Berge und Landschaft
Artikel vom 01.11.2014

Winterurlaub im Zillertal: 7 Tipps für Spaß im Schnee

Die "Erste Ferienregion im Zillertal" bietet mit den drei Skigebieten Hochfügen, Hochzillertal und Spieljoch nahezu grenzenlosen Pistenspaß. Foto: djd/Apollomedia
Die "Erste Ferienregion im Zillertal" bietet mit den drei Skigebieten Hochfügen, Hochzillertal und Spieljoch nahezu grenzenlosen Pistenspaß. Foto: djd/Apollomedia

Mit mehr als 80 Skigebieten ist Tirol ein regelrechtes Winterurlaubsparadies. Zu den beliebtesten und bekanntesten Skigebieten des österreichischen Bundeslandes gehören Hochfügen, Hochzillertal und Spieljoch in der "Ersten Ferienregion im Zillertal". Das Zillertal ist ideal geeignet für den Winterurlaub.

Die mehrfach national und international ausgezeichnete Region verheißt Wintersportlern abwechslungsreiche Abfahrten, eine gute Infrastruktur sowie eine Vielzahl an Events. Jeder Wintersportfan findet hier passende Angebote und kann den Urlaub ganz nach seinem persönlichen Geschmack gestalten. Ob mit Après-Ski-Partys oder ruhigen Naturerlebnissen, wir haben viele Tipps für Sie.

Tipp 1: Schneesicherheit in Hochfügen-Hochzillertal

Seit dem Zusammenschluss 2004 ist das Skigebiet Hochfügen-Hochzillertal zu einem der größten Skigebiete Tirols geworden. Für Urlauber bedeutet dies: Fast grenzenloser Skispaß auf Höhen bis zu 2.500 Metern. Und zwar von November bis April. Die Höhenlage sowie die Tatsache, dass 90 Prozent der Pisten beschneit werden können, sorgen für doppelte Schneesicherheit. Tiefschneehänge sind ebenso zu finden wie Buckelpisten, sanfte Hänge und Strecken zum Genießen.

Anfänger, Familien und Profis, Snowboarder und Freerider fühlen sich daher gleichermaßen wohl. Ideal für Brettlfans sind die beschneiten Talabfahrten direkt bis ins Ortszentrum. Die längste, beschneite Talabfahrt des Zillertales gibt es übrigens im Skigebiet Spieljoch.

Tipp 2: Die Ski-Depotstation nutzen und gemütlich entspannen

Zwischen den zwölf Orten der Ferienregion und den modernen Seilbahnen, die zum Teil beheizt sind, verkehren den ganzen Tag über Gratis-Skibusse. Praktisch für Autofahrer: An der Talstation Hochzillertal gibt es ein großes Parkhaus, das kostenlos genutzt werden kann. Wer seine Skiausrüstung nicht immer in die Unterkunft mitnehmen will, kann sie über Nacht in der Ski- und Depotstation ganz in der Nähe der Talstation lassen.

Tipp: Um die ganze Skiregion so richtig auszukosten, empfiehlt sich der Zillertaler Superskipass. Damit können Aktivurlauber alle Liftanlagen im Zillertal nutzen, inklusive Hintertuxer Gletscher. Der Pass ist je nach Urlaubsdauer von zwei bis 21 Tagen erhältlich.

Tipp 3: Als erster oder letzter auf die Piste für besonderen Pistenspaß

Frühaufsteher und Nachteulen können einen Skitag in der Ferienregion besonders lang gestalten. Die ganze Saison über öffnen die Drehkreuze im Hochzillertal nämlich bereits um 7.30 Uhr. Das heißt: Carven mit den ersten Sonnenstrahlen im Morgenlicht und Skifahren auf frisch präparierten Pisten. So kann man den Winterurlaub im Zillertal richtig ausnutzen.

Wer ohne Frühstück losgezogen ist oder eine kleine Stärkung für die nächste Pistenrunde braucht, kann in der Kristallhütte am Öfelejoch eine Tasse Kaffee und ein Früchstückskipferl genießen - auf 2.147 Metern Höhe und mit schönster Panoramasicht. Beim Nachtskilaufen können Nachteulen die beleuchtete Talabfahrt auf der Stefan Eberharter Goldpiste im Hochzillertal hinunter sausen.

Tipp 4: Freeride in Hochfügen

Die Skiregion Hochfügen ist eine bekannte Freeride-Destination. Neben dem Spaß am Powdern schätzen die Freerider dort vor allem die guten Sicherheitsvorkehrungen sowie das breite Informationsangebot. Die Wintersportler - ob Anfänger oder Fortgeschrittener - können an Workshops, praktischen Übungen, an Freeride Camps oder Trainingseinheiten am LVS-Suchfeld teilnehmen. Der Freeride Point ist zentrale Anlauf- und Meldestelle für alle Variantenfahrer.

Tipp 5: Mit Hüttenschmankerln verwöhnen lassen

Wer sich mit Ski und Snowboard auf weißen Hängen austobt, möchte auch gut essen. Das Zillertal bietet ein breites Spektrum von der urigen Hütte bis zum Gourmetrestaurant. Am bekanntesten sind die Kristallhütte und die Wedelhütte, die auf über 2.000 Metern Höhe im Skigebiet Hochzillertal Kaltenbach liegen. Ob morgens zum Frühstück, mittags zum gepflegten Schmankerl, nachmittags zum Après-Ski oder am Abend zum Gourmet-Dinner: Die beiden Edelhütten sind immer eine Einkehr wert. Und wer will, kann dort auch übernachten.

Tipp 6: Die Stille auf einer Winterwanderung genießen

Natürlich lässt sich die Zillertaler Bergwelt auch ruhiger entdecken. Zum Beispiel auf gemütlichen Winterwanderungen oder sportlichen Langlauftouren. Die Bedingungen dafür sind gut. So erwartet beispielsweise Fans der nordischen Disziplin ein gut ausgebautes Loipennetz in verschiedenen Schwierigkeitsklassen. Ob Skating oder klassisch - es ist für jeden etwas dabei.

Tipp: Die Höhenlanglaufloipe Hochfügen auf 1.500 Metern Höhe. Die neun Kilometer lange Höhenloipe verspricht ein traumhaftes Naturerlebnis inmitten der schönen Bergwelt. Nach der Anstrengung können sich müde Sportler im Alpengasthof Loasie bei einer gemütlichen Rast erholen.

Tipp 7: Eine Schneeschuhwanderung machen

Wer die Stille der unberührten Natur genießen will, kann sich in Begleitung geprüfter Berg- und Wanderführer auf eine Schneeschuhwanderung machen. Ganz nebenbei erfahren die Teilnehmer dabei so einiges über die tierischen Waldbewohner. Die geführten Schneeschuhwanderungen werden täglich angeboten, Ausgangspunkt ist die Talstation der Spieljochbahn in Fügen.

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