Gesund und vital
Artikel vom 17.08.2015

Schmerzen bei Arthrose: Die besten Tipps für Betroffene

Waltraud N. spricht über ihre Arthrose bei einer Heilpraktikerin
Waltraud N. wollte sich mit ihrer Arthrose nicht abfinden und ließ sich bei einer Heilpraktikerin Behandlungsalternativen erläutern. Foto: djd/Basica

Man muss nur alt genug werden - dann kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, an einer Arthrose zu erkranken. Neben einem höheren Lebensalter gelten Übergewicht, mangelnde Bewegung, körperliche Überlastung, Fehlstellungen oder Krampfadern als weitere Risikofaktoren. Heilen lässt sich der fortschreitende Gelenkverschleiß nicht. Aber sein Verlauf kann spürbar beeinflusst werden - beispielsweise mit einer Entsäuerungskur. Betroffene wie Waltraud N. aus Ratingen bestätigen den positiven Effekt basischer Mineralstoffe auf die Gelenkbeschwerden und die Schmerzen bei Arthrose. Die 57-jährige Sekretärin kann heute wieder schmerzfrei gehen.

Schmerzen bei Arthrose schränken Bewegungsfreiheit ein

Schon Wochen im Voraus hatte sich Waltraud N. auf ihren Wanderurlaub in den Alpen gefreut. Gemeinsam mit ihrem Mann und Freunden wollte die damals 55-Jährige erholsame Tage in der Natur genießen. Doch schon der erste Abstieg wurde für sie zur Qual. Mit jedem Schritt wurden die Schmerzen im Kniegelenk schlimmer. Nur mit Mühen schaffte sie es zurück ins Hotel. Auch in den nächsten Tagen war an weitere Wanderungen nicht mehr zu denken. Eine starke Schwellung des Kniegelenks machte Bewegungen nahezu unmöglich. Zuhause stellte ein Orthopäde mit Hilfe einer Gelenkspiegelung die Diagnose: Arthrose.

Frau in Behandlung wegen Arthrose
Um Blockaden im Bewegungsapparat zu lösen, behandelt Mathilde Füssel-Wittwer Rücken, Becken und Knie ihrer Patientin mit osteopathischen Handgriffen. Foto: djd/Basica
Frau walkt um sich gelenkschonend zu bewegen
Walken tut den Gelenken gut - Patienten mit Arthrose sollten sich jeden Tag eine halbe Stunde bewegen. Foto: djd/Basica
Dame greift sich an den Rücken vor Schmerzen
Für Arthrose-Patienten ist ein Bewegungsausgleich gegen das viele Sitzen besonders wichtig. Foto: djd/Basica

Gelenkbeschwerden können auf Übersäuerung hindeuten

Aufkommende Gedanken an eine Operation oder gar ein künstliches Kniegelenk schob Waltraud N. trotz Schwellungen, Bewegungsbeeinträchtigungen und Schmerzen rasch beiseite. Immer öfter musste sie zu Schmerztabletten greifen, um ihren Alltag trotz der Schmerzen bei Arthrose zu bewältigen. Dennoch wollte sich die Ratingerin nicht mit ihren Beschwerden abfinden. Während ihres nächsten Sommerurlaubs in Oberstaufen fand sie per Zufall den Weg in die Praxis von Mathilde Füssel-Wittwer. Der Heilpraktikerin gelang es in drei Behandlungen, mit osteoplastischen Handgriffen die Blockaden in Waltrauds Bewegungsapparat zu lösen. Darüber hinaus machte sie ihre Patientin auf die Bedeutung der Ernährung für die Schmerzentwicklung aufmerksam. "Muskel- und Gelenkbeschwerden können ein Anzeichen für eine Übersäuerung sein", erklärte sie. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Ernährung oder Lebensweise ebenfalls zu einer Übersäuerung führen könnten, kann Ihnen ein kurzer Onlinetest erste Anhaltspunkte geben.

Bindegewebe als Säuredepot

Ist die Säure-Basen-Balance gestört, lagert der Körper überschüssige Säure im Bindegewebe ab. Dadurch verliert es die Fähigkeit, Wasser zu binden und damit seine Flexibilität. Weil das Gewebe nicht mehr elastisch ist, steigt die Verletzungsanfälligkeit von Sehnen und Bändern und es kann häufiger zu Schmerzen in Muskeln und Gelenken kommen. Erkrankungen der Gelenke werden so begünstigt.

