Auto
Artikel vom 01.11.2014

Auto gegen Diebstahl sichern: 4 Tipps für mehr Sicherheit

Für viele Autofahrer ist dies eine beunruhigende Vorstellung: Man tritt morgens vor die Haustür - und das eigene Fahrzeug ist nicht mehr da. Zwar springt bei einem Diebstahl die Kasko-Versicherung ein, doch der Ärger und die Laufereien sind zunächst einmal groß. Dasselbe gilt, wenn nicht das Auto, sondern nur einzelne Teile entwendet wurden: Design-Felgen aus Leichtmetall und ähnliches mehr zählen ebenso zu beliebtem Diebesgut. Viele Autofahrer denken daher darüber nach, wie sie ihr Auto gegen Diebstahl schützen können.

Tipp 1: Das Auto in einer Garage parken

Der einfachste und beste Weg, das Auto gegen Diebstahl zu sichern, ist ein gut verschlossener Platz in einer Garage. Doch Vorsicht - auch hier gibt es Unterschiede. So fällt es erfahrenen Ganoven bei älteren Tor-Modellen, die noch per Hand bedient werden, durchaus leicht, sie in kurzer Zeit aufzuhebeln. Neben dem Auto wartet in der Garage oft weiteres Diebesgut auf die Langfinger, teure Fahrräder, Werkzeug oder Gartengeräte. Daher ist eine Garage nur so gut wie das Tor, das sie verschließt. Ideal sind in diesem Fall neue Tore mit einem elektrischen Motorantrieb: Moderne Modelle sind meist mit einer TÜV-geprüften, einbruchhemmenden Ausstattung versehen, die Einbruchsversuche im Keim ersticken.

Das Auto gegen Diebstahl sichern: Garagentore mit einer speziellen Tresorverriegelung geben Schutz vor Ganoven. Foto: djd/Novoferm
Das Auto gegen Diebstahl sichern: Garagentore mit einer speziellen Tresorverriegelung geben Schutz vor Ganoven. Foto: djd/Novoferm

Tipp 2: Tresorschutz für das Garagentor

Noch weiter beim Schutz des Autos und anderer Wertsachen gehen speziell geschützte Tore. So gibt es beispielsweise für die weit verbreiteten Schwingtore eine neue Sicherung nach dem "Tresorprinzip". Der Schutz kann dabei durchaus mit einem echten Tresor verglichen werden. Wenn das Tor geschlossen ist, werden nämlich seitlich zwei Stahlbolzen in die Zarge ausgefahren und halten das Tor einbruchhemmend fest. Ein weiterer dritter Schutz ist durch den Motor, der über einen selbsthemmenden Antrieb verfügt, gegeben. Die Tore, die die Garage und damit das Auto gegen Diebstahl, sichern, lassen sich auch nachträglich einbauen.

Tipp 3: Mehr Komfort durch eine Fernbedienung

Denn das neue Garagentor verbessert nicht nur den Schutz vor Einbruchsversuchen, sondern erhöht zugleich den Komfort. Dank des Motorantriebs lässt sich das Tor bequem vom Auto aus per Fernbedienung öffnen und schließen - das ständige Ein- und Aussteigen gehört damit der Vergangenheit an. Und auch optisch wertet ein neues Tor, ob aus Holz oder Stahl, die Fassade und damit das gesamte Haus deutlich auf. Fachbetriebe können die gesamte Planung und den passgenauen Einbau übernehmen.

Tipp 4: Sicherheit vor Verletzungen

Ein weiterer Vorteil moderner Garagentore ist der Schutz vor Sach- und Personenschäden. Denn immer wieder passiert es, dass sich bei einem herabfahrenden Tor ein Gegenstand oder gar eine Person, zum Beispiel ein spielendes Kind, im Weg befinden. Moderne Tore mit Antrieb schließen dieses Risiko aus, da sie mit einer selbsttätigen Sicherung ausgestattet sind. Dies entspricht der europaweiten Tore-Produktnorm EN 13241-1, auf die man beim Torkauf auf jeden Fall Wert legen sollte. Ist tatsächlich jemand im Weg, stoppt das Tor von selbst - Verletzungen werden somit vermieden.

Checkliste: Wie gut ist das eigene Auto geschützt?

  • Den größten Schutz bietet eine Garage, in der das Auto gut verschlossen abgestellt wird.
  • Zusätzlichen Schutz, zum Beispiel im Urlaub, bieten mechanische Mittel wie Lenkradkrallen oder elektronische Sicherungen, die heute teils schon mit einer GPS-Ortung erhältlich sind.
  • Keine Wertsachen im Auto sichtbar zurücklassen, keine Papiere und Dokumente (Pässe etc.) unbewacht im Auto deponieren.
  • Auch an heißen Sommertagen alle Fenster und das Schiebedach beim Parken komplett schließen.
  • "Dunkle Ecken" meiden, besser bewachte Parkplätze oder Parkhäuser nutzen.
  • Bei einem Diebstahl umgehend die Polizei und die Versicherung informieren. Die Versicherung benötigt anschließend das Diebstahlprotokoll der Polizei, um den Fall bearbeiten zu können.
drucken