Bauen
Artikel vom 22.05.2018

3 Maßnahmen, die Einbrecher abschrecken

Ein Dieb hat in ein Haus ohne Sicherheitssystem schnell eingebrochen.
Leichte Arbeit: Ein einfacher Schraubenzieher reicht, um ungesicherte Fenster und Türen in Sekundenschnelle zu öffnen. Foto: djd/Abus

Angesichts hoher Einbruchzahlen möchten viele Bürger für Familie und Heim aktiv werden. Heutige Sicherheitstechnik macht dies möglich: Fachbetriebe können einen mechanischen und mechatronischen Schutz auch nachträglich installieren. Lesen Sie hierzu unsere Tipps:

1. Maßnahme: Mechanischer Basisschutz

Weit über 100.000 Mal wurde laut aktueller Kriminalstatistik im vergangenen Jahr in Deutschland eingebrochen - ein schreckliches Erlebnis, das bei Einbruchsopfern noch Jahre nach der Tat seelische Spuren hinterlässt.

Allzu oft haben die Täter leichtes Spiel. Ein Aufhebeln ungesicherter Fenster und Türen gelingt in Sekunden. Daher ist es zunächst wichtig, alle leicht zugänglichen Bereiche mit einem mechanischen Basisschutz auszustatten. Von der Polizei empfohlen sind Sicherheitsprodukte für Fenster und Terrassentür, die den DIN-Normen entsprechen.

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Einbrecher versucht über die Terasse ins Haus einzudringen

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Sicherheitstechnik sieht durch die Alarmanlage gesicherte Türe vor. Frau schliesst eine solche Tür ab.
Einbrechern einen Widerstand von über einer Tonne entgegen und holen gleichzeitig über die Alarmanlage Hilfe. Foto: djd/Abus

2. Maßnahme: Mechatronischer Einbruchschutz

Einen Schritt weiter geht ein mechatronischer Einbruchschutz, der verhindern kann, dass Täter überhaupt erst ins Hausinnere gelangen. So setzt etwa die "Secvest Touch"-Funkalarmanlage von ABUS dem Einbrecher, der zum Beispiel ein Fenster aufhebeln will, einen Widerstand von über einer Tonne entgegen, schlägt lautstark Alarm und holt Hilfe. Alle Funktionen lassen sich lokal vor Ort oder bequem auch per Funk-Fernbedienung oder App bedienen.

3. Maßnahme: Videoüberwachung für Zuhause

Zusätzlich kann eine Videoüberwachung für Haus, Terrasse und Garten sinnvoll sein. So kann man von überall aus sehen, ob zu Hause alles in Ordnung ist und das gute Gefühl der Sicherheit genießen. Für den Überblick über Haus und Garten stehen Innen- sowie Außenkameras zur Wahl, die sich in Systeme wie die Secvest Funkalarmanlage integrieren lassen. Videodaten einer Aufzeichnung können bei Vorfällen Versicherungen und der Polizei als Beweismittel dienen.

Die Sicherheitstechnik bietet den Live-Zugriff auf die Überwachungskamera an
Mit dem Live-Zugriff auf das Kamerabild per App kann man jederzeit überprüfen, ob zuhause alles in Ordnung ist. Foto: djd/Abus

Mit staatlicher Förderung Sicherheitstechnik nachrüsten

Wer sein Hab und Gut effektiv schützen will, kann es mit staatlicher Unterstützung tun. Seit Anfang 2017 unterstützt das KfW-Programm "Altersgerecht umbauen" Maßnahmen für den Einbruchschutz bereits ab 500 Euro. Voraussetzung für den Zuschuss ist, dass das Angebot von einem Fachunternehmen stammt und die Systeme bestimmte DIN-Normen erfüllen. Das Angebot muss zunächst bei der KfW eingereicht und von dieser genehmigt werden, erst dann kann die Maßnahme durchgeführt werden.

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