Freizeit/Liebe
Artikel vom 01.11.2014

Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen - 7 Tipps

Für die Geschlechtskrankheiten sind vor allem Bakterien, Pilze, Viren oder Parasiten verantwortlich. Diese Krankheitserreger besiedeln bei den Personen, die sich angesteckt haben, die Schleimhäute von Scheide, Penis oder dem Po. Sie kommen zudem auch in den Körperflüssigkeiten von kranken Personen vor.

Zu den Hauptübertragungswegen von Geschlechtskrankheiten gehört, unabhängig von der Erregerart, der ungeschützte Geschlechtsverkehr.

Tipp 1: Vor Ansteckungen schützen

Die Gründe dafür liegen nahe: Beim Geschlechtsverkehr kommt es in der Regel zum Austausch von Körperflüssigkeiten, zum Kontakt mit der krankhaft veränderten Haut wie auch den von den Erregern befallenen Schleimhäuten. Deswegen bezeichnet man die Geschlechtskrankheiten als sexuell übertragbare Erkrankungen.

Damit man vor einer möglichen Ansteckung sicher ist, beziehungsweise das Risiko einer Ansteckung minimal bleibt, kann man auf verschiedene Schutzmaßnahmen zurückgreifen. Zu den Maßnahmen gehört unter anderen der vollständige Verzicht auf Geschlechtsverkehr, der sogenannte „Safer Sex“ mit Kondomen oder vorbeugende Impfungen. Empfehlenswert ist auch regelmäßig durchgeführte Intim- sowie Körperhygiene.

Tipp 2: Über Schutzmaßnahmen informiert sein

Unterschiedliche Schutzmechanismen und risikoreduzierende Maßnahmen können helfen, das Risiko einer Erkrankung zu minimieren. Dazu zählt unter anderen:

Tipp 3: Kondome benutzen

Sie bieten mitunter den sichersten, wenn auch nicht 100. Prozentigen, Schutz vor Ansteckung. Nur die Kondome verhindern den direkten Kontakt mit den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane und den Körperflüssigkeitsaustausch. Sie reduzieren das Risiko einer Ansteckung auf ein Minimum, deswegen sollten sie vor allem von Menschen benutzt werden, die häufig ihren Sexualpartner wechseln.

Tipp 4: Verzicht auf Geschlechtsverkehr

Dabei wird ein 100. Prozentiger Schutz vor Geschlechtskrankheiten gewährleistet. Man geht aber davon aus, dass nur wenige Menschen bereit sind, vollständig auf den Geschlechtsverkehr zu verzichten. Deswegen gibt es noch weitere Methoden, die das Ansteckungsrisiko anderweitig verringern können.

Tipp 5: Safer Sex

Den Safer Sex zu praktizieren bedeutet, bestimmte Verhaltensweisen und Vorsichtsmaßnahmen beim Geschlechtsverkehr einzuhalten. Dadurch ist man in der Lage, die Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit zu reduzieren. Damit wird der Sex aber nur „safer“ – also sicherer – und nicht vollkommen sicher. Beim Safer Sex gibt es deswegen auch keinen absolut sicheren Schutz vor einer Infektion. Die bestimmte Verhaltensweisen und Vorsichtsmaßnahmen sind darauf ausgerichtet, den Austausch von möglich ansteckenden Körperflüssigkeiten im besten Fall ganz zu vermeiden. Im Prinzip bedeutet das nichts anders als das, dass sich die Partner beim Geschlechtsverkehr so verhalten, dass keine eigenen Körperflüssigkeiten in den Körper des Partners gelangen, was auch umgekehrt praktiziert sein sollte. Zu den effektivsten und sichersten Maßnahmen beim Safer Sex gehört eben die Benutzung von Kondomen.

Tipp 6: Impfungen

Gegen bestimmte Geschlechtskrankheiten kann man sich impfen lassen. Dadurch kann man effektiv gegen die Ansteckungsgefahr von Geschlechtskrankheiten vorgehen. Man kann sich zum Beispiel durch eine HPV-Impfung vor einer Infektion mit humanen Papillomaviren schützen. Neben der Tatsache, dass diese Viren die Erreger von Feigwarzen sind, erhöhen sie bei den Frauen auch das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

Tipp 7: Hautkontakt mit krankhaft veränderten Hautstellen vermeiden

Einige Geschlechtskrankheiten können schon durch den direkten Hautkontakt mit ansteckenden Hautveränderungen übertragen werden. Dazu zählt mitunter der Kontakt mit Herpesbläschen, Feigwarzen und Syphilis-Geschwüren, der ansteckend sein kann. Solche krankhaft veränderte Hautstellen enthalten einfach die ursächlichen Krankheitserreger. Diese Hautveränderungen kommen oft an Körperstellen auf, die man nicht mit einem Kondom schützen kann. Wenn man gesund bleiben will, ist es enorm wichtig, den Kontakt mit den sichtbar veränderten Hautstellen zu vermeiden.

Fazit

Kam es trotzdem zu solchen Kontakten, sollte man den Genitalbereich sofort mit Wasser abspülen und einen Arzt aufsuchen. Die rechtzeitige Diagnose und ärztliche Behandlung schützen die Betroffenen vor möglichen Spätfolgen, wie etwa Unfruchtbarkeit, und die weiteren Sexualpartner vor einer möglichen Krankheitsübertragung.

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