Gesund und vital
Artikel vom 26.03.2015

Säure-Basen-Haushalt - alles im Gleichgewicht

Durch den übermäßigen Verzehr säurebildender Nahrungsmittel (wie Fast Food, Fleisch, Wurst und Käse) und bei gleichzeitig geringer Zufuhr an basischem Obst und Gemüse wird unser Körper mit Säure belastet. Foto: djd/Basica/panthermedia.net
Durch den übermäßigen Verzehr säurebildender Nahrungsmittel (wie Fast Food, Fleisch, Wurst und Käse) und bei gleichzeitig geringer Zufuhr an basischem Obst und Gemüse wird unser Körper mit Säure belastet. Foto: djd/Basica/panthermedia.net
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Gelenk- und Muskelschmerzen, Stressempfindlichkeit und Abgeschlagenheit können mögliche Anzeichen für eine Dysbalance im Säure-Basen-Haushalt sein. Foto: djd/Basica/panthermedia.net

In unserem Organismus müssen jeden Tag unzählige Stoffwechselvorgänge in der Balance gehalten werden. Dazu gehört nicht zuletzt auch der Säure-Basen-Haushalt. Denn ein stabiles Säure-Basen-Gleichgewicht hängt eng mit einem funktionierenden Energiestoffwechsel zusammen und gilt damit als eine wesentliche Voraussetzung für Vitalität und Leistungskraft. Durch eine unausgewogene Ernährung und Stress kann oft überschüssige Säure entstehen, die vom Körper neutralisiert werden muss. Hierzu werden basische Mineralstoffe benötigt, die bei unzureichender Zufuhr über die Nahrung aus den körpereigenen Depots gelöst werden. Zur Entlastung dieser Puffersysteme empfiehlt die Apothekerin Jutta Doebel daher regelmäßig eine Energie-Kur durchzuführen.

Säure-Basen-Haushalt

Zu den säurebildenden Nahrungsmitteln zählen vor allem Speisen mit Fleisch, Fisch, Wurst und Käse. Oft wird jedoch vergessen, dass auch Brot und Backwaren zu den Säurebildnern zählen. Wer sich entsprechend einseitig ernährt und zu wenig frisches Obst und Gemüse zuführt, muss damit rechnen, dass ihm basische Mineralstoffe fehlen, um eine Übersäuerung auszugleichen. Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol und Stress verstärken diesen Effekt. Jutta Doebel: "Bei einer chronisch latenten Azidose steht zu viel Säure dauerhaft zu wenig Basen in Körperzellen und Organen gegenüber." Die Anfälligkeit für Infekte, nachlassende Konzentration, Gelenk- und Muskelschmerzen, Stressempfindlichkeit und Abgeschlagenheit können mögliche Anzeichen für eine Dysbalance im Säure-Basen-Haushalt sein.

Energie-Kur für Energie und Vitalität

Um diesen Effekten entgegen zu wirken und den Körper von überschüssiger Säure zu befreien, empfiehlt die Expertin die Zufuhr von basischen Mineralstoffen und Spurenelementen. "Neben einer Ernährungsumstellung auf mehr Gemüse, Obst und Salate kann man das Säure-Basen-Gleichgewicht auch mit der 'Basica Energie-Kur' wieder stabilisieren. Mit der Basen-Kur würde der Energiestoffwechsel angeregt und somit Energie und Vitalität zurückkehren.", erläutert Doebel.

Ein Irrtum ist, dass sauer schmeckende Lebensmittel auch säurebildend sind. Der Grund ist einfach: Geschmacksnerven auf der Zunge reagieren nur auf sauer, jedoch nicht auf basisch. Zitrusfrüchte enthalten besonders viel organisch gebundene Mineralstoffe
Ein Irrtum ist, dass sauer schmeckende Lebensmittel auch säurebildend sind. Der Grund ist einfach: Geschmacksnerven auf der Zunge reagieren nur auf sauer, jedoch nicht auf basisch. Zitrusfrüchte enthalten besonders viel organisch gebundene Mineralstoffe und unterstützen so den Säure-Basen-Ausgleich. Foto: djd/Basica/panthermedia.net

Die Hauptmahlzeit: Salat und Gemüse

Als Richtlinie für eine basische Ernährung gilt: Fleisch und Wurst solle nur als Beilage fungieren, als Hauptmahlzeit sollte Salat, Gemüse und Obst auf den Teller kommen. Feldsalat, Rucola, Fenchel und Karotten sind gute Basenlieferanten. Auch Trockenfrüchte (Menge beachten, da sehr zuckerhaltig) und Tee helfen bei einer basischen Ernährung. Säurebildende Lebensmittel (Fleisch, Wurst, Käse, Backwaren) sollten reduziert werden. Ganz darauf zu verzichten, ist allerdings nicht notwendig.

Säure-Basen-Haushalt ausgleichen

Um die Säure-Basen-Balance im Lot zu halten und den Stoffwechsel während der Energie-Kur zu aktivieren, rät Doebel auf eine hinreichende Zufuhr von Flüssigkeit, sowie auf genügend Bewegung und Entspannung zu achten. Tägliches Joggen oder Rad fahren ist dazu ebenso geeignet, wie ein strammer Spaziergang. Atemübungen, Yoga oder ein Entspannungsbad helfen, den täglichen Stress zu verringern. Damit überschüssige Säure leichter über die Niere ausgeschwemmt werden kann, sollten jeden Tag mindestens zwei Liter Mineralwasser, Saftschorlen, Kräuter- oder Früchtetee getrunken werden.

Um die Säure-Basen-Balance zu halten, sollte man auch auf genügend Bewegung und Entspannung achten. Foto: djd/Basica/panthermedia.net
Um die Säure-Basen-Balance zu halten, sollte man auch auf genügend Bewegung und Entspannung achten. Foto: djd/Basica/panthermedia.net
Apothekerin Jutta Doebel rät bei einer Übersäuerung dazu, regelmäßig eine sogenannte Energie-Kur durchzuführen. Foto: djd/privat
Apothekerin Jutta Doebel rät bei einer Übersäuerung dazu, regelmäßig eine sogenannte Energie-Kur durchzuführen. Foto: djd/privat

Fazit: Wer seinen Stoffwechsel entsäuern möchte, sollte seine Ernährung auf basenbildende Nahrungsmittel umstellen. Auf klassische Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Fisch oder Backwaren muss dabei jedoch nicht völlig verzichtet werden. Ein gesteigerter Bedarf an basischen Mineralstoffen kann zusätzlich mit einer Energie-Kur (beispielsweise mit Basica aus der Apotheke) gedeckt werden. Ausreichend Bewegung und Entspannung halten den Energiestoffwechsel dauerhaft im Lot.

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