Sport
Artikel vom 31.03.2016

Magnesiummangel: 5 Tipps, damit der Sport nicht bremst

Eine Frau und ein Mann beim gemeinsamen Joggen
Regelmäßig gemeinsam zu joggen, hebt die Stimmung. Foto: djd/Diasporal

Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Blutzuckerwerte - Gründe, sportlich aktiv zu werden, gibt es viele. Doch die meisten schaffen es nicht, sich wirklich regelmäßig durchzuringen und die Laufschuhe anzuziehen. Deshalb empfehlen Experten einen Trick, den inneren Schweinehund zu überwinden: Suchen Sie sich Gleichgesinnte.

Eine Laufgruppe spornt selbst Bewegungsmuffel an. Allerdings auch nur solange nicht schmerzhafte Wadenkrämpfe das gemeinsame Sporterlebnis schmälern. Um zu verhindern, dass es soweit kommt, sollten Einsteiger von Anfang an auf ihre Magnesiumversorgung achten. Denn ein Magnesiummangel kann zu Muskelkrämpfen führen und Verletzungen wie Muskelfaserrisse und Zerrungen begünstigen.

Tipp 1: Magnesiummangel frühzeitig vorbeugen

Muskelzuckungen und Krämpfe sind typische Anzeichen für einen Magnesiummangel, den vor allem sportlich aktive Menschen aufweisen. Da auch viele Laufgruppen-Teilnehmer zu Beginn beim Joggen über verhärtete Waden oder Muskelkrämpfe klagen, empfiehlt sich zu einer vollwertigen Ernährung zusätzlich Magnesium zu ergänzen: Das ist der wichtigste Mineralstoff. Das Magnesium sollte rechtzeitig und regelmäßig eingenommen werden und nicht erst, wenn der Muskelkrampf schon da ist: Dieser zeigt nämlich, dass dem Körper schon ziemlich viel fehlt. Um einen Magnesiummangel zu verhindern und den Mineralstoffspeicher aufzufüllen, ist eine tägliche Dosis von 300 bis 400 Milligramm Magnesium sinnvoll.

Eine Frau in schwarzer Jogginghose hält sich die rechte Wade
Wadenkrämpfe, die beim Joggen auftreten, können auf einen Magnesiummangel hindeuten. Foto: djd/Diasporal

Tipp 2: Besonders Sportler brauchen viel Magnesium

Hier auf einen Blick die wichtigsten Gründe, warum sportlich aktive Menschen häufig einen Magnesiummangel aufweisen:

  • Wenn der Stoffwechsel durch Bewegung angekurbelt wird, erhöht sich der Magnesiumbedarf.
  • Aufgrund der gesteigerten Muskelaktivität wird mehr Magnesium verbraucht.
  • Beim Schwitzen geht Magnesium verloren, dies kann zu einem Magnesiummangel führen.

Tipp 3: Magnesium nicht direkt vor dem Sport nehmen

Ein Mangel an Magnesium kann Muskelkrämpfe hervorrufen und Sportler anfälliger für Muskelfaserrisse sowie Zerrungen machen. Um die Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist es für Aktive daher besonders wichtig, entstandene Magnesiumverluste auszugleichen. Unser Tipp: Nehmen Sie Magnesium nicht direkt vor dem Sport ein, weil es leicht abführend wirkt. Ihren persönlichen Magnesiumbedarf können Sie ganz einfach mit einem praktischen Onlinerechner ermitteln.

Tipp 4: Gemeinsames Laufen hebt die Stimmung

Nach den Erfahrungen von Sporttrainern tut den Teilnehmern von Laufgruppen das regelmäßige Lauftraining spürbar gut: Am stärksten wirkt es auf die Psyche - die Läufer haben viel bessere Laune! Die Körperkontur wird straffer, die gesamte Figur besser. Das merken Leute, die vorher keinen Sport gemacht haben, viel deutlicher als andere.

Eine Gruppe Menschen joggt über eine Wiese, im Hintergrund Bäume
Zusammen geht' s besser: Eine Laufgruppe spornt selbst Bewegungsmuffel an. Foto: djd/Diasporal/panthermedia

Tipp 5: Bewegung ohne Leistungsdruck

Für Anfänger eignen sich Gruppe ohne Leistungsdruck besonders: Jeder kann so langsam laufen, wie er möchte. Und er bleibt dabei auch nie alleine. Alle wissen: Nicht die Geschwindigkeit zählt, sondern das Ankommen. Unser Tipp: Laufgruppen in Ihrer Nähe finden Sie ganz einfach online.

Fazit

Wer sich gern regelmäßig bewegen möchte, sich allein jedoch nicht dazu entschließen kann, sollte sich einer Laufgruppe anschließen. In der Gemeinschaft lässt sich der innere Schweinehund leichter überwinden und die eigene Leistung auch ohne Druck steigern. Voraussetzung für den gemeinsamen Spaß an der Bewegung ist allerdings, dass jeder Einzelne auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen achtet und dabei vor allem einen Magnesiummangel verhindert. Andernfalls können Muskelkrämpfe und Zerrungen den Spaß am Sport schnell zunichte machen.

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