Checklisten und Sicherheitstipps
Artikel vom 18.05.2015

Outdoor Ausrüstung: Diese 5 Dinge müssen mit

Mit einem qualitativ hochwertigen Zelt muss man auch in der Wildnis nicht auf Schlafkomfort verzichten. Foto: djd/www.tapir-store.de
Für einen Trip in die Wildnis ist ein hochwertiges Zelt unerlässlich. Foto: djd/www.tapir-store.de

Den Sonnenuntergang am Lagerfeuer genießen, Kochen unterm freien Himmel und Schlafen unter Sternen - im Einklang mit der Natur fühlen sich Outdoorfans am wohlsten. Besonders auf mehrtägigen Trekkingtouren gilt es, die Outdoor-Ausrüstung sorgfältig zusammenzustellen. Unnötiger Ballast sollte vermieden werden, aber es darf auch nichts fehlen. Zu den unverzichtbaren Gegenständen gehören Rucksack, Wanderschuhe, Schlafsack, Campingkocher und ein gutes Zelt.

1. Der Rucksack

Um die gesamte Ausrüstung zu transportieren, sollten Trekkingrucksäcke mindestens 50 Liter Volumen fassen. Gestählte Tragesysteme können zwar größere Lasten wegstecken, passen aber nicht auf jeden Rücken. Die Rucksackpassform entscheidet maßgeblich über den Tragekomfort. Deshalb sollte man vor dem Kauf erst einmal testen, wie sich der Rucksack mit dem Gewicht anfühlt, das später auf der Tour transportiert wird.

Mit einem qualitativ hochwertigen Zelt muss man auch in der Wildnis nicht auf Schlafkomfort verzichten. Foto: djd/www.tapir-store.de
Mit einem qualitativ hochwertigen Zelt muss man auch in der Wildnis nicht auf Schlafkomfort verzichten. Foto: djd/www.tapir-store.de

2. Die Wanderschuhe

Beim Schuhkauf darf man sich ruhig die Zeit nehmen, mal eine halbe Stunde Probe zu tragen. Denn Schuhe, die sich bei den ersten Schritten noch bequem anfühlen, können nach einer Weile unangenehm drücken. Moderne Wanderstiefel müssen zwar nicht mehr so lange eingelaufen werden wie früher, dennoch sollten sie zunächst auf einigen Tageswanderungen getragen werden, bevor sie auf einer Mehrtagestour zum Einsatz kommen. Ist der Schuh "warm gelaufen", hilft es, noch einmal neu zu schnüren, um den Halt im Schuh zu verbessern.

3. Der Schlafsack

Beim Kauf eines Schlafsacks ist die Form - zum Beispiel ein Mumien- oder Rechteckschlafsack - ausschlaggebend ebenso wie die sogenannte Temperaturleistung. Hersteller geben in der Regel den Komfortbereich, in dem ein Schlafsack eingesetzt werden kann, jeweils für Männer und Frauen separat an. Allerdings sollte man dabei auch die eigene Temperaturfühligkeit bedenken. Kälteempfindliche Schläfer kaufen am besten einen Schlafsack, der einen möglichst tiefen Komfortbereich ausweist. Angenehm sind außerdem Modelle mit kuscheligem Wärmekragen, der sich weich wie ein Schal um den Hals schmiegt und die Körperwärme im Schlafsack hält.

4. Der Campingkocher

Grundsätzlich gilt es hier, zwischen Gas-/Spirituskocher und Benzinkocher zu entscheiden. Gas- und Spirituskocher sind einfach zu bedienen, sehr robust und brennen sauber. Bei Minusgraden zeigen sie allerdings ihre Schwächen: Spiritus gefriert und das Gas strömt kaum noch aus der Kartusche. Benzinkocher dagegen sind auch bei Frost gut einsetzbar. Allerdings sind sie recht schwer und von der Bedienung her ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Für extreme Touren braucht man das passende Zelt. Foto: djd/www.tapir-store.de
Für extreme Touren braucht man das passende Zelt. Foto: djd/www.tapir-store.de

5. Das Zelt

Wer im Freien übernachtet, benötigt vor allem ein zuverlässiges Zelt, das auch bei Wind und Regen sicheren Schutz bietet. Doch so unterschiedlich die Anforderungen, so vielfältig auch das Sortiment. Outdoorfans haben daher die Qual der Wahl, genau das passende Zelt für ihre Bedürfnisse zu finden.

Besonders bei anspruchsvollen Trekkingtouren sollte das Zelt äußerst zuverlässig sein. Qualitativ hochwertige Modelle lassen sich überall schnell aufbauen und bieten Wildnis-Komfort auch unter extremen Bedingungen.

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