Gesund und vital
Artikel vom 08.12.2014

Sehbehinderung: Hilfe für Betroffene

Makuladegeneration, Glaukom, Diabetische Retinopathie - wer eine derartige Diagnose erhält, bekommt erst mal einen Schock. Denn sie alle bedeuten eines: eine Sehbehinderung. Und da das Auge mit das wichtigste Sinnesorgan ist und uns mehr als 80 Prozent unserer Informationen über die Umwelt vermittelt, kann das einen tiefen Einschnitt bedeuten.

Die 5 häufigsten Augenerkrankungen

Simulation einer altersbedingten Makuladegeneration
Altersbedingte Makuladegeneration Foto: djd/A. Schweizer
Diabetische Retinopathie Foto: djd/A. Schweizer
Simulation einer Sehbehinderung gruener Star
Glaukom - Grüner Star Foto: djd/A. Schweizer
Kataratk - Grauer Star Foto: djd/A. Schweizer
Retinopathia pigmentosa Foto: djd/A. Schweizer
So sieht die Dresdner Frauenkirche für einen Betrachter mit gesunden Augen aus. Foto: djd/A. Schweizer
So sieht die Dresdner Frauenkirche für einen Betrachter mit gesunden Augen aus. Foto: djd/A. Schweizer

Die richtigen Hilfsmittel bei Sehbehinderung

Neben verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, mit denen versucht wird, die Krankheiten zu heilen oder zumindest ihren Verlauf zu bremsen, gibt es auch zahlreiche Hilfsmittel, die sehbehinderten Menschen das Leben erleichtern und ihnen helfen, die verbleibende Sehfähigkeit optimal auszunutzen. Dabei sind unter anderem zu nennen:

  • Spezialbrillen, etwa Kanten- und Comfortfilter
  • Lupen- und Lesegläser sowie Fernrohrlupensysteme
  • Leuchten mit verschiedenen Lichtfarben
  • Elektronische Sehhilfen wie Bildschirmlesegeräte
  • Speziallösungen

Qualifizierte Optiker helfen weiter

Im großen Angebot der verschiedenen Hilfsmittel das richtige zu finden, ist nicht immer einfach. Ein wichtiger Ansprechpartner beim Umgang mit einer Sehbehinderung ist daher ein speziell ausgebildeter und fachkundiger Augenoptiker. Diese haben ein großes Angebot an Hilfsmitteln und unterstützen mit ihrer fachkundigen Beratung bei der Auswahl. Außerdem kann man viele Produkte auch im Geschäft testen und sich die Anwendung erklären lassen. Oft lässt sich dann durch bessere Nutzung des verbleibenden Sehvermögens ein großes Stück Lebensqualität zurückgewinnen.

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