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Artikel vom 28.11.2017

Autobatterie laden: 5 Tipps für einen pannenfreien Winter

Die Autobatterie zu laden ist im Winter sehr wichtig.
Ein regelmäßiger Batteriecheck in der Werkstatt sollte sein - gerade zum Start in die frostige Jahreszeit. Foto: djd/Robert Bosch GmbH

Eine frostige Winternacht und die Folgen: Streikende Autobatterien zählen zu den häufigsten Pannenursachen gerade in der kalten Jahreszeit. Dabei können sich Autofahrer viel Ärger ersparen. Hier lesen Sie, wie Sie Fahrzeugbatterien richtig pflegen und laden können.

1. Tipp: Regelmäßig den Zustand der Batterie überprüfen

Mit etwas Vorbereitung und wenigen Handgriffen können Sie beruhigter in den Winter starten: Überprüfen Sie regelmäßig die Spannung der Batterie - oder lassen Sie dies durch eine Fachwerkstatt übernehmen. Auch der Test auf einen möglichen Stromverlust ist empfehlenswert. Sorgen Sie für guten Halt im Batteriefach, fetten Sie die Pole ein und ziehen Sie die Klemmen vorsorglich fest.

Ein Mann sitzt im Auto und die Autobatterie ist gut gepflegt.
Gut durch den Winter kommen: Wer etwas Zeit in Pflege und Wartung seiner Pkw-Batterie steckt, kann sich so manche ärgerliche Panne ersparen. Foto: djd/Robert Bosch GmbH
Ein KfZ-Mechaniker holt die Autobatterie aus einem Auto heraus.
Ohne Batterie geht's nicht: Autofahrer sollten sie daher richtig pflegen und regelmäßig vom Fachmann warten lassen. Foto: djd/Robert Bosch GmbH

2. Tipp: Autobatterie laden mit der passenden Ausstattung

Ein Starthilfekabel sollte im Kofferraum immer griffbereit sein. Zum Notfallset, um die Fahrzeugbatterie zu laden, gehört aber auch ein kompaktes, transportables Ladegerät. Das Modell "C3" von Bosch etwa nimmt wenig Platz im Gepäckraum weg, leistet im Pannenfall aber nützliche Dienste. Auch wer sein Cabriolet während der Wintermonate stilllegt, kann den Helfer nutzen, um die Batterie wieder aufzuladen.

Ebenso praktisch ist das Ladegerät CC für die Batterien von Motorrädern, Oldtimern oder etwa Motorbooten - etwa, wenn es darum geht, nach längeren Stillständen die Autobatterien oder andere Batterien zu laden. Dank der selbsterklärenden Bedienung mit einem zentralen Knopf kann es im Grunde gar nicht zu Fehlbedienungen kommen.

3. Tipp: Batterie-Check in der Werkstatt nutzen

Eine gute Wartung zahlt sich aus: So lassen sich Mängel an der Autobatterie frühzeitig erkennen, bevor daraus nach einer Frostnacht eine Panne wird. Eine regelmäßige Wartung der Batterie, etwa ein- bis zweimal jährlich, kann Pannen vorbeugen. Sich anbahnende Probleme lassen sich so frühzeitig erkennen und die Batterie kann rechtzeitig ausgetauscht werden.

Die Fachwerkstätten haben dazu die nötige technische Ausstattung bis hin zu Diagnosegeräten und kommen somit auch tiefergehenden Problemen auf die Spur. Viele Fachbetriebe bieten für die kalte Jahreszeit spezielle Winterchecks an.

4. Tipp: Beim Start die Batterie schonen

Mit einfachen Kniffen kann jeder beim Start des kalten Autos die Batterie schonen:

  • Beim Zünden des Motors in jedem Fall die Kupplung gut durchdrücken.
  • Alle unnötigen Stromverbraucher wie Radio, Klimaanlage und Heizung vor dem Starten ausschalten.
  • Nach längerem Stillstand die Batterie ausbauen und an ein Ladegerät anschließen.
Die Autobatterie laden, damit im Winter keine Pannen passieren.
Pannenfrei bei jeder Jahreszeit: Die richtige Pflege der Autobatterie beugt ärgerlichen Pannen vor. Foto: djd/Robert Bosch GmbH

5. Tipp: Starthilfe geben: Schritt für Schritt erklärt

Will das Auto wegen einer entleerten Batterie nicht starten und ist kein Ladegerät griffbereit, hilft die altbewährte Starthilfe. Das dauert nicht länger als fünf Minuten:

  • Den Motor und elektrische Bauteile des Starthilfe gebenden Fahrzeugs ausschalten.
  • Das rote Starthilfe-Kabel mit dem Pluspol der leeren Batterie verbinden.
  • Das rote Kabel mit dem Pluspol der vollen Batterie koppeln.
  • Das schwarze Kabel mit dem Minuspol der vollen Batterie verbinden.
  • Das andere Ende des schwarzen Kabels mit einem metallischen Teil des liegengebliebenen Fahrzeugs abseits der Batterie verbinden - zum Beispiel mit dem Motorblock.
  • Den Motor des Hilfsfahrzeugs starten und maximal für 15 Sekunden versuchen, das Pannenfahrzeug zu starten. Gelingt dies, alle Kabel in umgekehrter Reihenfolge wieder entfernen, den Motor des Pannenfahrzeugs dabei laufen lassen, damit sich die Batterie nicht wieder entlädt.

Eine genaue Anleitung bietet auch dieses Video:

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