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Artikel vom 10.04.2018

Haussicherheit: 3 wichtige Alarmanlagen-Systeme im Überblick

Alarmanlagen beschützen ihre Familie un dihr Zuhause.
Eine Alarmanlage beschützt Ihr Zuhause und Ihre Familie. Wichtig ist dabei, dass diese Einbruchmeldeanlage möglichst einfach, effektiv und zuverlässig ist. Einbau und Handhabung sollten nicht zu aufwendig sein. Foto: djd/Safe4u.de/123RF/goodluz

Die Einbruchszahlen in Deutschland sind unverändert hoch - und die Aufklärungsrate bleibt unverändert niedrig. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entstehen durch die Spuren der Tat und durch entwendete Gegenstände durchschnittliche Schäden von 3.300 Euro pro Einbruch. Ganz zu schweigen von den psychischen Folgen, die Menschen erleiden, die zum Opfer eines Einbruchs wurden.

Durch einbruchhemmende Fenster und Türen wird den Tätern der Einstieg ins Haus erschwert - doch wer wirklich rein will, kommt trotzdem rein. Moderne Alarmanlagen melden Einbrüche - manche registrieren sogar schon den potenziellen Einbruchversuch. Hier sind 3 wichtige Alarmanlagen-Systeme im Überblick:

1. Old School: Kabelgebundene oder verdrahtete Alarmanlagen

Bei kabelgebundenen beziehungsweise verdrahteten Alarmanlagen werden die Daten der Gefahrenmelder per Kabel an die Alarmzentrale übertragen. Hybrid-Systeme wiederum sind eine Kombination aus kabelgebundenen und funkgesteuerten Alarmanlagen: Die Datenübertragung geschieht sowohl über Kabel als auch über Funk.

Kabelgebundene Alarmanlagen haben über viele Jahre den Markt der Sicherheitssysteme beherrscht. Hauptgrund: Die drahtlose Kommunikation der verschiedenen Sensoren war fehleranfällig. Bei qualitativ hochwertigen Funk-Alarmanlagen gibt es diese Probleme heute kaum noch.

2. Kabellose Funk-Alarmanlagen können viele Komponenten integrieren

Kabellose, vernetzte Funk-Alarmanlagen werden heute immer häufiger auch in Privathaushalten eingesetzt. Sie bestehen prinzipiell aus einer zentralen Steuereinheit, mehreren Sensoren und Signalgebern. Bei einer smarten Funk-Alarmanlage beispielsweise können Bewegungsmelder, Überwachungskameras oder Sirenen miteinander interagieren. Eine vernetzte, smarte Alarmzentrale reagiert nicht nur auf Impulse aus der Umwelt, sondern wertet zusätzlich die Informationen angeschlossener Smart-Home-Geräte aus.

Moderne Funk-Alarmanlagen zeichnen sich vor allem auch durch ihren modularen Aufbau aus und können um neue Komponenten erweitert werden. Bei Funk-Alarmanlagen sollte man auf Qualität achten. Bei Billiganlagen zum Selbsteinbau warnt die Stiftung Warentest ("test", Heft 11/2017) davor, dass ein Eindringling die Alarmzentrale einfach von der Wand nehmen könne, sobald er eingedrungen sei. Auch potenzielle Sicherheitslücken werden bemängelt.

Infraschall-Alarmanlagen sind sicher und sehr sensibel für leise Geräusche.
Infraschall-Alarmanlagen nehmen Schallwellen wahr, die unterhalb des hörbaren Bereichs liegen. Solche Schallwellen entstehen unweigerlich, wenn Fenster gewaltsam geöffnet werden und verteilen sich durch alle Räume, sodass keine weiteren Sensoren nötig sind. Foto: djd/Safe4u.de//123RF/goodluz

3. Infraschall-Alarmanlagen: Bereits Einbruch-Versuche werden registriert

Infraschall-Alarmanlagen wie die Geräte von safe4u nehmen Infra-Schallwellen wahr, die unterhalb des hörbaren Bereichs liegen. Solche Schallwellen entstehen unweigerlich, wenn die Außenhaut eines Gebäudes (Türen, Fenster oder auch das Dach) gewaltsam verletzt wird. Die Sensibilität der Anlage kann entsprechend der örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Somit ist die Gefahr von Fehlalarmen gering.

Die Bedienung des Gerätes ist einfach: Die Alarmanlage wird aufgestellt, mit dem Stromnetz verbunden und schützt direkt und umfassend gegen Einbrüche und Einbruchsversuche. Infraschall-Alarmanlagen eignen sich für jedes Haus und jede Wohnung, unabhängig von den baulichen Gegebenheiten. Es müssen keine Kabel verlegt werden, somit entstehen weder Lärm noch Dreck.

Das Gerät ist zudem kostengünstiger als herkömmliche Alarmsysteme. Die Alarmanlage ist zudem haustierfreundlich und kann auch nachts aktiviert sein, während die Bewohner oder deren tierische Freunde im Haus sind.

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