Sport
Artikel vom 14.08.2020

Mehr Fun im Sattel: 6 Tipps für das Mountainbiking

Regeneration ist auch nach einer Mountainbike-Tour wichtig.
Mountain-Bike-Schnitzeljagd 2019 in Sölden: Regeneration ist auch nach einer Mountainbike-Tour wichtig. Foto: djd/Bitburger/Christoph Bayer

Rauf in den Sattel und ab in die Natur: Mountainbiking ist ein Erlebnis für alle Sinne - und genau das Richtige für alle, die sportliche Herausforderungen mögen. Bevor Sie steile Anstiege und rasante Abfahrten meistern, kommt es auf die richtige Vorbereitung und das passende Equipment an. Hier finden Sie nützliche Tipps rund ums Mountainbiking.

1. Was gehört zur Mountainbiking-Ausstattung?

Bei allem Nervenkitzel - Sicherheit ist das A und O beim Mountainbiking. Das Fahren ohne Helm ist ein No-Go, unterstreicht Downhill-Legende Holger Meyer aus Garmisch-Partenkirchen. Der Bike-Profi begann seine Karriere 1988 und war viele Jahre aktiv in der deutschen Downhill-Nationalmannschaft. Wichtig ist neben der Schutzausrüstung aber auch ein gutes Sitzpolster: "Bitte immer mit Radhose fahren, das schützt vor wunden Stellen", so Meyer. Atmungsaktive Kleidung, passend zu den aktuellen Witterungsbedingungen, bewahrt die Biker vor einem Hitzestau im Sattel. Und auch eine Schutzbrille sollte nicht fehlen.

Downhill-Legende Holger Meyer aus Garmisch-Partenkirchen gibt heute sein Wissen bei Events und Ride-Camps weiter.
Downhill-Legende Holger Meyer aus Garmisch-Partenkirchen gibt heute sein Wissen bei Events und Ride-Camps weiter. Foto: djd/Bitburger/Haveagoodone/Oliver Kratz

2. Welches Bike passt zu mir?

Die Frage lässt sich am besten in einer persönlichen Beratung im Fachhandel beantworten. In jedem Fall sollten Sie vor einem Kauf eine Probefahrt unternehmen. Zudem hängt die Auswahl des passenden Modells von den eigenen Ansprüchen ab. Wer meist auf befestigten Wegen unterwegs ist, kommt mit einem Mountainbike mit einer gefederten Gabel und einem starren Hinterbau gut klar. Vollgefederte - und entsprechend teurere - Modelle sind vor allem für unwegsames Gelände unverzichtbar.

3. Wie steige ich richtig ins Mountainbiking ein?

Wichtig für Anfänger: Zu Beginn sollte man es nicht übertreiben, sondern Körper, Muskeln und Gelenke allmählich an die ungewohnte Belastung gewöhnen. Meyer empfiehlt: "Eine Stunde gleichmäßiges Pedalieren reicht zu Beginn völlig aus, auch der Po muss sich erst langsam an den Sattel gewöhnen."

4. Welche Verpflegung brauche ich unterwegs?

Während der Tour achten erfahrene Mountainbiker darauf, genügend Wasser zu trinken und in regelmäßigen Abständen etwas zu essen. "Eine Banane zum Beispiel bringt Kalium und Magnesium in den Muskel, das verhindert Krämpfe", erklärt Meyer.

5. Tipps für das Regenerieren nach dem Mountainbiking

Nach einer aufregenden und kräftezehrenden Tour haben Sie sich eine Erfrischung verdient. Und auch der Körper ruft nach Regeneration. Wichtig ist es vor allem, den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen. "Durch das Schwitzen verliert der Körper viele Mineralstoffe und Flüssigkeit", erklärt Mountainbiking-Experte Meyer. Nach dem Training empfiehlt er ein isotonisches Getränk. Beliebt bei Freizeitsportlern und Profis sind alkoholfreie Biere wie das Bitburger 0,0%. Das isotonische Getränk gibt dem Körper schnell Energie, Mineralstoffe, Vitamine und Wasser zurück. Die enthaltenen Vitamine B6, B9 (Folsäure) und B12 können Müdigkeit verringern und den Energiestoffwechsel anregen.

Mountainbiking fordert den ganzen Körper und steigert so mit jedem Kilometer die eigene Fitness.
Mountainbiking fordert den ganzen Körper und steigert so mit jedem Kilometer die eigene Fitness. Wichtig ist eine gute Regeneration nach dem Training. Foto: djd/Bitburger/Michael Barg

6. Wie kann ich die Belastung mit der Zeit steigern?

Wenn die ersten Kilometer in den Beinen sind, können Sie die Touren immer intensiver gestalten. Wichtig dabei: Schulter, Nacken, Po und Beine brauchen ein regelmäßiges Training ohne Überlastung. Sonst können schnell Verspannungen drohen. "Ein gut eingestelltes Bike kann als Vorbeugung gegen schmerzende Nacken wahre Wunder wirken", lautet der Profi-Tipp von Holger Meyer. "Das richtige Einstellen von Lenker, Sattel und Pedalen ersparen einem viele Wehwehchen."

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