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Artikel vom 19.03.2015

Urlaubsgrüße: 5 Tipps für das gute alte Postkartenschreiben

Jeder Zweite verschickt noch immer Urlaubsgrüße ganz klassisch auf bunten Ansichtskarten. Foto: djd/Pilot Pen
Jeder Zweite verschickt noch immer Urlaubsgrüße ganz klassisch auf bunten Ansichtskarten. Foto: djd/Pilot Pen

Trotz Whatsapp und Social Media - wenn eine bunte Ansichtskarte zwischen Rechnungen und Werbung im Briefkasten liegt, freut sich wohl jeder. Denn wer aus dem Urlaub Karten schreibt, hat sich Mühe gemacht und signalisiert dem Empfänger, dass er ihm mehr wert ist als ein kurzer Gruß mit einem Selfie vom Strand, das mit einen Tastendruck an alle Handy-Kontakte geschickt werden kann.

Tipp 1: Persönliche Urlaubsgrüße verschicken

Ein Urlaubsgruß per Ansichtskarte lässt sich nicht mal eben aus dem Strandkorb verschicken. Man muss die Karte in einem Laden aussuchen und zusammen mit dem Porto bezahlen, bevor man sie schreiben und in den Briefkasten werfen kann. Für lange Reiseberichte bietet die Ansichtskarte natürlich kaum genügend Platz, doch das, was man schreibt ist oft gar nicht so wichtig. Was zählt, ist dass man einen Urlaubsgruß schreibt! Und während elektronische Zeilen schnell wieder vergessen sind, finden die handgeschriebenen Urlaubsgrüße oft noch einen Ehrenplatz am Kühlschrank.

Tipp 2: Besonders Ansichtskarten aus dem Urlaub erfreuen die Freunde

Einer Studie des Meinungsforschungsinstitutes Aris im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom zufolge, verschickt jeder Zweite noch immer Urlaubsgrüße ganz klassisch auf bunten Ansichtskarten. Und so werden denn auch die meisten Postkarten während der Sommermonate geschrieben.

Tipp 3: Grüße aus aller Welt erhalten

Doch auch Menschen, die einander gar nicht kennen, versenden "Oldschool" - Grüße auf Postkarten in die ganze Welt. Sie haben sich im Internet bei Postcrossing angemeldet und erhalten per Zufallsgenerator Adressen von anderen registrierten Nutzern und schicken ihnen eine Karte. Im Gegenzug erhalten sie für jede verschickte Karte von anderen Postcrossern einen Kartengruß zurück. So sind seit dem Start des Projekts vor zehn Jahren bereits mehr als 25 Millionen Postkarten aus fast jedem Land der Erde verschickt worden.

Mit der Kunststoffspitze lassen sich Fehler, aber auch ganze Sätze, einfach wieder wegreiben und neu überschreiben. Foto: djd/Pilot Pen
Mit der Kunststoffspitze lassen sich Fehler, aber auch ganze Sätze, einfach wieder wegreiben und neu überschreiben. Foto: djd/Pilot Pen

Tipp 4: Stifte mit Löschfunktion verwenden

Doch ob man nun an die Lieben daheim oder an wildfremde Menschen in aller Welt schreibt - wer handschriftlich etwas ungeübt ist, sollte gut überlegen, bevor er die Worte zu Papier bringt. Denn anders als ein Smartphone oder Tablet, haben Kuli & Co. keine Löschtaste. Es sei denn, man benutzt einen Stift mit metamorpher Tinte. Mit der Kunststoffspitze dieses (un)verbesserlichen Schreibers lassen sich Fehler, aber auch ganze Sätze, einfach wieder wegreiben und neu überschreiben. Die Tintenroller, die obendrein beim Lösen von Kreuzworträtseln oder Sudokus ganz praktisch sind, gibt es mit einer Strichstärke von 0,4 Millimetern in den Farben Schwarz, Hell- und Dunkelblau, Rot, Hell- und Dunkelgrün, Braun, Orange, Lila und Pink.

Tipp 5: Postkarten aus dem Internet

Doch auch vor der digitalen Welt hat die gute alte Postkarte nicht haltgemacht. So lassen sich Kartengrüße inzwischen auch per Handy-App oder über Online-Portale versenden, die dann einige Tage später im realen Briefkasten des Empfängers landen. Die Karten lassen sich sogar individuell mit eigenen Fotos gestalten. Registrieren muss man sich für diesen Service nicht. Im Standardformat kostet so ein Urlaubsgruß zwischen 1,50 und 2,50 Euro zuzüglich Porto und kann per Kreditkarte oder PayPal bezahlt werden.

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