Beauty
Artikel vom 01.06.2018

5 Tipps, die gegen Pickel helfen

Was hilft bei Pickel? Eine Creme mit Zink kann gegen Pickel helfen.
Wenn Pickel sprießen, braucht die Haut besondere Pflege. Auch der Ausgleich eines Zinkmangels kann helfen. Foto: djd/Wörwag Pharma/thx

Wenn die Pickel sprießen, möchten sich viele Jugendliche am liebsten verstecken. Und auch mancher Erwachsene leidet noch darunter, dass die Talgdrüsen aktiver sind, als sie es sein sollten. Die gute Nachricht ist, dass Akne oft harmlos ist. Etwa ein Drittel der Fälle muss laut der Techniker Krankenkasse vom Facharzt behandelt werden. Selbst das bedeutet nicht unbedingt, dass man Antibiotika nehmen muss. Diese 5 Tipps können gegen Pickel helfen:

1. Tipp: Die Poren öffnen

Ein Dampfbad eignet sich bestens, um die Poren zu öffnen. Bei unreiner Haut und Pickeln sind Kamillen-Dampfbäder empfehlenswert, da die Kamille beruhigend und entzündungshemmend wirkt. Dafür werden einfach zwei bis drei Beutel Kamillentee mit heißem Wasser in einem Topf übergossen.

Den Kopf etwa fünf bis zehn Minuten darüber halten und mit einem Handtuch zudecken. Allerdings sollte man nicht in Versuchung geraten, Mitesser selber auszudrücken, sondern dies einer medizinischen Kosmetik-Fachkraft überlassen. Denn es besteht die Gefahr, dass zusätzliche Entzündungen und sogar Narben entstehen.

Ein Tagebuch kann helfen, die Ursachen für Pickel herauszufinden.
Wann entwickeln sich Pickel? Steckt eine Unverträglichkeit dahinter? Ein Tagebuch kann diese Fragen klären. Foto: djd/thx/Wörwag Pharma

2. Tipp: Schonende Pflege

Haut, die von Akne geplagt ist, braucht besondere Pflege: Sie sollte nur mit pH-neutralen und parfümfreien Seifen oder Waschlotionen einmal am Tag gereinigt werden. Nach dem Waschen sollten Feuchtigkeitscremes auf Wasserbasis aufgetragen werden. Fettige oder ölige Cremes verstopfen die Poren und können daher die Akne verschlimmern.

3. Tipp: Mit Zink nur noch halb so viele Pickel

Die Rolle von Zink wird häufig unterschätzt - dabei hat sich gezeigt, dass Hautprobleme häufig auch mit einem Zinkmangel verbunden sind. Auch bei Patienten mit Akne
findet sich oft zu wenig Zink im Blut und in der Haut. Wer dieses Defizit mit einer hohen Dosis des Spurenelementes ausgleicht, kann Entzündungen und Pusteln entgegenwirken.

Eine Studie französischer Wissenschaftler wies nach, dass eine Behandlung mit Zink fast ebenso erfolgreich sein kann wie eine Therapie mit Antibiotika: Nach 90 Tagen hatte die Zink-Therapie die Pickel fast zur Hälfte reduziert. Ein Antibiotikum erzielte im gleichen Zeitraum eine 67-prozentige Besserung. Eine hohe Dosierung von 25 Milligramm Zink pro Tablette ist etwa in "Zinkorot 25" (rezeptfrei in der Apotheke) enthalten.

Darin liegt das Zink in organischer Verbindung mit der vitaminähnlichen Substanz Orotsäure vor, wodurch es für den Körper gut verfügbar ist. Weitere Informationen über Zinkmangel findet man im Internet unter zinkmangel.behandeln.de.

Gesunde Ernährung beeinflusst auch unsere Haut und kann dabei helfen, Pickel zu reduzieren.
Gesunde Ernährung beeinflusst auch unsere Haut und kann dabei helfen, Pickel zu reduzieren. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

4. Tipp: Den Blutzuckerspiegel niedrig halten

Wer Bonbons und Schokolade ebenso wie Weißmehlprodukte (etwa Brötchen) auf seinem Speiseplan reduziert, kann dadurch etwas gegen Pickel unternehmen. Denn diese Lebensmittel sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt. Eine Folge: Die Haut neigt eher zu Entzündungen und vermehrter Talgbildung. Deshalb lieber Nüsse, Gemüse und Vollkornprodukte essen, denn sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen.

5. Tipp: Ein Pickel-Tagebuch führen

Um zu merken, was der Haut gut tut und was nicht, sollte man ein Tagebuch führen und notieren, wann was gegessen wurde. Wichtig außerdem: Wurde unter Stress gegessen oder in einer entspannten Atmosphäre? Dadurch kann man feststellen, ob ein Lebensmittel die Akne verursacht oder verschlimmert.

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