Gesund und vital
Artikel vom 18.01.2017

Was tun bei Nackenschmerzen?

Frau langt sich mit beiden Händen an den Nacken und verzieht das Gesicht.
Ein Leid, das viele Frauen kennen: Stress im Büro geht häufig mit einer Verspannung der Nackenmuskulatur einher. Foto: djd/Magnesium Diasporal

Überlastung im Job ist für die meisten Frauen Alltag. Dennoch bemühen sie sich, die Anforderungen zu erfüllen und Haltung zu bewahren. Häufig bemerken die wenigsten, wie sehr sie sich dabei verkrampfen. In Folge eines steigenden Muskeltonus können sich hohe Anspannung oder psychischer Druck in Nacken- oder Rückenverspannungen äußern. Arbeiten am PC oder die häufige Nutzung des Smartphones können zusätzlich zu schmerzhaften Beschwerden beitragen. Hält dieser Anspannungszustand länger an, kann er sich auch strukturell auswirken: Bandscheibenvorfälle oder Sehnenreizungen können langfristige Folgen sein. Was also tun gegen Nackenschmerzen? Lesen Sie unsere Tipps für eine entspannte Haltung.

Tipp 1 gegen Nackenschmerzen: Bewegung zur Entspannung

Frau im Business-Outfit geht an einem Bahnhof die Treppen telefonierend hinunter.
Stress und Telefonate mit dem Smartphone können Nackenverspannungen mit sich bringen. Foto: djd/Magnesium-Diasporal
Eine Frau steigt mit gehetztem Blick aus dem Auto.
Frauen, die von einem Termin zum nächsten hetzen, sollten auf ihre Ernährung achten, um Verspannungen zu vermeiden. Foto: djd/Magnesium-Diasporal

Beschwerden der Nackenmuskulatur gehen fast immer mit einer erhöhten psychischen Anspannung einher. Um gegenzusteuern, sollte man den Teil des Nervensystems stärken, der den Körper in einen Entspannungszustand versetzt. Da die Nervenfasern des sogenannten Parasympathikus im gesamten Körper verteilt sind, hat moderate Bewegung wie beim Walken oder Schwimmen einen stärkenden Einfluss. Zudem können Stresshormone durch die Muskelarbeit aktiv abgebaut werden. Auch Entspannungsmethoden oder Atemtechniken können stimulierend auf den Parasympathikus im Körper wirken.

Tipp 2 gegen Nackenschmerzen: Muskelfreundliche Ernährung

Muskelkrämpfe und chronische Verspannungen sind häufig ein Indiz dafür, dass dem Körper Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe wie Magnesium fehlen, die für eine störungsfreie Funktion der Muskeln benötigt werden. Eine nährstoffarme Ernährung mit wenig Obst und Gemüse kann ebenso dahinter stecken wie häufige schweißtreibende Aktivitäten oder Krankheiten, beispielsweise Diabetes mellitus. Um Abhilfe zu schaffen, sollten vermehrt magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte und Nüsse verzehrt und jeden Tag zwei bis drei Liter Mineralwasser mit hohem Magnesiumgehalt getrunken werden. Nähere Infos zur Mineralstoffzusammensetzung gibt es hier.

Tipp 3 gegen Nackenschmerzen: Magnesium als Ergänzung

Da Magnesium eine wichtige Rolle beim Zusammenwirken von Muskeln und Nerven spielt, ist es ratsam, größere Magnesiumverluste in Folge hoher Stressbelastung oder erhöhter Schweißproduktion beim Ausdauersport auszugleichen. Die Ärztin Stefanie Mollnhauer empfiehlt pro Tag 300 bis 400 Milligramm Magnesium ergänzend in organischer Form als Magnesiumcitrat aufzunehmen, wie es auch als Baustein im Körper vorkommt. Ein Trinkgranulat wie Magnesium-Diasporal 300mg aus der Apotheke ist nach den Erfahrungen der Sportmedizinerin gut verträglich und schnell aktiv. Welche Dosierung die richtige ist, kann jeder individuell mit dem Bedarfsrechner ermitteln.

Infografik über die bevorzugten Kriterien eines Magenisumpräperats
88% der Befragten bevorzugen einen gut verträglichen, körperfreundlichen Wirkstoff.

Tipp 4 gegen Nackenschmerzen: Kräftigung und Dehnung der Muskulatur

Sehr effektiv kann ein regelmäßiges Muskeltraining Nackenschmerzen vorbeugen. Denn eine kräftige und geschmeidige Rückenmuskulatur schützt und stützt die Halswirbelsäule. Um Trainingsfehler zu vermeiden, kann es hilfreich sein, in einer Gruppe unter Anleitung zu trainieren. Zusätzlich steigert die Gemeinschaft die Motivation. Neben Fitnessstudios bieten auch Vereine und Volkshochschulen entsprechende Kurse zur Kräftigung und Dehnung der Nackenmuskulatur an. Hier ein Video der AOK, das eine Trainingsanleitung für Dehnungsübungen bietet:

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