Berge und Landschaft
Artikel vom 19.04.2017

Bad Reichenhall: Die 3 besten Wander- und Wohlfühltipps rund um Salz und Sole

Eine Frau liegt im Wasser und hält ihren Kopf bis über die Ohren unter Wasser.
Eintauchen ins heilkräftige Alpensole-Wasser - das tut Körper und Seele gut. Foto: djd/RupertusTherme
Eine Therme mit Außen-Pool bei Sonnenschein und mit Berg-Kulisse.
Die Rupertus Therme bietet wohltuende und gesundheitsfördernde Anwendungen mit natürlichen Heilmitteln wie Sole, Laist, Latschenkiefernöl und Enzianauszügen. Foto: djd/RupertusTherme

Im südöstlichen Oberbayern, wo heute das Bayerische Staatsbad Bad Reichenhall liegt, wogte in Urzeiten ein Meer. Daher verfügt das Berchtesgadener Land über eine jahrtausendealte Salztradition und über einen großen Schatz an natürlichen Heilmitteln. Anwendungen mit Salz, Sole und Laist sowie Gebirgsenzian und Latschenkiefer sorgen für Wohlbefinden.

Außerdem laden das durch die geschützte Lage bedingte milde Klima und die gute Luftqualität des zertifizierten AlpenSole-Heilbads zum Durchatmen ein. Hier sind die 3 besten Tipps zum Runterkommen, Hochfahren und Eintauchen in Bad Reichenhall:

1. Tipp: Runterkommen in der Alten Saline

Die Alte Saline aus dem Jahr 1837 ist das Wahrzeichen von Bad Reichenhall. Der Rundgang durch den unterirdischen Quellenbau entführt die Besucher aus dem Alltag in die mystische und gesundheitsfördernde Welt des Salzes. Alpensole entsteht durch Ausschwemmung der bis zu 250 Millionen Jahre alten Salzeinlagerungen aus dem Urmeer durch frisches Quellwasser. Die stark mineralhaltige Heilsole mit einem Salzgehalt von 26,5 Prozent (im Vergleich: Nordseewasser hat einen Salzgehalt von 3 Prozent) wird traditionell zur Behandlung von Atemwegs-, Gelenk- und Hauterkrankungen sowie bei Erschöpfungssymptomen eingesetzt.

Machen Sie mit beim Solequellentraining, einem etwa 50-minütigen Gesundheitsprogramm, bei dem sich die unterirdische Solegrotte in einen Fitness-Parcours unter Tage verwandelt. Zurück am Tageslicht können Sie sich im angegliederten Salzmuseum rund um das "weiße Gold" informieren. Die Sole aus der Alten Saline wird außerdem direkt ins Thermalbad geleitet und auf die Aktiv- und Liegebecken sowie die Dampfbäder verteilt.

Ein Mann und eine Frau stehen auf einem Berg in Wanderklamotten und blicken zu einer Berghütte.
Auf den Wanderwegen rund um den Predigtstuhl genießen Wanderer die allergenfreie Bergluft und spektakuläre Weitblicke. Foto: djd/Bad Reichenhall/Predigtstuhlbahn

2. Tipp: Hochfahren mit der Nostalgiebahn

Eine Fahrt auf den Predigtstuhl mit der ältesten im Original erhaltenen Großkabinenseilbahn der Welt ist ein Muss für Wanderer, Nostalgiker und Heuschnupfengeplagte. Der 1.614 Meter hohe Hausberg von Bad Reichenhall mit seinem allergenfreien Klima ist Ausgangspunkt gemütlicher Spaziergänge, aussichtsreicher Wanderungen und anspruchsvoller Bergtouren.

Auf der kleinen Panoramarunde genießen Sie spektakuläre Weitblicke auf das Kaisergebirge, den Watzmann oder den Blaueisgletscher im Nationalpark Berchtesgaden - und manchmal sogar bis zum Großen Arber im Bayerischen Wald. Der Weg ist auch für untrainierte Spaziergänger gut geeignet. Gutes Schuhwerk und ein wenig Kondition sind dagegen bei der Bergwalderlebnisrunde gefragt. Die etwa einstündige Tour führt über die Almhütte auf der Schlegelmulde hinauf auf den Predigtstuhlgipfel.

Die Predigtstuhlbahn - eine Hochseilbahn - mit zwei Passagieren fährt über Bad Reichenhall.
Bad Reichenhall von oben bei einer Fahrt mit der nostalgischen Predigtstuhlbahn. Foto: djd/Bad Reichenhall/Predigtstuhlbahn

3. Tipp: Eintauchen in Bad Reichenhall

Das urzeitliche Meer hat in der Gegend rund um Bad Reichenhall noch weitere ursprüngliche Schätze hinterlassen. In den tiefen Gesteinsschichten liegt beispielsweise der sogenannte Laist verborgen. In seiner veredelten Form ist der salzhaltige Mineralsoleschlick ein Schönheitselixier aus den Alpen.

Ein Geheimtipp für müde Wanderer: Eine Ganzkörpermassage mit Laist und Öl entspannt, reinigt und stimuliert. Unter www.rupertustherme.de gibt es weitere Informationen zu dieser und anderen Wellnessanwendungen mit den heimischen Alpenschätzen.

In der Rupertus Therme in Bad Reichenhall finden zudem auch das durchblutungsfördernde und hautpflegende Latschenkiefernöl sowie reinigende und kräftigende Auszüge des Enzians bei Massagen und Bädern Verwendung. Außerdem laden 32 bis 40 Grad warme Innen- und Außenpools mit insgesamt 1.500 Quadratmetern Wasserfläche zum Eintauchen und Entspannen ein - stets mit Blick auf die umliegende imposante Bergkulisse.

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