tuch am vorderen Ende von stabilen Stützpfeilern aus wetterfestem Aluminium getragen wird. Foto: djd/Klaiber Sonnen- und Wetterschutztechnik
Bei Gelenkarm-Markisen wird das Tuch mittels der stabilen mechanischen Arme ein- und ausgefahren und auf Spannung gebracht.
Bei Gelenkarm-Markisen wird das Tuch mittels der stabilen mechanischen Arme ein- und ausgefahren und auf Spannung gebracht. Foto: djd/Klaiber Sonnen- und Wetterschutztechnik

3. Wetterfester Schutz für sehr große Terrassen

Pergola-Markisen können besonders große Terrassen beschatten und sind sehr windstabil, da ihr Tuch am vorderen Ende von Aluminium-Stützpfeilern getragen wird.

Einige Beschattungen für die Terrasse können auch mit variablen Schiebeverglasungen ausgestattet werden. Damit lässt sich der Platz im Freien unabhängig vom Wetter genießen.

4. Auf was Sie bei der Tuchauswahl achten sollten

Neben der Technik ist auch das Tuch bei der Markisenauswahl wichtig. Beim Design sollte man darauf achten, dass die gewünschte Farbe zum Stil des Hauses und den Terrassenmöbeln passt. Zudem sollte das Stofftuch äußerst lichtecht und farbstabil sein sowie einen guten UV-Schutz haben.

Je höher der UV-Schutzfaktor ist, desto besser schützt die textile Bespannung vor Sonnenbrand. Mit einer speziellen Veredelung der Oberfläche ist die Markise besser gegen Regenschauer und Verschmutzungen gerüstet.

5. Die richtige Markisengröße

Die Fläche der Terrasse oder des Freisitzes gibt vor, wie groß die Markise sein soll. Empfohlen wird, dass der Ausfall mindestens einen halben Meter tiefer als die Terrasse ist.

Gut geschützt: Bei einer Kassettenmarkise verschwinden Tuch und Gelenkarme im eingefahrenen Zustand in einem schützenden Kasten.
Gut geschützt: Bei einer Kassettenmarkise verschwinden Tuch und Gelenkarme im eingefahrenen Zustand in einem schützenden Kasten. Foto: djd/Klaiber Sonnen- und Wetterschutztechnik

6. Zusätzlicher Sicht- und Blendschutz

Wer auch vor ungebetenen Blicken von Nachbarn oder tief stehender Sonne geschützt sein will, kann beispielsweise eine Gelenk- oder Kassettenmarkise mit einem zusätzlichen absenkbaren Volant ausstatten. Bei Pergola-Markisen können Seitenbeschattungen und eine Senkrechtmarkise eingesetzt werden.

7. Komfortable Extras

Moderne Beschattungen für die Terrasse sind heute mit vielen praktischen Extras ausgestattet, etwa einem Funk-Elektroantrieb. Über den Handsender kann man bequem die Markise vom Liegestuhl aus bedienen. Eine gute Ergänzung dazu sind Wettersensoren wie Regen- und Windautomatik.

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