Fahrrad
Artikel vom 01.11.2014

3 Tipps zum Kinderfahrradanhänger

Während mehr als jeder dritte Mann einer Umfrage zufolge den Kinderfahrradanhänger als sicheres Transportmittel für die Kinder bevorzugt, sind es bei den Frauen nur 21 Prozent. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen
Während mehr als jeder dritte Mann einer Umfrage zufolge den Kinderfahrradanhänger als sicheres Transportmittel für die Kinder bevorzugt, sind es bei den Frauen nur 21 Prozent. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Wenn Eltern mit ihren Kindern auf eine Fahrradtour gehen wollen, kommen immer häufiger spezielle Kinderfahrradanhänger zum Einsatz. Mittlerweile sind bereits mehr als 100.000 Kinderfahrradanhänger auf deutschen Straßen unterwegs.Vor allem Männer bevorzugen den Kinderfahrradanhänger.

Tipp 1: Kinderfahrradanhänger für mehrere Kinder nutzen

Ein Kinderfahrradanhänger ist zwar sperriger als ein Fahrradsitz, erweist sich aber vor allem bei längeren Touren als praktischer. So sitzen die Kinder meist bequemer als auf einem Fahrradsitz und sind dank eines Dachs besser vor Wind und Wetter geschützt. Vor allem aber können sie im Kinderfahrradanhänger spielen und schlafen. Selbst Babys können in speziellen Schalen bereits mitgenommen werden.

Sollen gleichzeitig mehrere Kinder transportiert werden, ist ein Kinderfahrradanhänger sowieso die einzige Transportmöglichkeit. Teurere Kinderfahrradanhänger bieten als Zubehör ein feinmaschiges Netz, das bei trockenem Wetter Insekten und aufwirbelnde Steinchen fern hält. Mit wenigen Handgriffen lassen sich einige Kinderfahrradanhänger auch zum Kinderwagen umbauen.

Tipp 2: Die Fahreigenschaften erst kennen lernen

Crash-Tests haben ergeben, dass der Transport von Kindern im Kinderfahrradanhänger sicherer als der im Fahrradkindersitz ist. Falls ein Fahrradfahrer mit Kind im Fahrradsitz stürzt, fällt das Kind mit dem Fahrrad auf die Straße. Die Kinderfahrradanhänger dämpfen hingegen die Wucht des Aufpralls und schützen so besser vor Verletzungen. Der Radfahrer muss aber beachten, dass der mitgezogene Kinderfahrradanhänger wegen des zusätzlichen Gewichts und der Länge des Gespanns die gewohnten Fahreigenschaften des Fahrrads verändert.

Zwei Kleinkinder sitzen in einem Kinderfahrradanhänger.
Es empfiehlt sich, den Kinderfahrradanhänger mitzuversichern - und diesen natürlich mit einem Schloss zu sichern. Foto: djd/thx

Tipp 3: Den Kinderfahrradanhänger mitversichern

Eine Hausratversicherung beinhaltet auch den Schutz eines Kinderfahrradanhängers, sofern dieser in einem abgeschlossenen Raum aufbewahrt wird. Entsprechend sind Fahrräder und Fahrradanhänger bei Einbruchdiebstahl in der Wohnung, im abgeschlossenen Keller oder der verschlossenen Garage als Hausrat mitversichert.

Zusätzlich kann der einfache Diebstahl von Fahrrädern und Fahrradanhängern aus unverschlossenen Fahrradkellern oder im Freien zusätzlich mitversichert werden. Generell springt die Hausratversicherung nur ein, wenn die Fahrräder und die Anhänger mit einem Schloss gesichert waren.

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