Gesund und vital
Artikel vom 01.11.2014

Wasserbett oder Matratze: Wie schlafe ich gesund?

Gut erholt aufwachen: Die richtige Unterlage - Wasserbett oder Matratze - schafft die Basis für einen gesunden Schlaf. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH
Gut erholt aufwachen: Die richtige Unterlage - Wasserbett oder Matratze - schafft die Basis für einen gesunden Schlaf. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH

Wie viel ist manches vermeintliche Schnäppchen wirklich wert? Das fragen sich viele Verbraucher, die sich beim Matratzenkauf bereits auf Empfehlungen verließen und am Ende mit dem Schlafkomfort doch nicht zufrieden waren. Immer wieder sind im Handel erstaunliche hohe Rabattaktionen zu beobachten. Doch findet man hier wirklich die passende Grundlage für einen erholsamen und gesunden Schlaf? Die Erfahrung zeigt: Ohne gründliche und faire Beratung geht es nicht. Verbraucher sollten grundsätzlich genau hinschauen und sich nicht gleich für das erstbeste Angebot entscheiden. Schließlich verbringt jeder von uns ein gutes Drittel des Lebens im Bett! Im folgenden Artikel wird erklärt, worauf es bei der Matratzenauswahl ankommt, woran man eine gute Beratung erkennt, wie man zu der Matratze findet, die am besten zum eigenen Körper passt und welche Alternative die meisten Vorteile bietet - Wasserbett oder Matratze?

Schlafkomfort wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden

Viele kennen das Gefühl, am Morgen bereits erschöpft aufzuwachen. Wenn die Nachtruhe nicht die erhoffte Entspannung und Erholung bietet, kann dies viele Gründe haben: Stress, Überlastung oder auch ein Mangel an Schlafkomfort. Wohl kaum jemand wird sich einen Schuh kaufen, ohne ihn vorher probiert zu haben. Bei Matratzen ist dies oft anders: Nicht selten fällt die Wahl auf das erstbeste Modell - ohne gründliche Auswahl und ohne kompetente Beratung. Doch dies kann sich rächen, wenn die Matratzen nicht auf den eigenen Körperbau, auf Gewicht und Schlafgewohnheiten angepasst sind.

Bei Rückenschmerzen: Wasserbett oder Matratze?

Noch wichtiger ist eine gründliche Auswahl von Wasserbett oder Matratze, wenn man bereits unter körperlichen Beeinträchtigungen leidet. Vor allem, wer von Rückenschmerzen geplagt wird, sollte gut überlegen, worauf man sich bettet. Denn heutzutage sind Rückenschmerzen längst zu einem Volksleiden geworden: Zwei von drei Deutschen leiden mehr oder minder häufig an Rückenschmerzen, das berichtet das Statistikportal Statista. Zwar kann ein Wasserbett oder eine Matratze keine Leiden beseitigen - aber doch akute Symptome und Schmerzen lindern oder im ungünstigen Fall leider bei einer falschen Matratzenwahl auch verstärken.

Faktoren für einen gesunden Schlaf

Umso wichtiger ist eine gründliche Beratung im Fachgeschäft. Mindestens eine Stunde sollte man sich dafür Zeit nehmen. Eine gute Beratung erkennt man bereits daran, ob der Verkäufer einem nur in kurzer Zeit eine Matratze verkaufen möchte - oder ob wirklich gezielte Fragen gestellt werden, um die Entscheidung für Wasserbett oder Matratze individuell zu treffen. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • Körpergröße und Körpergewicht.
  • Körperbau.
  • Vorschäden wie beispielsweise Rückenschmerzen.
  • Schlafgewohnheiten.
  • und der eigene Schlaftyp.

Seitenlage, Rücken oder Bauch: Charakteristische Schlaftypen

Die Schlaftypen werden grob in drei Gruppen aufgeteilt:

  • Seitenschläfer: Die Seitenlage ist am weitesten verbreitet, stellt aber auch mit die höchsten Ansprüche an Wasserbett oder Matratze, da sich die Unterlage hoch flexibel den verschiedenen Körperzonen anpassen muss. Punktelastizität ist gefragt, damit Nacken, Schulter, Wirbelsäule und Becken in der Seitenlage jeweils so unterstützt werden, wie es notwendig ist.
  • Rückenschläfer: Hier kommt es ebenfalls auf eine gute Unterstützung der Wirbelsäule an, auch wenn diese Schlaftypen insgesamt die Flexibilität von Wasserbett oder Matratze nicht ganz so fordern wie Seitenschläfer.
  • Bauchschläfer: Diese Schlaftypen sind insgesamt in der Minderheit, aber auch sie brauchen eine individuell passende Matratze. Die Punktelastizität ist nicht ganz so wichtig wie bei Seitenschläfern. Benötigt wird jedoch eine gute Unterstützung im Lendenwirbelbereich, damit die Bauchschläfer nicht in ein Hohlkreuz geraten.
Wasserbetten passen sich punktgenau dem eigenen Körperbau sowie Größe, Gewicht und der Liegeposition an. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH
Wasserbetten passen sich punktgenau dem eigenen Körperbau sowie Größe, Gewicht und der Liegeposition an. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH

Wasserbett oder Matratze auswählen?