Zwei Monate Entsäuerungstherapie empfohlen

"Arthrose löst eine Entzündung aus und hinterlässt ein saures Stoffwechsel-Milieu. Auch Säure selbst kann Schmerzen auslösen", ergänzt Mathilde Füssel-Wittwer. Die Folge können immer wiederkehrende Schmerzattacken sein. Um aus diesem Kreislauf auszusteigen, Beweglichkeit zu fördern und Schmerzen zu verringern, empfahl die Therapeutin ihrer Patientin eine zweimonatige Entsäuerungstherapie mit Basica Vital. Das Basenprodukt aus der Apotheke enthält basische Mineralstoffe und Spurenelemente, die überschüssige Säure neutralisieren können. Gleichzeitig wurde die Ernährung umgestellt: Statt säurebildender Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte sollte Waltraud N. nun deutlich häufiger Obst, Gemüse und Salat verzehren.

Schmerzen bei Arthrose: Bewegung kann Probleme lindern

Als zusätzlichen Tipp nahm die Sekretärin die Empfehlung mit nach Hause, sich täglich eine halbe Stunde lang zu bewegen. "Schon ein Spaziergang am Abend bewirkt viel. Wichtig ist, dass man regelmäßig etwas tut", mahnte Füssel-Wittwer. Denn Bewegung fördert die Entsäuerung. Zudem hilft sie dem arthritischen Gelenk, mehr Gelenkschmiere zu produzieren. "Gerade Personen, die viel sitzen, benötigen dringend einen solchen Ausgleich", erläuterte die Heilpraktikerin. Die Schmerzattacken wurden seltener, das Knie schwoll kaum noch an. Seither hat sich Waltraud N. vorgenommen, zweimal im Jahr eine Entsäuerungstherapie zu machen: "Natürlich ist meine Arthrose nicht weg - aber ich spüre sie nicht mehr."

Schmerzen bei Arthrose: Sechs Tipps

Millionen Deutsche sind durch eine unausgewogene Ernährung latent übersäuert, schätzen Experten. Das heißt, in ihrem Körper hat sich überschüssige Säure angesammelt. Typische Ursachen dafür sind eine ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress. Erschöpfung, höhere Stressempfindlichkeit, Muskel- oder Gelenkschmerzen können die Folgen der Übersäuerung sein. Mit einer basischen Ernährung lässt sich gegensteuern. Doch worauf sollte man dabei achten - hier finden Sie die wichtigsten Tipps:

  • Tipp 1: Mit basischen Mineralstoffen wie Basica (Apotheke), kann man den Körper entsäuern. Experten empfehlen, eine Kur über zwei bis drei Monate.
  • Tipp 2: Zusätzlich ist es wichtig, die Ernährung anzupassen. Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Backwaren sind aufgrund ihres hohen Eiweißanteils säureüberschüssig und sollten reduziert werden.
  • Tipp 3: Essen Sie viel Obst - obwohl sie häufig sauer schmecken, enthalten (Zitrus)-Früchte einen hohen Anteil an entsäuernden basischen Mineralstoffen, die die Zunge nicht schmecken kann.
  • Tipp 4: Salat und Gemüse als Beilage bevorzugen - sie wirken im Unterschied zu säurebildendem Reis oder Nudeln basisch. Kombiniert mit säurebildenden Lebensmitteln können sie helfen, das Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten.
  • Tipp 5: Trinken Sie regelmäßig. Wer mindestens zwei Liter pro Tag trinkt, regt seine Nieren an und fördert das Ausschwemmen von Säure. Ideal sind Mineralwasser und Kräutertees.
  • Tipp 6: Bewegen Sie sich mehr! Sport stabilisiert das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper.

Fazit der Redaktion

Auch wenn Arthrose nicht heilbar ist, müssen sich Betroffene nicht mit Bewegungseinschränkungen und Schmerzen abfinden. Wie das Beispiel von Waltraud N. zeigt, können eine Umstellung des Lebensstils und regelmäßige Entsäuerungstherapien zu einer Linderung der Beschwerden beitragen und nicht zuletzt auch die Einnahme von Schmerzmitteln deutlich reduzieren.

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