Gesund und vital
Artikel vom 01.11.2014

Hilfe bei Scheideninfektionen

Schlapp im Bett statt aktiv am Pool: Eine Scheideninfektion ist für viele Frauen eine lästige Begleiterscheinung im Urlaub. Tipps bei Vaginalinfektion Foto: djd/UCB Pharma
Schlapp im Bett statt aktiv am Pool: Eine Scheideninfektion ist für viele Frauen eine lästige Begleiterscheinung im Urlaub. Tipps bei Vaginalinfektion Foto: djd/UCB Pharma

Urlaubszeit ist häufig auch Infektionszeit: Das wissen viele Frauen, die immer wieder mit Scheideninfektionen zu tun haben, aus leidvoller Erfahrung. Kaum haben die ersehnten Ferien begonnen, wird die wohlverdiente Auszeit schon durch eine bakterielle Vaginose, so der medizinische Fachausdruck, getrübt.

Scheideninfektion: Immunsystem geschwächt

Oft ist bei einer Scheideninfektionen ein geschwächtes Immunsystem die Ursache, wenn man zum Beispiel durch die vielen Vorbereitungen gestresst in den Urlaub startet. Auch die plötzliche Klimaveränderung kann dem körpereigenen Abwehrsystem zusetzen. Häufig kommt noch eine Unterkühlung - etwa nach dem Schwimmen - als fördernder Faktor dazu. Auch feuchtwarme Bedingungen, die zum Beispiel in der Sauna oder im Whirlpool herrschen, begünstigen eine bakterielle Vaginalinfektion. All diese Faktoren können dazu beitragen, dass das gesunde Scheidenmilieu aus dem Lot gerät, der vaginale pH-Wert steigt und krank machende Bakterien überhand nehmen.

Bioadhesives Gel bei Vaginalinfektionen

Wer dafür anfällig ist, sollte am besten schon bei ersten Symptomen wie genitalem Juckreiz und vermehrtem Ausfluss reagieren. "Bei Scheideninfektionen haben sich bioadhesive Gels wie Represh Sanol bewährt", weiß Dr. Sabine Miltenberger. "Sie legen sich bei einer Vaginalinfektion sozusagen wie eine zweite, schützende Haut auf die irritierten Schleimhäute und normalisieren den vaginalen pH-Wert", erklärt die Frauenärztin mit Praxis in München. Weitere Informationen zum Thema Scheideninfektion.

drucken