Auto
Artikel vom 01.11.2014

5 Tipps zum Abschluss einer KFZ-Versicherung

Die Auswahl an Autoversicherungen ist groß und das Angebot an KFZ-Direkt-Versicherungen wächst stetig. Gerade in der Wechselsaison Oktober/November stellt sich vielen Autobesitzern die Frage, ob sich der Wechsel zu einer der zahlreichen KFZ-Direktversicherungen lohnt. Doch um im Tarifdschungel der Autoversicherungen nicht den Überblick zu verlieren, lohnt sich bereits im Vorfeld ein Blick auf die Vor- und Nachteile von KFZ Direkt-Versicherungen.

Vorgeschrieben: KfZ-Versicherung

Eine KFZ-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, möchte man ein zugelassenes Kraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen fahren. Diese Art der Pflichtversicherung reguliert die Schäden an Personen und deren Eigentum, welche vom Versicherungsnehmer mit seinem Kraftfahrzeug verursacht wurden. Dabei richtet sich der monatliche Beitrag für diese Pflichtversicherung nach dem Alter und der Fahrpraxis des Versicherungsnehmers. Die Auto-Haftpflichtversicherung ist explizit an das versicherte Kraftfahrzeug gebunden und kann nicht auf andere Fahrzeuge übertragen werden. Möchte man nicht nur fremdes Eigentum und Personen vor selbst verursachten Schäden absichern, lohnt sich der zusätzliche Schutz durch eine Kaskoversicherung. Diese Versicherungsform haftet auch für das eigene Auto, bei Schäden jeglicher Art und bei Diebstahl.

KFZ-Versicherung bei einem Direktversicherer abschließen: Ja oder nein? Copyright: Gina Sanders - Fotolia.com
KFZ-Versicherung bei einem Direktversicherer abschließen: Ja oder nein? Copyright: Gina Sanders - Fotolia.com

Darauf sollten Sie bei einer KfZ-Versicherung achten

Das Angebot an KFZ-Versicherungen ist unübersichtlich und nicht nur der Umfang und die Höhe des geleisteten Versicherungsschutzes variiert bei den verschiedenen Anbietern. Ein großer Unterschied besteht auch zwischen Direktversicherern und klassischen Versicherungen. Direktversicherungen sind in der Regel günstiger und oft an keine Vertragslaufzeit gebunden. Diese sogenannten „Direktversicherer“ bieten potenziellen Versicherern bereits im Netz die Möglichkeit an, gleich mit wenigen Klicks einen Vertrag abzuschließen. Bei der Wahl der richtigen KFZ-Versicherung sollten diese wichtige Aspekte im Vordergrund stehen:

Tipp 1: Erreichbarkeit im Schadensfall

Um wichtige Dinge oder Fragen zu klären, ist eine problemlose Kontaktaufnahme mit der Versicherung wichtig. Beispielsweise um Fragen zu Rücktransport oder Schadensregulierung klären zu können. Sehr aufschlussreich können hierbei Erfahrungsberichte von anderen Versicherungskunden sein, die Sie zum Beispiel auf Verbraucherportalen und in Foren finden.

Tipp 2: Regulierung und Abdeckung aller Schäden

Welche Schäden werden von der Versicherung übernommen und was genau ist versichert? Von Mardern verursachte Schäden etwa werden oft nicht von der Versicherungspolice abgedeckt, können aber unter Umständen teuer werden.

Tipp 3: "Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit"

Mit dieser Klausel muss die Versicherung in jedem Fall zahlen, auch wenn der Fahrer den Unfall durch mangelnde Aufmerksamkeit und Umsicht selbst verursacht hat.

Tipp 4: Die Höhe der Schadenssumme

Die Folgekosten eines Unfalls können enorm hoch ausfallen. Besonders wenn ein Mensch dabei zu Schaden gekommen ist. Die Zahlung einer Erwerbsunfähigkeitsrente, aber auch die Behandlungskosten, können schnell die Millionengrenze überschreiten.

Tipp 5: Wer ist versichert?

Diese Frage ist wichtig, wenn nicht nur der Versicherungsnehmer, sondern beispielsweise auch Familienmitglieder das Fahrzeug regelmäßig fahren. Fehlt diese Klausel im Vertrag, kann im Schadensfall die Versicherung die Kostenübernahme verweigern.

Fazit

Jeder muss für individuell für sich selbst die Entscheidung treffen, ob eine KFZ-Direktversicherung für ihn infrage kommt. Nehmen Sie sich die Zeit und prüfen Sie das Angebot der Anbieter genau, um eine etwaige böse Überraschung zu vermeiden.

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