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Die Autobatterie richtig pflegen: 5 Tipps für pannenfreies Fahren

Ein regelmäßiger Batteriecheck in der Werkstatt beugt ärgerlichen Pannen vor.
Ein regelmäßiger Batteriecheck in der Werkstatt beugt ärgerlichen Pannen vor. Foto: djd/Robert Bosch

(djd). Streikende Autobatterien sind seit Jahren die unangefochtenen Spitzenreiter in der Pannenstatistik der Automobilclubs. Für nahezu jeden zweiten Defekt auf Deutschlands Straßen ist der Batteriespeicher verantwortlich. Das ist genauso ärgerlich wie überflüssig. Denn mit einfachen Tipps und Tricks könnten Autofahrer vorbeugen und viele Pannen von vornherein vermeiden.

1. Die Autobatterie pflegen mit der richtigen Fahrweise

Wie lange eine Autobatterie zuverlässig für Energie sorgt, haben Autofahrer zu großen Teilen selbst in der Hand - oder genauer gesagt im Fuß. Wer beim Starten des Motors nämlich stets die Kupplung tritt, schont den Energiespeicher und verlängert das Leben der Autobatterie merklich. Auch unnötige Verbraucher wie die Klimaanlage oder das Soundsystem bleiben während des Motorstarts am besten ausgeschaltet. Denn sie schlucken sonst zu viel Energie. Auch während der Fahrt kann man die Batterie schonen, indem man zusätzliche Belastungen durch eine Vielzahl externer Verbraucher möglichst verringert.

Eine streikende Batterie stellt die häufigste Pannenursache bei Autos dar. Mit ein paar Tipps können Autofahrer vorbeugen.
Eine streikende Batterie stellt die häufigste Pannenursache bei Autos dar. Mit ein paar Tipps können Autofahrer vorbeugen. Foto: djd/Robert Bosch/Getty Images/zoff-photo

2. Eine Tiefentladung der Batterie vermeiden

Am Morgen dreht man den Zündschlüssel - und nichts passiert. In diesem Fall ist es häufig über Nacht zu einer sogenannten Tiefentladung gekommen. Eine vergessene Beleuchtung, Fehler in der Elektronik oder ein Kurzschluss haben alle Energiereserven aufgebracht. Dann helfen nur ein geduldiges Wiederaufladen oder gar ein kompletter Austausch der Batterie. Deshalb vor dem Abschließen des Autos immer checken, ob Beleuchtung, Radio und Co. tatsächlich ausgeschaltet sind.

3. Batterien richtig pflegen und regelmäßig überprüfen

Die regelmäßige Autowäsche ist eine gute Gelegenheit, um auch einen Blick unter die Motorhaube zu werfen. Sitzt die Batterie fest oder hat sie sich gelockert? Sind die Kontakte sauber oder korrodiert? Hat die Batterie selbst Schmutz abbekommen, der beseitigt werden muss? Dabei kann man auch kontrollieren, ob die Klemmen noch festgezogen sind. Nicht vergessen: die Metallteile regelmäßig einfetten, vor allem in der kalten Jahreszeit. Mit ein paar Minuten Pflege lässt sich so mancher ärgerlicher und zeitraubender Batteriedefekt verhindern.

Mobile Batterieladegeräte sorgen im Handumdrehen für frische Energie.
Mobile Batterieladegeräte sorgen im Handumdrehen für frische Energie. Foto: djd/Robert Bosch

4. Ein- bis zweimal pro Jahr zum Check in die Werkstatt

Zusätzlich zu den eigenen Pflegearbeiten empfiehlt sich ein Batteriecheck in der Fachwerkstatt ein- bis zweimal pro Jahr. Die Profis können die Spannung kontrollieren und Mängel an altersschwachen Batterien erkennen, bevor sie zu einer Panne führen. Sie beraten auch bei einem Batterietausch dazu, welches Modell sich für das eigene Auto am besten eignet. Modelle wie die S5 AGM oder S4 EFB von Bosch etwa sind speziell auf besonders viele Ladezyklen ausgelegt. Adressen aus der Nähe findet man mit dem Werkstattfinder unter www.boschcarservice.com/de/de/.

5. Ausgebaute Batterien sorgfältig lagern

Das Cabriolet steht während der Wintermonate still? Dann gehört es zur richtigen Pflege der Autobatterie dazu, sie auszubauen und an einem geeigneten Ort zu überwintern. Der Lagerplatz sollte witterungsgeschützt, dunkel und kühl sein. Tipp: Vor dem Wiedereinbau zur neuen Saison die Batterie erst gründlich mit frischer Energie versorgen. Einfach und unkompliziert ist dies mit mobilen Ladegeräten möglich.

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