Checklisten und Sicherheitstipps
Artikel vom 01.11.2014

4 Tipps für Langstreckenflüge

Tipps für Linderung von Beinschmerzen auf Langstreckenflüge.
Langstreckenflüge sind für die Beine vieler Menschen eine gesundheitliche Herausforderung. Foto: djd/Ofa Bamberg

In die Ferne zu fliegen, ist im Winter ein Reisewunsch, den sich immer mehr Menschen erfüllen. Langstreckenflüge über Entfernungen von mehr als 3.500 Kilometern können Reisende oft ohne Umsteigen überwinden. Allerdings sind diese Flüge für viele Menschen eine gesundheitliche Herausforderung. Stunde um Stunde sitzen die Passagiere auf ihren Plätzen und können sich höchstens ein wenig Bewegung verschaffen, wenn sie die Toilette aufsuchen. So bleibt die Reise eine langatmige Angelegenheit, die oft mit schweren Beinen und einem erheblichen Thromboserisiko einhergeht. Wir haben die besten Tipps für Langstreckenflüge zusammengestellt.

Tipp 1: Erst einmal mit dem Hausarzt sprechen

Auf alle Fälle ist es gut, sich vor der Reise und dem Langstreckenflug mit dem Hausarzt zu beraten. Vor allem wer zu den Reisenden mit einer Venenschwäche oder gar mit Krampfadern zählt, sollte sich gut vorbereiten. Schon daheim können Betroffene einen kleinen Plan aufstellen, um sich die Reise so angenehm wie möglich zu machen. Dazu gehören Möglichkeiten, mit deren Hilfe man sich unterwegs Bewegung verschaffen kann. Hat das Flugzeug seine Flughöhe erreicht und verläuft der Flug ruhig, dann kann man sich ruhig ein paar Minuten in den Gang stellen und leichte Venenübungen machen. Die bringen die Durchblutung der Beine auf Trab und sorgen auch dafür, dass die Zeit einem nicht ganz so lang wird.

Wenn die Beine wenig Platz haben und man lange sitzen muss, kommt es leicht zu angeschwollenen und schmerzenden Beinen. Foto: djd/Ofa Bamberg
Wenn die Beine wenig Platz haben und man lange sitzen muss, kommt es leicht zu angeschwollenen und schmerzenden Beinen. Foto: djd/Ofa Bamberg

Tipp 2: Venenübungen im Flugzeug machen

Weitere Tipps für Langstreckenflüge: Leichte Venengymnastik kann man überall durchführen, wo man stehen kann und noch ein paar Zentimeter Raum über dem Kopf zur Verfügung hat. Angenehm ist es, sich für diese Übung kurz die Schuhe auszuziehen. Dann erst einmal ganz entspannt hinstellen und sich so langsam wie möglich auf die Zehenspitzen stellen. Zehn bis 15 Sekunden auf den Zehen und Ballen stehen bleiben, dann die Fersen langsam wieder zum Boden senken. Einen Moment erholen und die Übung zehnmal wiederholen. Besonders bei den ersten Venenübungen sollte das Pensum nicht zu umfangreich sein, denn die ungewohnten Bewegungsabläufe können zu einem ordentlichen Muskelkater führen. Gut ist es daher, schon daheim mit einem leichten Training der Beine zu beginnen.

Tipp 3: Reisestrümpfe unterstützen die Venen

Leichte Reisestrümpfe, die von außen einen definierten Druck auf die Venen ausüben, können die Venen unterstützen. Sie verringern den Durchmesser der Venen. Und das führt dazu, dass die kleinen Venenklappen, die den Rückstau des Blutes in den Füßen und Unterschenkeln verhindern, sich besser schließen und daher wirkungsvoller arbeiten können. Solche Reise- oder auch Stützstrümpfe müssen nicht vom Arzt verordnet werden.

In Bewegung bleiben, das tut den Beinen gut. Foto: djd/Ofa Bamberg/Westend61

Tipp 4: Modische Reisestrümpfe auswählen

Reisestrümpfe gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, zum Beispiel als unauffällige Kniestrümpfe für Damen und Herren, die von anderen Strümpfen kaum zu unterscheiden sind. Für die modebewusste Dame gibt es zusätzlich Strümpfe und Strumpfhosen in Feinstrumpfoptik. Auch mit feinem Glanz und sogar als Halterlose mit Spitzenhaftband.

Reisestrümpfe für Damen sind heute in großer Auswahl als Kniestrümpfe, halterlose Strümpfe mit schönem Spitzenhaftband und Strumpfhosen mit figurformendem Slipleibteil oder einem bequemen Komfortleibteil für die Schwangere erhältlich. Denn gerade in der Schwangerschaft brauchen die Venen besonders viel Unterstützung.

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