Fahrrad
Artikel vom 14.07.2015

Radtour planen: Die 4 besten Tipps zur Vorbereitung

Urlaub mit dem Rad liegt im Trend. Mit einer guten Planung und Vorbereitung wird die nächste Tour bestimmt unvergesslich. Foto: djd/Rose Bikes
Urlaub mit dem Rad liegt im Trend. Mit einer guten Planung und Vorbereitung wird die nächste Tour bestimmt unvergesslich. Foto: djd/Rose Bikes
Ob für ein verlängertes Wochenende oder gleich eine ganze Woche: Fahrradurlaube werden bei den Bundesbürgern immer beliebter. Foto: djd/Rose Bikes
Ob für ein verlängertes Wochenende oder gleich eine ganze Woche: Fahrradurlaube werden bei den Bundesbürgern immer beliebter. Foto: djd/Rose Bikes

Reisen mit dem Rad liegt im Trend. Jeder fünfte Befragte sieht sich als Urlaubstyp "Fahrradfahrer" - auf kaum eine andere Art lassen sich Landschaft und Sehenswürdigkeiten so gut kennenlernen wie auf zwei Rädern. Doch was gehört dazu, um die nächste größere Radtour zu planen? Welche Bikes sind für ausgedehnte Fahrten besonders geeignet? Wie lässt sich das Gepäck sicher und zugleich komfortabel verstauen?

1. Tipp: Vorbereitung ist alles

Reizvolle Regionen, die sich mit dem Rad erkunden lassen, liegen oft fast direkt vor der Haustür. Wichtig für einen gelungenen Urlaub ist eine gute Planung und Vorbereitung. Um eine Radtour zu planen, sollte man sich vorab also genügend Zeit nehmen, Karten studieren und auch eine Packliste erstellen, damit nichts Wichtiges zu Hause liegen bleibt. Folgende Fragen können dabei helfen: Wie will ich reisen, wie viele Kilometer pro Tag will ich erreichen, übernachte ich im Hotel oder im Zelt? Die Routenplanung muss einfach stimmen. Dafür sollte man wissen, wie viele Kilometer man sich am Tag zutraut. Nicht jedes Rad ist gleich gut für lange Touren geeignet. Steifigkeit und Robustheit sind ebenso gefragt wie die Möglichkeit, möglichst viel Gepäck zu transportieren. Aus gutem Grund sind Trekking- und Citybikes für den Urlaub eine gute Wahl.

2. Tipp: Gründlicher Check vor langen Touren

Jedes Bike ist nur so gut wie sein aktueller Zustand. Daher sollte das Rad vor jeder längeren Tour gut durchgecheckt werden. Angefangen bei der Speichenspannung - schließlich müssen die Laufräder durch das Mehrgewicht besonders rund laufen - über Schaltung und Lagerspiel bis zu einem einwandfreien Zustand der Reifen.

Wohin mit dem Gepäck? Dazu gibt es sichere, robuste und vor allem auch regendichte Lösungen. Wichtig: Auch das Fahrrad muss stabil genug für die zusätzlichen Kilos sein. Foto: djd/Rose Bikes
Wohin mit dem Gepäck? Dazu gibt es sichere, robuste und vor allem auch regendichte Lösungen. Wichtig: Auch das Fahrrad muss stabil genug für die zusätzlichen Kilos sein. Foto: djd/Rose Bikes

3. Tipp: Nicht zu viel Gepäck mitnehmen

Nehmen Sie nur das Nötigste mit, um nicht zu viel Ballast transportieren zu müssen. In jedem Fall sollte gutes Werkzeug dabei sein, um unterwegs einen Platten oder andere kleine Pannen beheben zu können. Eine Empfehlung dazu: Pro Gruppe genügt ein Werkzeug-Satz, so lässt gleich wieder etwas Gewicht einsparen. Jeder nimmt ein Teil des Werkzeugs, um das Gewicht aufzuteilen.

4. Tipp: Gepäcktaschen nutzen

Für längere Touren und schweres Gepäck ist ein Rucksack nicht optimal, stattdessen sollten sich Biker für spezielle Gepäcktaschen und Träger entscheiden. Diese gibt es sowohl als Backroller für das Hinterrad als auch in Frontroller-Ausführung. Praktisch sind zusätzlich Lenkertaschen: Hier finden das Navigationsgerät, eine Kamera für Schnappschüsse unterwegs oder auch ein Müsliriegel Platz. Neben dem elektronischen Navi sollte für den Fall der Fälle stets auch eine Radwanderkarte im Gepäck sein. Eine wasserdichte Ausstattung ist sehr zu empfehlen, ansonsten sollten Radurlauber unbedingt Regen-Schutzhüllen dabei haben. Wer unterwegs im Hotel übernachtet, kommt mit sogenannten Backrollern aus. Wenn zusätzlich ein Zelt zu transportieren ist, sind Bikes mit starrer Alu-Gabel mit Low-Rider die passende Wahl.

Radtour planen: Das sollten Sie dabei haben

  • Regenkleidung
  • Navi
  • Karte
  • Werkzeug
  • Pumpe
  • Schlauch
  • Flickzeug
  • Minitool
  • Kabelbinder
  • Kamera
  • Zwei Radhosen
  • Funktionswäsche (Trikot, Unterhemd, etc.)
  • Trinkflasche am Fahrrad
  • Snacks für unterwegs
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