Zu einer guten Beratung gehören also bereits viele Fragen, die zu besprechen sind, bevor man überhaupt das erste Modell zur Probe liegt. Denn nur wenn Wasserbett oder Matratze zum eigenen Körper und zum individuellen Schlafverhalten passen, wird man gut durchschlafen und erholt wieder aufwachen. Nicht nur Menschen mit Rückenschmerzen stellen sich dabei die Frage, ob sie sich für ein Wasserbett oder eine althergebrachte Matratze entscheiden sollten. Waren vor einigen Jahren Wasserbetten noch fast "Exoten", sind sie heutzutage immer weiter verbreitet. Vor allem bei vorhandenen Rückenleiden lohnt es sich, ein Wasserbett in Betracht zu ziehen. Aber auch jemand, der seinen Schlaf verbessern und eventuellen Rückenproblemen vorbeugen möchte, kann von der Entscheidung für ein Wasserbett profitieren.

Wasserbetten bieten viele Vorteile

Denn eine Matratze kann die unterschiedlichen Körperpartien kaum so individuell und punktgenau unterstützen wie ein Wasserbett. Darauf schläft man besonders angenehm, ohne Druckpunkte, und findet eine gesunde, erholsame Nachtruhe. Die Verwendung von Wasser bietet weitere Vorteile, gerade auch unter hygienischen Aspekten. Nicht nur für Allergiker ist dies von Vorteil, zumal Wasserbetten einfach zu pflegen und zu reinigen sind. Ein Nachteil, der als Vorurteil oft mit Wasserbetten verbunden wird, gilt heutzutage nicht mehr: der vermeintlich höhere Preis. Wenn man ein gutes Wasserbett mit den Gesamtkosten für hochwertige Matratzen, dazu passenden Lattenrosten und dem Bettgestell gegenüber stellt, wird man sehen - Wasserbetten sind auch preislich attraktiv, und das bei einem hohen Schlafkomfort.

Gerne einschlafen: Ein gutes Wasserbett, das individuell auf den eigenen Körper eingestellt wurde, kann dazu entscheidend beitragen. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH
Gerne einschlafen: Ein gutes Wasserbett, das individuell auf den eigenen Körper eingestellt wurde, kann dazu entscheidend beitragen. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH

Wasserbett individuell passend auswählen

Ganz gleich ob Wasserbett oder Matratze: Das Angebot ist groß, und entsprechend unterschiedlich fallen auch die Qualitäten aus. Ebenso wie es billige und wenig befriedigende Matratzen gibt, so werden auch vermeintliche "Schnäppchen" bei den Wasserbetten nicht dem Wunsch nach einem guten und gesunden Schlaf gerecht. Wasserbett ist längst nicht gleich Wasserbett, und ebenso wie beim Matratzenkauf kommt es darauf an, das Wasserbett individuell an den eigenen Körper anzupassen.

Gründliche Körpervermessung für guten Schlaf

Ein Wasserbett passt sich schon durch seine Grundeigenschaften sehr gut und individuell an den Benutzer, an dessen Gewicht, Größe, Körperbau und Liegeposition an. Diese Eigenschaften kann man nochmals verstärken, indem man das Wasserbett so individuell wie möglich auf den jeweiligen Benutzer abstimmt. Die Basis dafür bildet eine gründliche und fachkundige Körpervermessung. Ein gutes Beispiel dafür ist VAXO (für "Variable Anpassung eines Wasserbettes an einen X-beliebigen Körper für eine optimale Lage"). Bei Aqua Comfort gibt es mehr Informationen zu diesem gründlichen Verfahren, an dem wissenschaftliche Fachleute für gesunden Schlaf und Ergonomie mitgewirkt haben.

Maßarbeit: Nach einer Körpervermessung lässt sich die Füllmenge des Wasserbetts individuell passend festlegen. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH
Maßarbeit: Nach einer Körpervermessung lässt sich die Füllmenge des Wasserbetts individuell passend festlegen. Foto: djd/Aqua Comfort GmbH

Wasserbett auf den eigenen Körper abstimmen

Bevor man sich für ein Wasserbett entscheidet, sollte die Körpervermessung eigentlich selbstverständlich sein. Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • der eigene Körperbau, mit den damit verbundenen Anforderungen an das Wasserbett.
  • die Schlafposition, die man typischerweise einnimmt.
  • die Beruhigung des Wasserbettes, die wesentlichen Einfluss auf Druckkraft, Stützkraft und physiologisches Lot hat.
  • die exakt bemessene Füllmenge des Wasserbettes, die entscheidenden Einfluss auf den Liegekomfort und den gesunden Schlaf hat.

Vorteile einer gründlichen Körpervermessung

Eine professionelle Körpervermessung, etwa nach dem VAXO-Verfahren, hat mehrere Vorteile: Vor der Kaufentscheidung hilft dies dabei, die individuell passende Grundlage zu finden. Nach dem Kauf lässt sich so die Füllmenge des Wasserbettes individuell anpassen.

Fazit: Schritt für Schritt zu mehr Schlafkomfort

Ein guter Schlaf ist unerlässlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Entsprechend gründlich sollte man die eigene Schafstätte auswählen. Ob Matratze oder Wasserbett: Auf eine individuelle, gute Beratung kommt es ebenso an wie auf eine gründliche Körpervermessung. Wasserbetten bieten viele Vorteile für einen gesunden Schlafkomfort und sind sehr anpassungsfähig. Aber auch Wasserbett ist nicht gleich Wasserbett. Wer sich für diese Schlaflösung interessiert, sollte sich für ein hochwertiges Modell entscheiden und dies in Sachen Fülldruck und Beruhigung optimal an den eigenen Körper anpassen lassen. Der Rücken und der gesamte Körper werden es danken, wenn man wieder gut durchschlafen kann.

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