Getränke

Papier statt Plastik: Capri Sun modernisiert seine Verpackung

Künftig sind die Trinkbeutel mit einem umweltfreundlichen, weißen Papiertrinkhalm ausgestattet.
Künftig sind die Trinkbeutel mit einem umweltfreundlichen, weißen Papiertrinkhalm ausgestattet. Foto: djd/Capri Sun
  • Kindergetränk bekommt nachhaltigen Papiertrinkhalm
  • Natürlichkeit ist dem Getränkeunternehmen bei Zutaten und Verpackung wichtig
  • Auch das Trinkpäckchen soll in der Zukunft vollständig recycelbar sein
  • Marke will zu einem besseren CO2-Fußabdruck beitragen

Papier statt Plastik

Verpackungen nachhaltiger machen und damit das Klima und die Natur schützen – das steht auf der Agenda zahlreicher Unternehmen. So auch bei Capri Sun. „Gesellschaft und Kunden, genau wie wir, erwarten umweltfreundlichere Verpackungen. Wir verstehen es als unsere Verantwortung, dieser Entwicklung gerecht zu werden“, sagt Julia Straschil, Global Brand Director bei Capri Sun. Den fruchtigen Trinkspaß im praktischen Portionsbeutel für Spiel, Sport und Freizeit gibt es daher nun mit einem aus FSC-zertifiziertem Papier gefertigten Trinkhalm. Damit erfüllt das Getränkeunternehmen planmäßig die Forderungen der EU-Kommission, wonach Einweg-Plastikutensilien wie Trinkhalme, Besteck oder Kaffeebecher ab Juli nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Der nachhaltige Trinkhalm erfüllt die hygienischen Standards und ist geschmacksneutral. Außerdem erlaubt er ein angenehmes Trinkgefühl und gibt keine Fasern ab. Nach Gebrauch entsorgt man den Papierhalm getrennt vom Beutel im Papiermüll oder auf dem Kompost.

Zusätzlich zum Strohhalm soll auch der Trinkbeutel künftig nachhaltiger werden.
Zusätzlich zum Strohhalm soll auch der Trinkbeutel künftig nachhaltiger werden. Foto: djd/Capri Sun

Natürliche Zutaten – nachhaltige Verpackung

Das Getränk wird seit jeher mit natürlichen Zutaten, ohne künstliche Zusatzstoffe und ohne Konservierungsmittel hergestellt. „Natürlichkeit ist Trumpf, das wollen wir auch bei der Verpackung so weit wie möglich umsetzen“, so Straschil. Der Papierhalm ist aktuell der erste Schritt. Ihm soll ein vollständig recycelbarer Beutel folgen. Seine Entwicklung ist komplex, denn das Trinkpäckchen muss mehrere entscheidende Eigenschaften auf einmal erfüllen. Es muss den Inhalt zuverlässig vor Temperatur- und Lichteinflüssen schützen, gleichzeitig reißfest und strapazierfähig sein. Wichtig ist dem Unternehmen auch, dass der neue Beutel rein optisch dem entspricht, was die Capri-Sun-Fans kennen und erwarten. "Wir wollen den neuen Beutel so schnell wie möglich, spätestens bis 2025, realisieren“, sagt Julia Straschil.

Zu besserem CO2-Fußabdruck beitragen

Capri Sun hat sich zusätzlich verpflichtet, die gleiche Zahl an Bäumen zu pflanzen, wie für die Produktion seiner Papierhalme benötigt werden. Hierzu hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit OneTreePlanted vereinbart. „Damit wollen wir nicht nur verbrauchte Ressourcen ersetzen, sondern als globale Marke zu einem besseren CO2-Fußabdruck beitragen“, erklärt Straschil.

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