Gesund und vital
Artikel vom 22.06.2018

Schmerzende Gelenke: 5 Tipps zur Linderung

Wer unter schmerzenden Gelenken leidet, kann mit einer basenüberschüssigen Ernährung Besserung erreichen.
Wer unter schmerzenden Gelenken leidet, kann mit einer basenüberschüssigen Ernährung Besserung erreichen. Foto: djd/Basica

Schmerzende Gelenke vermiesen vielen Menschen den Start in den Tag. Allerdings gibt es effektive Möglichkeiten, den Anlaufschwierigkeiten zu begegnen, denn häufig ist eine Übersäuerung im Spiel. Was Experten empfehlen, um beschwerdefrei und wieder beweglicher zu werden, erfahren Sie hier.

1. Tipp: Säure abbauen mit basischer Ernährung

Wer morgens nur mit Schmerzen aus dem Bett kommt, sollte seine Ernährungsgewohnheiten überprüfen. Denn bei schmerzenden Gelenken aufgrund von Arthrose, Rheuma oder einer Neigung zu Sehnenscheidenentzündungen, ist häufig eine Übersäuerung im Spiel. Überschüssige Säure, die im Gewebe abgelagert wird, erhöht die Schmerz- und Entzündungsbereitschaft.

Um dies zu vermeiden, empfiehlt sich eine dauerhafte Ernährungsumstellung auf basenüberschüssige Kost. Der Speiseplan soll überwiegend Gemüse, Salat und Obst enthalten. Der Anteil an säurebildenden Lebensmitteln wie Fleisch, Wurst und Milchprodukten wird dafür reduziert.

Menschen, die viel sitzen müssen, haben oft mit Beschwerden des Iliosakralgelenks zu kämpfen.
Menschen, die viel sitzen müssen, haben oft mit Beschwerden des Iliosakralgelenks zu kämpfen. Foto: djd/Basica/PantherMedia-George Rudy

2. Tipp: Mit basischen Mineralstoffen unterstützen

Zur Unterstützung der Entsäuerungstherapie können Basenpräparat aus der Apotheke eingesetzt werden. Die bestehen aus organischen Mineralstoffverbindungen, die überschüssige Säure neutralisieren.

Eine erste Besserung zeigt sich bereits nach zehn bis vierzehn Tagen. Viele Betroffene werden beschwerdefrei oder der Schmerz reduziert sich signifikant. Mit einem Online-Test lässt sich das persönliche Risiko für eine Übersäuerung ermitteln.

3. Tipp: Körper pflanzlich entgiften

Ein mindestens dreimonatiges Entgiftungsprogramm kann ebenfalls bei der Entsäuerung unterstützend wirken. Dabei werden die Ausscheidungsorgane vor allem mit Heilpflanzen angeregt. Mariendistel aktiviert die Leber, Pflanzen mit Bitterstoffen wie Löwenzahn, Enzian und Artischocke fördern den Gallenfluss.

Um die Ausscheidung über die Niere zu steigern, helfen Tees mit Goldrute, Ackerschachtelhalm, Birke oder Brennnessel. Ergänzend können auch homöopathische Mittel oder Schüßlersalze eingesetzt werden.

Bewegungstrainings und manuelle Therapie werden häufig gegen Gelenkbeschwerden eingesetzt.
Bewegungstrainings und manuelle Therapie werden häufig gegen Gelenkbeschwerden eingesetzt. Foto: djd/Basica/PantherMedia-lightwavemedia

4. Tipp: Wickel gegen schmerzende Gelenke

Zur Linderung von Schmerzen in den Gelenken, empfiehlt der Heilpraktiker Wickel mit feuchten Tüchern und konzentrierter Salzlösung. Kohl- oder Quarkwickel seien ebenfalls geeignet. Bei einer akuten Entzündung ist ein kühlender Wickel nötig, der Wärme entzieht und abgenommen wird, bevor er sich erwärmt hat.

Bei chronischen Schmerzen, etwa aufgrund von Arthrose, kann ein Bleibewickel helfen, der mindestens eine Stunde liegt und dabei komplett durchwärmt wird.

5. Tipp: Bewegung nur bis an die Schmerzgrenze

Schmerzende Gelenke sollten auf jeden Fall bewegt werden. Denn Bewegung wirkt strukturerhaltend und ist daher auch bei Arthrose und Rheuma sinnvoll. Allerdings nur bis zu dem Punkt, an dem es anfängt wehzutun.

Schonenden Sportarten wie Schwimmen, Fahrradfahren oder Nordic Walking sind zu empfehlen. Der Sport hat für die Patienten einen zusätzlichen Nutzen: Er hilft dem Körper, Säure auszuscheiden und unterstützt also die Entsäuerungs-Therapie.

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