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8 Antworten auf Fragen zur Betonzisterne als Regenwasser-Sammler

Mit kostenlosem Regenwasser steht dem Gartenduschvergnügen nichts im Wege.
Mit kostenlosem Regenwasser steht dem Gartenduschvergnügen nichts im Wege. Foto: djd/Mall

(djd). Es geht nicht nur ins Geld, Leitungswasser für die Gartenbewässerung zu nutzen. Auf lange Sicht könnte das saubere Trinkwasser dafür auch zu kostbar sein. Mit einer unterirdischen Zisterne lässt sich dagegen Regenwasser sammeln. Wir geben Antworten auf die grundlegenden Fragen zum Thema Betonzisterne.

1. Was sind Betonzisternen?

Das sind unterirdische Behälter aus Beton, die es in verschiedenen Größen gibt. Hier sammelt der Hausbesitzer Regenwasser und nutzt dieses dann kostenlos zum Gießen oder auch für die Toilettenspülung und die Waschmaschine im Haus. Hierfür ist es tatsächlich nicht nötig, das aufwendig aufbereitete und teuer bezahlte Wasser aus der Leitung zu nehmen.

2. Wo wird eine Betonzisterne eingebaut?

Zisternen aus Stahlbeton werden unterirdisch verbaut. So beanspruchen sie keinen Platz auf dem Grundstück. Durch ihre hohe Stabilität sind sie grundsätzlich sowohl mit Pkw als auch mit Lkw befahrbar. Daher müssen sie nicht zwangsläufig im Garten platziert werden, sondern können beispielsweise unter dem Garagenhof liegen.

3. Wie baut man eine unterirdische Zisterne ein?

Der Zisternenhersteller liefert den Behälter in der Regel an und hebt ihn per Kran in die vorgesehene Baugrube. Der Einbau eines Regenspeichers aus Beton erfolgt schnell und kostengünstig. Der Aushub der Baugrube kann in der Regel zum Verfüllen wiederverwendet werden. Dadurch ist es nicht notwendig, zusätzlichen Sand oder Kies zu kaufen oder den Aushub abzutransportieren und für seine Entsorgung zu zahlen.

4. Welche Vorteile hat das hohe Gewicht einer Betonzisterne?

Stahlbeton ist schwer und formstabil. Das hohe Gewicht kommt den Eigentümern zugute, denn es bietet eine Auftriebssicherheit gegen Hoch- und Grundwasser. Somit sind Stahlbetonzisternen auch bestens in Hochwassergebieten und bei hohen Grundwasserständen geeignet.

Die Betonzisterne wird vom Lieferanten direkt in die Baugrube gesetzt.
Die Betonzisterne wird vom Lieferanten direkt in die Baugrube gesetzt. Foto: djd/Mall

5. Ist eine Betonzisterne ein Naturprodukt?

Ja, denn Beton wird aus natürlichen Grundstoffen wie Kies, Sand, Zement und Wasser hergestellt. Der Eintrag von Mikroplastik oder anderen Verschmutzungen in das Wasser ist nicht zu befürchten. Beton ist leicht zu entsorgen und zu recyceln. Der Baustoff ist robust, langlebig und dazu formstabil. Das ist gerade für unterirdische Speicher ein wichtiges Kriterium. Der Anbieter Mall etwa gewährt auf seine Betonzisternen 30 Jahre Garantie. Die Mindestnutzungsdauer von Beton liegt nach DIN sogar bei 50 Jahren.

6. Wie ist die Wasserqualität in einer Betonzisterne?

In einer Betonzisterne mit Filter lagert das Wasser kühl unter dem Erdboden. So bleibt die Qualität des Regenwassers gleichbleibend gut und algenfrei. Das kommt auch den Pflanzen im Garten zugute. Generell enthält Regenwasser im Gegensatz zu Trinkwasser keinen Kalk. Das fördert das Pflanzenwachstum.

7. Welche Zisternengröße brauche ich?

Unter www.mall-zisterne.de gibt es einen kostenlosen Online-Rechner, mit dem man bestimmen kann, welche Produktgröße zu den eigenen Bedürfnissen passt. Zisternen für Einfamilienhäuser haben in der Regel ein Volumen von 5 bis 10 Kubikmetern.

8. Welches Zubehör ist sinnvoll?

Zur optimalen Regenwassernutzung sind einige Zubehörteile empfehlenswert, darunter Pumpen- und Steuerungstechnik für die Gartenbewässerung sowie für die Hauswassernutzung. Die Pumpen befördern das Regenwasser aus den unterirdischen Betonzisternen in den Gartenschlauch, in die WC-Spülung oder zur Waschmaschine. Weiterhin kann man optional zum Beispiel eine Entnahmestelle im Garten installieren oder einen Aushebebügel, um die Zisternenabdeckung zu öffnen. Auch eine elektronische Füllstandsanzeige ist ein praktisches Extra.

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